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Eine '''Materialseilbahn''', auch Lastenseilbahn oder Güterseilbahn genannt, ist eine Luftseilbahn, die normalerweise nur für den Transport von Gütern, beispielsweise von Erzen oder Lebensmitteln, zugelassen ist.

== Geschichte ==
Eine der ältesten Materialseilbahnen war die vom Holländer Adam Wybe im Jahr [[1644]] errichtete Seilbahn für den Bau einer Bastion bei Danzig. Die Seilbahn war als Einseilumlaufbahn konzipiert, das Material wurde in Eimern transportiert.

== Arten ==
* Bauseilbahn
Bauseilbahnen sind temporäre Materialseilbahnen, die vorübergehend errichtet werden, um Baustellen mit Baumaterialien (beispielsweise Fahrzeuge, Anlagen, Schotter, Zement) zu beliefern oder Bauschutt und dergleichen abzutransportieren.

Ein Bauseilbahn war zum [[Baugeschichte Tauernkraftwerke Kaprun|Bau der Tauernkraftwerke]] in [[Kaprun]] gebaut worden. Der [[Lärchwand-Schrägaufzug]] ist das Relikt einer Baulseilbahn im weitesten Sinn.

* [[Montanseilbahn]]
Montanseilbahn dienen vorrangig dazu, um Schüttgut (Rohstoffe wie etwa Erz oder Kohle), das an einer Lagerstätte abgebaut wird, zu einem weit entfernten Verlade- oder Verarbeitungsbetrieb zu befördern.

Von [[Voregg (Scheffau am Tennengebirge)|Voregg]] in der Gemeinde [[Scheffau am Tennengebirge]] führt eine Montanseilbahnder [[Moldan Baustoffe GmbH & Co KG]] nach [[Kuchl]].

== Allgemeines ==
Im [[Bundesland Salzburg]] gibt es zahlreiche Materialseilbahnen, die zur Versorgung höher gelegener (Berg)Bauernhöfe und Almen dienen.

Für die geplante [[ÖBB-Hochleistungsstrecke im Flachgau]] war eine Materialseilbahn über den [[Tannberg]] geplant, die aber aufgrund des Widerstandes der Bevölkerung nicht errichtet wird.
== Quellen ==
* {{wikipedia-de}}
* [[Salzburgwiki]]-Einträge

[[Kategorie:Wirtschaft]]
[[Kategorie:Bergbau]]
[[Kategorie:Technik]]
[[Kategorie:Infrastruktur]]

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