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Schließlich wurde Steinwender [[1760]] bei einem Geheimtreffen verraten und zu tagelangen Verhören auf [[Schloss Moosham]] gebracht. Anschließend kam er als Gefangener für kurze Zeit auf die Festung Hohensalzburg und dann auf die Burg Hohenwerfen. Um sich vor den laufenden Verhören zu schützen, und einer harten Bestrafung zu entkommen, stellte er sich stumm. Dem Gefängnis als langjähriger Untersuchungshäftling entkam er zwar  nicht. Gleichzeitig bekam er aber bessere Kost und andere kleine Vergünstigungen in der Haft. Die Verpflegung des Gefangenen musste damals großteils die eigene Ehefrau bzw. die Familie übernehmen.
 
Schließlich wurde Steinwender [[1760]] bei einem Geheimtreffen verraten und zu tagelangen Verhören auf [[Schloss Moosham]] gebracht. Anschließend kam er als Gefangener für kurze Zeit auf die Festung Hohensalzburg und dann auf die Burg Hohenwerfen. Um sich vor den laufenden Verhören zu schützen, und einer harten Bestrafung zu entkommen, stellte er sich stumm. Dem Gefängnis als langjähriger Untersuchungshäftling entkam er zwar  nicht. Gleichzeitig bekam er aber bessere Kost und andere kleine Vergünstigungen in der Haft. Die Verpflegung des Gefangenen musste damals großteils die eigene Ehefrau bzw. die Familie übernehmen.
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Josef Steinwender verweigerte über sechs Jahre lang jeden Kontakt mit der Außenwelt, sogar mit seiner eigenen Familie (er hatte vier Kinder) wollte er in dieser Zeit kein Wort sprechen. Schon schwer herzkrank war er auch nach seiner endgültigen krankheitsbedingten Freilassung nach 20 Jahren Untersuchungshaft auf eigenen Wunsch auf der Burg Hohenwerfen geblieben und machte sich bis zu seinem Tode am 5. Oktober 1782 die letzten zwei Jahre selber noch als Gefangenenwärter nützlich. Insgesamt war er über 22 Jahre auf Hohenwerfen. Beerdigt werden durfte der Verstorbene aber - wenn auch in einem würdigen Begräbnis - dann aber nur in der Nacht.
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Josef Steinwender verweigerte über sechs Jahre lang jeden Kontakt mit der Außenwelt, sogar mit seiner eigenen Familie (er hatte vier Kinder) wollte er in dieser Zeit kein Wort sprechen. Schon schwer herzkrank war er auch nach seiner krankheitsbedingten Freilassung nach 20 Jahren Untersuchungshaft auf eigenen Wunsch auf der Burg Hohenwerfen geblieben und machte sich bis zu seinem Tode am 5. Oktober 1782 die letzten zwei Jahre noch als Gefangenenwärter nützlich. Insgesamt war er über 22 Jahre auf Hohenwerfen. Beerdigt werden durfte der Verstorbene aber - wenn auch in einem würdigen Begräbnis - dann aber nur in der Nacht.
    
==Quellen==
 
==Quellen==
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