Änderungen

Zur Navigation springen Zur Suche springen
181 Bytes hinzugefügt ,  11:01, 3. Jan. 2011
Bilddatei Scheid- und Klopfstein
Zeile 1: Zeile 1: −
 
+
[[Datei:Scheid- und Klopfstein.jpg|thumb|Scheid- und Klopfstein, [[Bergbaumuseum und Schaustollen Mühlbach am Hochkönig]]]] 
 
Im prähistorischen [[Kupfererzbergbau]] entstand eine '''Scheidhalde''' durch das Zerkleinern der abgebauten Roherzbrocken und das Scheiden des erzhaltigen vom tauben Gestein.
 
Im prähistorischen [[Kupfererzbergbau]] entstand eine '''Scheidhalde''' durch das Zerkleinern der abgebauten Roherzbrocken und das Scheiden des erzhaltigen vom tauben Gestein.
 
==Beschreibung==
 
==Beschreibung==
Zeile 5: Zeile 5:     
==Handscheidung==
 
==Handscheidung==
Zur Zeit der älteren Technik, diese wandte man bis ca. 1800 vor Christus an, erfolgte das Scheiden durch die sog. Handscheidung. Auf Unterlagsplatten, die aus großen, in der Salzach aufgelesenen Geschiebeblöcken mit einem Durchmesser von rund 20 bis 40 cm und einer Höhe von rund 15 cm bestanden, auf denen man eine etwa faustgroße Delle angebracht hat, zerkleinerte man an Ort und Stelle mit etwa faustgroßen, kugelförmigen Klopfsteinen die abgebauten Roherzbrocken. Das so gewonnene Material waren in der jüngeren und wohl auch in der älteren Technik idealerweise walnuss- bis haselnussgroß. Gleichzeitig wurde das wertlose Nebengestein (schiefriges Nebengestein und Quarz) vom Roherz getrennt und blieb auf der Halde zurück. Zur Zeit der jüngeren Technik wurde ebenfalls per Hand geschieden, die Auswahl der Unterlagsplatten erfolgte jedoch nicht mehr so sorgfältig wie vorher.
+
Zur Zeit der älteren Technik, diese wandte man bis ca. 1800 vor Christus an, erfolgte das Scheiden durch die sog. Handscheidung. Auf Unterlagsplatten, die aus großen, in der Salzach aufgelesenen Geschiebeblöcken mit einem Durchmesser von rund 20 bis 40 cm und einer Höhe von rund 15 cm bestanden, auf denen man eine etwa faustgroße Delle angebracht hat, zerkleinerte man an Ort und Stelle mit etwa faustgroßen, kugelförmigen Klopfsteinen die abgebauten Roherzbrocken. Das so gewonnene Material war in der jüngeren und wohl auch in der älteren Technik idealerweise walnuss- bis haselnussgroß. Gleichzeitig wurde das wertlose Nebengestein (schiefriges Nebengestein und Quarz) vom Roherz getrennt und blieb auf der Halde zurück. Zur Zeit der jüngeren Technik wurde ebenfalls per Hand geschieden, die Auswahl der Unterlagsplatten erfolgte jedoch nicht mehr so sorgfältig wie vorher.
 +
 
 +
==Quelle==
 +
* [[Wilhelm Günther]], [[Clemens Eibner]], [[Andreas Lippert]], [[Werner H. Paar]], 5000 Jahre Kupferbergbau [[Mühlbach am Hochkönig]] – Bischofshofen, HG Gemeinde Mühlbach und Marktgemeinde [[Bischofshofen]].  
   −
==Quellen==
  −
* [[Wilhelm Günther]], [[Clemens Eibner]], [[Andreas Lippert]], [[Werner Paar]], 5000 Jahre Kupferbergbau [[Mühlbach am Hochkönig]] – Bischofshofen, HG Gemeinde Mühlbach und Marktgemeinde [[Bischofshofen]]. 
   
[[Kategorie:Geschichte]]
 
[[Kategorie:Geschichte]]
 
[[Kategorie:Bergbau]]
 
[[Kategorie:Bergbau]]
Zeile 15: Zeile 16:  
[[Kategorie:Viehhofen]]
 
[[Kategorie:Viehhofen]]
 
[[Kategorie:Pinzgau]]
 
[[Kategorie:Pinzgau]]
 +
[[Kategorie:Kupfererzbergbau]]
 +
[[Kategorie:Kupferzeit]]
28.595

Bearbeitungen

Navigationsmenü