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| | An Gebäudeaußenwänden sind mehrere Wappen angebracht, die von Besitzern und Bauherrn künden. | | An Gebäudeaußenwänden sind mehrere Wappen angebracht, die von Besitzern und Bauherrn künden. |
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| − | Die bayerische Kurfürstin [[Marie Leopoldine von Österreich-Este|Maria Leopoldine von Pfalz-Bayern]] (* [[1776]]; † [[1848]]) und ihr Sohn [[Maximilian Graf Arco-Zinneburg]] machten aus der Brauerei einen der führenden Industriebetriebe des [[19. Jahrhundert]]. | + | Die bayerische Kurfürstin [[Marie Leopoldine von Österreich-Este|Maria Leopoldine von Pfalz-Bayern]] (* [[1776]]; † [[1848]]) und ihr Sohn [[MMaximilian Graf von Arco-Zinneberg]] machten aus der Brauerei einen der führenden Industriebetriebe des [[19. Jahrhundert]]. |
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| | [[1832]] fertigte [[Franz Xaver Gugg junior]] eine Dampfmaschine mit einer Leistung von drei PS in der Brechmühle im Hofbräu Kaltenhausen. Es war dies die erste und einzige Dampfmaschine im [[Land Salzburg (Bundesland)|Land Salzburg]] und blieb es bis Mitte der [[1850er]]-Jahre. | | [[1832]] fertigte [[Franz Xaver Gugg junior]] eine Dampfmaschine mit einer Leistung von drei PS in der Brechmühle im Hofbräu Kaltenhausen. Es war dies die erste und einzige Dampfmaschine im [[Land Salzburg (Bundesland)|Land Salzburg]] und blieb es bis Mitte der [[1850er]]-Jahre. |
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| | [[1898]] kaufte die Deutsche Bank die Brauerei, aus der sie dann [[1901]] die "''Aktiengesellschaft Brauerei Kaltenhausen''" machte. In der zweiten Hälfte des [[19. Jahrhundert]]s war die Brauerei der größte Steuerzahler der Gemeinde [[Taxach (Gemeinde)|Taxach]]. Seit [[1896]] liegt die Brauerei im Stadtgebiet von Hallein. [[1921]] war die Brauerei ein Gründungsbetrieb der ''Österreichischen Brau AG'', die [[1998]] mit der Steirerbrau zur ''Brau Union Österreich AG'' fusionierte. | | [[1898]] kaufte die Deutsche Bank die Brauerei, aus der sie dann [[1901]] die "''Aktiengesellschaft Brauerei Kaltenhausen''" machte. In der zweiten Hälfte des [[19. Jahrhundert]]s war die Brauerei der größte Steuerzahler der Gemeinde [[Taxach (Gemeinde)|Taxach]]. Seit [[1896]] liegt die Brauerei im Stadtgebiet von Hallein. [[1921]] war die Brauerei ein Gründungsbetrieb der ''Österreichischen Brau AG'', die [[1998]] mit der Steirerbrau zur ''Brau Union Österreich AG'' fusionierte. |
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| − | Das Hofbräu Kaltenhausen hatte an der [[Müllner Hauptstraße]] 1 in Salzburg-[[Mülln]] einen [[Kaltenhauser Keller|Bierkeller]] mit Gastgarten<ref>Quelle ein Foto in ''Salzburg Vorstädte Album 1860 - 1930'', Verlag für Photografie, Wien, 1998</ref> und besaß von [[1950]] bis [[1979]] auch den heutigen [[Urban-Keller]] in der Stadt Salzburg in [[Schallmoos]]. | + | Das Hofbräu Kaltenhausen hatte an der [[Müllner Hauptstraße]] 1 in Salzburg-[[Mülln]] einen [[Kaltenhauser Keller|Bierkeller]] mit Gastgarten<ref>Quelle ein Foto in ''Salzburg Vorstädte Album 1860–1930'', Verlag für Photografie, Wien, 1998</ref> und besaß von [[1950]] bis [[1979]] auch den heutigen [[Urban-Keller]] in der Stadt Salzburg in [[Schallmoos]]. |
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| | Die Brauerei Kaltenhausen ist nicht nur die älteste Brauerei Salzburgs, sondern auch die älteste Weißbierbrauerei Österreichs. | | Die Brauerei Kaltenhausen ist nicht nur die älteste Brauerei Salzburgs, sondern auch die älteste Weißbierbrauerei Österreichs. |