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Die Firma Siemens wurde als Totalübernehmer beauftragt; die Turbinen stammen von Voith in St. Pölten, die Generatoren von Siemens (Nürnberger Maschinen- und Apparatewerk), den Entsander lieferte Braun aus Vöcklabruck, alle Bauarbeiten führte die Firma [[Werner Schoklitsch]] aus [[Mauterndorf]] aus. Die gesamte Elektroausrüstung wurde von der Salzburger Niederlassung von Siemens geliefert und stellte zum Zeitpunkt der Errichtung modernste Technik dar. So wurden die Rohrleitungsverluste elektronisch auskompensiert, der Betrieb vollautomatisch und ferngesteuert geführt.
 
Die Firma Siemens wurde als Totalübernehmer beauftragt; die Turbinen stammen von Voith in St. Pölten, die Generatoren von Siemens (Nürnberger Maschinen- und Apparatewerk), den Entsander lieferte Braun aus Vöcklabruck, alle Bauarbeiten führte die Firma [[Werner Schoklitsch]] aus [[Mauterndorf]] aus. Die gesamte Elektroausrüstung wurde von der Salzburger Niederlassung von Siemens geliefert und stellte zum Zeitpunkt der Errichtung modernste Technik dar. So wurden die Rohrleitungsverluste elektronisch auskompensiert, der Betrieb vollautomatisch und ferngesteuert geführt.
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Das Einlaufbauwerk befindet sich zwischen Wagrain und [[Kleinarl]] und ist mit einer Fischtreppe versehen, der Entsander ist unterirdisch angeordnet. Die Triebwasserleitung ist aus Faserzement und im unteren Teil aus glasfaserverstärktem Kunststoff. Die 240 m lange Entsanderleitung (700 mm) liegt direkt unter der 1.130 m langen Hauptleitung (1.400 mm). Im Krafthaus, linksufrig südlich der Talstation der [[Grafenbergbahn]], sind die beiden Turbinen, die Generatoren (1.184 und 536 kW), die Schaltanlage, der Transformator und die Hochspannungsschaltanlage kompakt eingebaut. Der Betrieb des Kraftwerkes erfolgte ferngesteuert von der zweiten Atomic-Skifabrik in [[Altenmarkt]] aus.
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Das Einlaufbauwerk befindet sich zwischen Wagrain und [[Kleinarl]] und ist mit einer [[Fischtreppe]] versehen, der Entsander ist unterirdisch angeordnet. Die Triebwasserleitung ist aus Faserzement und im unteren Teil aus glasfaserverstärktem Kunststoff. Die 240 m lange Entsanderleitung (700 mm) liegt direkt unter der 1.130 m langen Hauptleitung (1.400 mm). Im Krafthaus, linksufrig südlich der Talstation der [[Grafenbergbahn]], sind die beiden Turbinen, die Generatoren (1.184 und 536 kW), die Schaltanlage, der Transformator und die Hochspannungsschaltanlage kompakt eingebaut. Der Betrieb des Kraftwerkes erfolgte ferngesteuert von der zweiten Atomic-Skifabrik in [[Altenmarkt]] aus.
    
Im Zuge des Ausgleiches der Atomic-Skifabrik erwarb 1995 die [[Energie AG]] aus [[Oberösterreich]] das Kraftwerk.
 
Im Zuge des Ausgleiches der Atomic-Skifabrik erwarb 1995 die [[Energie AG]] aus [[Oberösterreich]] das Kraftwerk.

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