Änderungen

Zur Navigation springen Zur Suche springen
3.524 Bytes hinzugefügt ,  09:18, 14. Okt. 2021
Die Seite wurde neu angelegt
{{Salzburgbezug}}
[[Datei:Margaritze Speicher.jpg|thumb|Im rechten oberen Bildteil, der große kahle Felsen ist der Elisbethfelsen.]]
[[Datei:Pasterze Großglockner um 1890.jpg|thumb|Um 1890 floss die Pasterze noch über den Elisabethfelsen (links im Bild).]]
[[Datei:Pasterze 1912.jpg|thumb|Die [[Pasterze]] beim Abbruch ins Mölltal beim Elisabethfelsen, [[Ansichtskarten von Salzburg|historische Ansichtskarte]] (gelaufen 1912).]]
Der '''Elisabethfelsen''' (2 156 [[m ü. A.]]) ist ein Felssporn in den [[Hohe Tauern|Hohen Tauern]] im [[Nationalpark Hohe Tauern]] in [[Kärnten]].

== Geografie ==
Der Elisabethfelsen befindet sich südöstlich des ehemaligen Endes der [[Pasterze]]. Im [[19. Jahrhundert]] und zu Beginn des [[20. Jahrhundert]]s floss noch östlich dieses Felsen der [[Gletscher]] auf der Margaritze (heute [[Speicher Margaritze]]). Der Felsen ist von der [[Gletscherstraße]], der Stichstraße der [[Großglockner Hochalpenstraße]] zur [[Kaiser-Franz-Josefs-Höhe]] gut sichtbar.

Er befindet sich bereits wenige Meter von der Grenze entfernt innerhalb des [[Nationalpark Hohe Tauern]]. Zur Erläuterung: Links und rechts der Großglockner Hochalpenstraße und ihrer Stichstraßen ist ein Streifen aus dem Nationalpark ausgenommen.

== Geschichte ==
Während Kaiser [[Franz Joseph I.]] bei seinem Besuch [[1856]] zur [[Kaiser-Franz-Josefs-Höhe historisch|historischen Kaiser-Franz-Josefs-Höhe]] aufstieg, blieb seine Frau [[Elisabeth von Österreich]] auf dem [[Bretterboden]] gegenüber des Elisabethfelsens zurück. Ob die Kaiserin selbst auch tatsächlich diesen Felsen bestiegen hatte ist eher zu bezweifeln, da 1856 der Elisabethfelsen noch einige Meter tief unter dem Gletschereis lag.

Fest steht, dass [[1888]] dieser Felsen in einer Zeitungsnotiz "Elisabethfelsen" genannt wird:<ref>[https://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=nfp&datum=18821012&query=%22Elisabethfelsen%22&ref=anno-search&seite=17 ANNO], Neue Freie Presse, Ausgabe vom 12. Oktober 1882, Seite 17</ref><blockquote>''[...] Herr Bergrath Seeland hat bei seiner Anwesenheit [[Glocknerhaus]]e auch das Schwinden des Pasterzengletschers seit [[2. Oktober|2. October]] [[1881]] gemessen und neue Marken gezogen. Seinem Berichte gemäß zog sich der Gletscher mehr als im vorigen zurück, und zwar am Nordrande bei der [[Freiwand]] um 7,45 Meter, am Ostrande neben dem Pfandlbache um 5,45 am Südrande neben den Quellen der Möll um 7,5 Meter, und in der Mitte am steilen '''Elisabethfelsen''' verlor seine Eismüchtigkeit 10 Meter, woraus also ein mittleres Abschmelzenvon 7,6 Metern für dieses Jahr constatirt werden kann. Um die Art und auch die mittlere Geschwindigkeit der Gletscherbewegung bei der jetzigen Eismasse der Pasterze beobachten zu können, steckte man am oberen Ende eine gerade Linie von der [[Hofmannshütte]] quer über den Pasterzenboden gegen die Basis des [[Großglockner (Berg)|Großglockners]] mit Pflöcken ab. [...]''</blockquote>

== Weblink ==
* Lage auf [http://www.austrianmap.at/amap/index.php?setTo=1%7E353811%7E353273%7E358935%7E351210%7E%40356248%7C351837%7E0%7ELAM_ETRS89%7E1291%7E520 AMap]

== Quellen ==
* [[Salzburgwiki]]-Einträge
{{Quelle AMap}}
== Einzelnachweis ==
<references/>

[[Kategorie:Wissenschaft]]
[[Kategorie:Geografie]]
[[Kategorie:Landschaft]]
[[Kategorie:Landschaft (Sonstiges)]]
[[Kategorie:Kärnten]]
[[Kategorie:Alpen]]
[[Kategorie:Ostalpen]]
[[Kategorie:Zentralalpen]]
[[Kategorie:Hohe Tauern]]
[[Kategorie:Glocknergruppe]]
[[Kategorie:Nationalpark Hohe Tauern]]

Navigationsmenü