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Der Almauf- oder –abtrieb war nur einer der möglichen Anlässe für einen Viehtrieb. An- und Verkauf einzelner Tiere von Bauer zu Bauer oder von Bauer zu Viehhändler, das Beschicken von [[Viehmärkte]]n oder Ausstellungen, der Gang vom Stall auf die Weide und retour, die Viehzucht generell und die Zulassung einzelner weiblicher Tiere waren weitere Gründe für Viehtriebe.
 
Der Almauf- oder –abtrieb war nur einer der möglichen Anlässe für einen Viehtrieb. An- und Verkauf einzelner Tiere von Bauer zu Bauer oder von Bauer zu Viehhändler, das Beschicken von [[Viehmärkte]]n oder Ausstellungen, der Gang vom Stall auf die Weide und retour, die Viehzucht generell und die Zulassung einzelner weiblicher Tiere waren weitere Gründe für Viehtriebe.
 
==Salzburgbezug==
 
==Salzburgbezug==
Viehtriebe kamen in allen Regionen vor, in denen Nutztiere gehalten wurden. Mit dem Salzburger Bergland  sind aber zwei Anlässe für weite Viehtriebe besonders eng verbunden: die [[Almwirtschaft]] und der Viehhandel über den [[Tauern]], da Vieh nach Wein und [[Salz]] das wichtigste Handelsgut zwischen Norden und Süden diesseits und jenseits der [[Hohe TauernHohen Tauern]] darstellte.  
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Viehtriebe kamen in allen Regionen vor, in denen Nutztiere gehalten wurden. Mit dem Salzburger Bergland  sind aber zwei Anlässe für weite Viehtriebe besonders eng verbunden: die [[Almwirtschaft]] und der Viehhandel über den [[Tauern]], da Vieh nach Wein und [[Salz]] das wichtigste Handelsgut zwischen Norden und Süden diesseits und jenseits der [[Hohe Tauern|Hohen Tauern]] darstellte.  
 
   
 
   
 
Bekannt ist auch, dass die Bauern aus dem Südtiroler [[Ahrntal]] ihre Rinder auf Almen im [[Krimmler Achental]] getrieben haben, wo Vieh und Treiber den strapaziösen und nicht ungefährlichen Weg über den Krimmler Tauern zu bewältigen hatten.   
 
Bekannt ist auch, dass die Bauern aus dem Südtiroler [[Ahrntal]] ihre Rinder auf Almen im [[Krimmler Achental]] getrieben haben, wo Vieh und Treiber den strapaziösen und nicht ungefährlichen Weg über den Krimmler Tauern zu bewältigen hatten.   
 
   
 
   
Auch als Verbindungswege zwischen den Zuchtgebieten des [[Pinzgauer Rind]]es nördlich und südlich der Hohe Tauern dienten die bekannten Übergänge am Krimmler Tauern am Felber Tauern und Matreier Tauern, am Rauriser Tauern, am Fuscher Tauern und am Radstädter Tauern. Die im bayrischen Raum besonders geschätzten Zugochsen der Pinzgauer Rinderrasse wurden demnach „Übertäuerer“ genannt.  
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Auch als Verbindungswege zwischen den Zuchtgebieten des [[Pinzgauer Rind]]es nördlich und südlich der Hohe Tauern dienten die bekannten Übergänge am Krimmler Tauern am Felber Tauern und Matreier Tauern, am Rauriser Tauern, am Fuscher Tauern und am Radstädter Tauern. Die im bayrischen Raum besonders geschätzten Zugochsen der Pinzgauer Rinderrasse wurden demnach „Übertäuerer“ genannt.
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==Quellen==
 
==Quellen==
 
* Archäologie in den Alpen, Alltag und Kult, Hrsg. ANISA / Nearchos, Band 19, 2010
 
* Archäologie in den Alpen, Alltag und Kult, Hrsg. ANISA / Nearchos, Band 19, 2010
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