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Die '''Grüne Nießwurz''' (''Helleborus viridis'') zählt zu den Hahnenfußgewächsen (Ranunculaceae).
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Die '''Grüne Nießwurz''' (''Helleborus viridis'') zählt zu den Hahnenfußgewächsen (Ranunculaceae).
    
==Beschreibung==  
 
==Beschreibung==  
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==Vorkommen==
 
==Vorkommen==
Die Vorkommen der Edelholz--Laubwälder auf kalkhaltigen Böden befinden sich größtenteils im Flachgau, daher ist dort auch der größte Bestand, wenngleich die Pflanze auch hier nicht häufig ist. Standorte finden sich auch im Tennengau und bei Lofer.   Die Pflanze ist vor allem im Süden Europas zu finden, die ursprüngliche Verbreitung bleibt im Einzelnen unklar. Seit dem Mittelalter kommt sie auch in England vor, über Mitteleuropa erstreckt sich seit Jahrhunderten das Verbreitungsgebiet im Süden bis Spanien und Norditalien. In Mitteleuropa ist sie aber insgesamt sehr selten. Wo sie vorkommt, finden sich kleine und manchmal individuenreiche Bestände.
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Die Vorkommen der Edelholz-Laubwälder auf kalkhaltigen Böden befinden sich größtenteils im Flachgau, daher ist dort auch der größte Bestand, wenngleich die Pflanze auch hier nicht häufig ist. Standorte finden sich auch im [[Tennengau]] und bei [[Lofer]]. Die Pflanze ist vor allem im Süden Europas zu finden, die ursprüngliche Verbreitung bleibt im Einzelnen unklar. Seit dem [[Mittelalter]] kommt sie auch in England vor, über Mitteleuropa erstreckt sich seit Jahrhunderten das Verbreitungsgebiet im Süden bis [[Spanien]] und Nord[[italien]]. In Mitteleuropa ist sie aber insgesamt sehr selten. Wo sie vorkommt, finden sich kleine und manchmal individuenreiche Bestände.
    
==Heilwirkung für Haustiere==
 
==Heilwirkung für Haustiere==
 
Das Rhizom der Pflanze wurde früher als Medikament - in der richtigen Dosis (!) - gegen die Rotlauf der Schweine verwendet, also zum „Güllen“ bzw. „Güün“ der Tiere. Teilweise ist der Bestand kulturbedingt während des Mittelalters vergrößert worden. Vor allem das das Rhizom der Pflanze enthält Glycoside, nämlich das Helleborein und das Helleborin, (ein Narcoticum und Drasticum) und zudem das stark herzwirksame Hellebrin sowie weitere Alkaloide. Die gesamte Pflanze ist insgesamt '''äußerst''' giftig.
 
Das Rhizom der Pflanze wurde früher als Medikament - in der richtigen Dosis (!) - gegen die Rotlauf der Schweine verwendet, also zum „Güllen“ bzw. „Güün“ der Tiere. Teilweise ist der Bestand kulturbedingt während des Mittelalters vergrößert worden. Vor allem das das Rhizom der Pflanze enthält Glycoside, nämlich das Helleborein und das Helleborin, (ein Narcoticum und Drasticum) und zudem das stark herzwirksame Hellebrin sowie weitere Alkaloide. Die gesamte Pflanze ist insgesamt '''äußerst''' giftig.
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== Literatur ==
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== Literatur und Quellen ==
 
* Manfred A. Fischer, Wolfgang Adler, Karl Oswald: Exkursionsflora für Österreich, Liechtenstein und Südtirol. 2., verbesserte und erweiterte Auflage. Land Oberösterreich, Biologiezentrum der Oberösterreichischen Landesmuseen, Linz, 2005.
 
* Manfred A. Fischer, Wolfgang Adler, Karl Oswald: Exkursionsflora für Österreich, Liechtenstein und Südtirol. 2., verbesserte und erweiterte Auflage. Land Oberösterreich, Biologiezentrum der Oberösterreichischen Landesmuseen, Linz, 2005.
* H. Wittmann, A. Siebenbrunner, P. Pilsl, P. Heiselmayer: Verbreitungsatlas der Salzburger Gefäßpflanzen in: Sauteria Schriftenreihe für Systematische Botanik, Floristik und Geobotanik, Band 2, 1987
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* H. Wittmann, A. Siebenbrunner, P. Pilsl, P. Heiselmayer: Verbreitungsatlas der Salzburger Gefäßpflanzen in: Sauteria Schriftenreihe für Systematische Botanik, Floristik und Geobotanik, Band 2, 1987  
     

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