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==Bauweise==
 
==Bauweise==
 
Dieses war ursprünglich ein hölzerner Blockbau. Er ermöglichte einen besseren Auslug und eine wirksamere Verteidigung als der bloße Wall. Dieser Phase folgte die Errichtung eines Steinhauses anstelle des hölzernen Blockbaues. Auch wurde der Wall vom Steinwall über Trockenmauern zum mörtelgebundenen Bauwerk weiter entwickelt. Durch diese Bautechniken konnte man den durch die natürliche Lage bereits gegebenen Schutz wesentlich verbessern, man konnte höher bauen und den Grundriss feingliedriger gestalten. Nach und nach errichtete man um dieses feste Haus weitere Objekte.
 
Dieses war ursprünglich ein hölzerner Blockbau. Er ermöglichte einen besseren Auslug und eine wirksamere Verteidigung als der bloße Wall. Dieser Phase folgte die Errichtung eines Steinhauses anstelle des hölzernen Blockbaues. Auch wurde der Wall vom Steinwall über Trockenmauern zum mörtelgebundenen Bauwerk weiter entwickelt. Durch diese Bautechniken konnte man den durch die natürliche Lage bereits gegebenen Schutz wesentlich verbessern, man konnte höher bauen und den Grundriss feingliedriger gestalten. Nach und nach errichtete man um dieses feste Haus weitere Objekte.
Das feste Haus ist als Keimzelle der hochmittelalterlichen Burgen anzusehen, um die je nach Lage alle weiteren baulichen Objekte gruppiert wurden. Dies obwohl ein „Festes Haus“ nur in den seltensten Fällen heute noch nachgewiesen werden kann.  
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Das feste Haus ist als Keimzelle der hochmittelalterlichen Burgen anzusehen, um das je nach Lage alle weiteren baulichen Objekte gruppiert wurden. Dies obwohl ein „Festes Haus“ nur in den seltensten Fällen heute noch nachgewiesen werden kann.
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==Quellen==
 
==Quellen==
 
* [[Friederike Zaisberger]], [[Walter Schlegel]], Burgen und Schlösser in Salzburg, Pinzgau, Pongau, Lungau, Birken Verlag, Wien, 1978
 
* [[Friederike Zaisberger]], [[Walter Schlegel]], Burgen und Schlösser in Salzburg, Pinzgau, Pongau, Lungau, Birken Verlag, Wien, 1978
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