In der sakralen Darstellung galt (neben dem Apfel) auch die Birne als süße paradiesische Frucht. Die thronende Madonna mit Kind aus dem Salzburger Ursulinen-Konvent von Hans Pacher, um 1495-1500 aus Ahornholz gefertigt, verweist etwa auf eine solche Birnenfucht. Die Birnenfrucht deutet auch auf Psalm 34,9, in der die Menschen aufgefordert sind, zu schmecken und zu sehen, wie gütig der Herr ist (IMPELLUS, 2005).