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Im September 2019 wurde dann der Spatenstich gesetzt. In ihrer Ausgabe vom [[17. März]] [[2021]] berichten die [[Salzburger Nachrichten]]:<ref>[https://www.sn.at/salzburg/wirtschaft/baustelle-beim-luxusprojekt-am-pass-thurn-ruht-betreiber-wollen-2023-eroeffnen-101117107 www.sn.at], 17. März 2021</ref><blockquote>''Die Baustelle am Pass Thurn ruht derzeit - und viele im Pinzgau fragen sich, ob es überhaupt jemals weitergehen wird. Die Fläche ist gerodet. Der Lärmschutz ist noch nicht ganz fertiggestellt. Das deutsche Nachrichtenmagazin "Der Spiegel" berichtete vor zwei Wochen, dass nach Auskunft eines (nicht näher genannten) Investors derzeit nicht mehr gebaut werde. Das Magazin sprach von einer "Investitionsruine" zwischen Tirol und Salzburg.  
 
Im September 2019 wurde dann der Spatenstich gesetzt. In ihrer Ausgabe vom [[17. März]] [[2021]] berichten die [[Salzburger Nachrichten]]:<ref>[https://www.sn.at/salzburg/wirtschaft/baustelle-beim-luxusprojekt-am-pass-thurn-ruht-betreiber-wollen-2023-eroeffnen-101117107 www.sn.at], 17. März 2021</ref><blockquote>''Die Baustelle am Pass Thurn ruht derzeit - und viele im Pinzgau fragen sich, ob es überhaupt jemals weitergehen wird. Die Fläche ist gerodet. Der Lärmschutz ist noch nicht ganz fertiggestellt. Das deutsche Nachrichtenmagazin "Der Spiegel" berichtete vor zwei Wochen, dass nach Auskunft eines (nicht näher genannten) Investors derzeit nicht mehr gebaut werde. Das Magazin sprach von einer "Investitionsruine" zwischen Tirol und Salzburg.  
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Bereits im Oktober 2019 begann sich die Situation zuzuspitzen. Bei einer vom Naturschutzbund und dem Arzt Willi Schwarzenbacher organisierten Protestveranstaltung auf dem Pass Thurn nahmen mehr als hundert besorgte Menschen an einer Mahnwache am Wasenmoos teil. Viele kamen mit Transparenten, um ihrem Unmut gegen den Bau der Luxuszweitwohnsitze am Pass Thurn Ausdruck zu verleihen. Auch der ORF war vor Ort und filmte die Teilnehmer. Das Team dreht eine Reportage für die Sendung "Am Schauplatz". Der Grundtenor lautete: keine neuen Zweitwohnsitze mehr, weder in Mittersill, noch in den anderen Gemeinden. "Was hier vor zehn Jahren ins Rollen geraten ist entspricht nicht mehr der heutigen Rechtslage, denn Mittersill ist eine Zweitwohnsitz-Beschränkungsgemeinde", so die anwesende Landtagsabgeordnete Karin Dollinger (SPÖ) schrieben wiederum die [[Bezirksblätter]]:<ref>[https://www.meinbezirk.at/pinzgau/c-lokales/starkes-zeichen-gegen-den-ausverkauf-der-heimat_a3670251 www.meinbezirk.at], 9. Oktober 2019</ref><blockquote>
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''Bereits im Oktober 2019 begann sich die Situation zuzuspitzen. Bei einer vom Naturschutzbund und dem Arzt Willi Schwarzenbacher organisierten Protestveranstaltung auf dem Pass Thurn nahmen mehr als hundert besorgte Menschen an einer Mahnwache am Wasenmoos teil. Viele kamen mit Transparenten, um ihrem Unmut gegen den Bau der Luxuszweitwohnsitze am Pass Thurn Ausdruck zu verleihen. Auch der ORF war vor Ort und filmte die Teilnehmer. Das Team dreht eine Reportage für die Sendung "Am Schauplatz". Der Grundtenor lautete: keine neuen Zweitwohnsitze mehr, weder in Mittersill, noch in den anderen Gemeinden. "Was hier vor zehn Jahren ins Rollen geraten ist entspricht nicht mehr der heutigen Rechtslage, denn Mittersill ist eine Zweitwohnsitz-Beschränkungsgemeinde", so die anwesende Landtagsabgeordnete Karin Dollinger (SPÖ) schrieben wiederum die [[Bezirksblätter]]:<ref>[https://www.meinbezirk.at/pinzgau/c-lokales/starkes-zeichen-gegen-den-ausverkauf-der-heimat_a3670251 www.meinbezirk.at], 9. Oktober 2019</ref><blockquote>
    
''Walther Staininger, Projektbetreiber der ''Six Senses Kitzbuehel Alps'', antwortete auf SN-Anfrage schriftlich. Wer sich hinter diesem "Investor" verberge, sei ihm nicht bekannt. Der derzeitige Stillstand auf der Baustelle sei schlichtweg den seit September gegebenen Schneeverhältnissen geschuldet. "Daneben sind die Gründe die allgemein und allseits bekannten Covid-19-Probleme inklusive Reisebeschränkungen und so weiter."
 
''Walther Staininger, Projektbetreiber der ''Six Senses Kitzbuehel Alps'', antwortete auf SN-Anfrage schriftlich. Wer sich hinter diesem "Investor" verberge, sei ihm nicht bekannt. Der derzeitige Stillstand auf der Baustelle sei schlichtweg den seit September gegebenen Schneeverhältnissen geschuldet. "Daneben sind die Gründe die allgemein und allseits bekannten Covid-19-Probleme inklusive Reisebeschränkungen und so weiter."

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