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| − | '''{{PAGENAME}}''' (* um [[1468]] in Motterwitz bei Leisnig in Sachsen; † [[28. Dezember]] [[1524]] in [[Tirol]]) war ein [[Äbte von St. Peter|Abt]] von [[Erzstift St. Peter|St. Peter]]. | + | '''{{PAGENAME}}''' (* um [[1468]] in Motterwitz bei Leisnig in Sachsen; † [[28. Dezember]] [[1524]] im Unterinntal in [[Tirol]]) war ein [[Äbte von St. Peter|Abt]] von [[Erzstift St. Peter|St. Peter]]. |
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| | ==Staupitz und Salzburg== | | ==Staupitz und Salzburg== |
| − | Staupitz war bereits ein angesehener Theologe und Generalvikar des Augustiner-Ordens, als er [[1520]] als Domprediger nach [[Salzburg]] kam. Er war von [[1502]] bis [[1512]] Professor und erster Dekan der theologischen Fakultät an der Universität in Wittenberg gewesen und hatte dort auch Martin Luther kennengelernt. Er war sein Beichtvater gewesen und machte ihn [[1512]] zu seinem Nachfolger als Professor in Wittenberg. Er blieb Luther lebenslang verbunden und glaubte fest daran, dass die Kluft der Glaubensrichtungen überbrückbar wäre. | + | Staupitz war bereits ein angesehener Theologe und Generalvikar des Augustinerordens, als er [[1520]] als Domprediger nach [[Salzburg]] kam. Er war von [[1502]] bis [[1512]] Professor und erster Dekan der theologischen Fakultät an der Universität in Wittenberg gewesen und hatte dort auch Martin Luther kennengelernt. Er war sein Beichtvater gewesen und machte ihn 1512 zu seinem Nachfolger als Professor in Wittenberg. Er blieb Luther lebenslang verbunden und glaubte fest daran, dass die Kluft der Glaubensrichtungen überbrückbar wäre. |
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| − | Staupitz Salzburgbezug entstammte einer Freundschaft mit [[Erzbischof]] [[Leonhard von Keutschach]], die spätestens [[1510]] ihren Anfang nahm. Im Winter [[1511]]/[[1512]] hielt sich Staupitz erstmals für längere Zeit in [[Salzburg]] auf. Am [[9. April]] [[1512]] erneuerte er die Verbrüderung des Augustinerordens mit dem [[Stift Nonnberg]]. In den Wintern danach predigte er regelmäßig in der Stadtpfarrkirche, der heutigen [[Franziskanerkirche]]. | + | Staupitz' Salzburgbezug entstammte einer Freundschaft mit [[Erzbischof]] [[Leonhard von Keutschach]], die spätestens [[1510]] ihren Anfang nahm. Im Winter [[1511]]/[[1512|12]] hielt sich Staupitz erstmals für längere Zeit in Salzburg auf. Am [[9. April]] 1512 erneuerte er die Verbrüderung des Augustinerordens mit dem [[Stift Nonnberg]]. In den Wintern danach predigte er regelmäßig in der Stadtpfarrkirche, der heutigen [[Franziskanerkirche]]. |
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| − | Nach seiner Demission als Generalvikar des Augustiner-Ordens [[1520]] weilte Staupitz vermehrt in Salzburg und wurde Berater des neuen Erzbischofs [[Matthäus Lang]]. Am [[22. April]] [[1522]] trat Staupitz mit Erlaubnis des Papstes in den Benediktinerorden über und wurde bereits am [[2. August]] [[1522]], einen Tag nach seiner Profess, auf Wunsch von Erzbischof Matthäus Lang zum Abt des Klosters gewählt. | + | Nach seiner Demission als Generalvikar des Augustinerordens 1520 weilte Staupitz vermehrt in Salzburg und wurde Berater des neuen Erzbischofs [[Matthäus Lang]]. Am [[22. April]] [[1522]] trat Staupitz mit Erlaubnis des Papstes in den Benediktinerorden über und wurde bereits am [[2. August]] [[1522]], einen Tag nach seiner Profess, auf Wunsch von Erzbischof Matthäus Lang zum Abt des Klosters gewählt. |
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| − | Staupitz kurze Amtszeit von etwas mehr als zwei Jahren war geprägt vom redlichen Bemühen, seine theologischen Kenntnisse zum Wohle des Ordens einzusetzen. [[1522]] erhielt er von Erzherzog Ferdinand I. die Bestätigung der Privilegien des Stiftes St. Peter, er vermittelte in Auseinandersetzungen zwischen der [[Stadt Salzburg]] und dem [[Erzbischof]] und sorgte dafür, dass die Reformation in Salzburg nicht greifen konnte. | + | Staupitz' kurze Amtszeit von etwas mehr als zwei Jahren war geprägt vom redlichen Bemühen, seine theologischen Kenntnisse zum Wohle des Ordens einzusetzen. 1522 erhielt er von Erzherzog Ferdinand I. die Bestätigung der Privilegien des Stiftes St. Peter, er vermittelte in Auseinandersetzungen zwischen der Stadt Salzburg und dem Erzbischof und sorgte dafür, dass die Reformation in Salzburg nicht greifen konnte. |
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| | Staupitz verstarb auf einer Reise im Unterinntal, sein Grab befindet sich in der [[Marienkapelle]] von St. Peter. | | Staupitz verstarb auf einer Reise im Unterinntal, sein Grab befindet sich in der [[Marienkapelle]] von St. Peter. |
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| | {{Quelle St. Peter}} | | {{Quelle St. Peter}} |
| | *{{Wikipedia2|Johann_von_Staupitz|Johann IV. von Staupitz}} | | *{{Wikipedia2|Johann_von_Staupitz|Johann IV. von Staupitz}} |
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| | |AMT=[[Äbte von St. Peter|Abt von St. Peter]] | | |AMT=[[Äbte von St. Peter|Abt von St. Peter]] |
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| | [[Kategorie:Person|Staupitz, Johann IV. von]] | | [[Kategorie:Person|Staupitz, Johann IV. von]] |