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| | Im Frühjahr 1685 wurde Schaitberger zunächst wegen seiner "ketzerischen" Ansichten eine Zeitlang verhaftet. Am [[19. April]] [[1685]] wurden ihm und seiner Frau die Kinder abgenommen. Nur wenige Tage darauf verließ er mit seiner Frau die Heimat. Bereits zu Pfingsten war er in Nürnberg, wo er zunächst mit Hilfsarbeiten für seinen spärlichen Unterhalt sorgen konnte. | | Im Frühjahr 1685 wurde Schaitberger zunächst wegen seiner "ketzerischen" Ansichten eine Zeitlang verhaftet. Am [[19. April]] [[1685]] wurden ihm und seiner Frau die Kinder abgenommen. Nur wenige Tage darauf verließ er mit seiner Frau die Heimat. Bereits zu Pfingsten war er in Nürnberg, wo er zunächst mit Hilfsarbeiten für seinen spärlichen Unterhalt sorgen konnte. |
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| − | Magdalena Schaitberger (geb. Kämmel, aus [[Berchtesgaden]]), die Ehefrau Joseph Schaitbergers traf die Vertreibung aus Salzburg und der Verlust ihrer Töchter noch härter. Bereits ein Jahr nach der Vertreibung aus Salzburg starb sie Anfang [[1687]]. | + | Magdalena Schaitberger, geborene Kämmel, die Ehefrau Joseph Schaitbergers aus [[Berchtesgaden]] traf die Vertreibung aus Salzburg und der Verlust ihrer Töchter noch härter. Bereits ein Jahr nach der Vertreibung aus Salzburg starb sie Anfang [[1687]]. |
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| | Fünf Jahre nach dem Tod seiner ersten Frau Magdalena heiratete Joseph Schaitberger ein zweites Mal. Die zweite Ehefrau war eine Emigrantin aus Berchtesgaden, Katharina Brockenberger, die er im Jahre [[1692]] ehelichte. | | Fünf Jahre nach dem Tod seiner ersten Frau Magdalena heiratete Joseph Schaitberger ein zweites Mal. Die zweite Ehefrau war eine Emigrantin aus Berchtesgaden, Katharina Brockenberger, die er im Jahre [[1692]] ehelichte. |
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| | Mehrfach versuchte Schaitberger seine Kinder nach Nürnberg holen zu können und auch seinen Besitz veräußern zu dürfen. Auch der Markgraf von Baden und der Kurfürst von Brandenburg intervenierten hier vergeblich. | | Mehrfach versuchte Schaitberger seine Kinder nach Nürnberg holen zu können und auch seinen Besitz veräußern zu dürfen. Auch der Markgraf von Baden und der Kurfürst von Brandenburg intervenierten hier vergeblich. |
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| − | Es gibt aber Hinweise, dass die Tochter von Joseph Schaitberger, Magdalena geb. Schaitberger, als Erwachsene samt ihrem Ehemann von Salzburg nach Nürnberg ausreiste und dort offensichtlich ein Kind gebar, während die andere Tochter katholisch blieb und Salzburg nicht verließ. | + | Es gibt aber Hinweise, dass eine Tochter von Joseph Schaitberger, Magdalena geborene Schaitberger, als Erwachsene mit ihrem Ehemann von Salzburg nach Nürnberg ausreiste und dort offensichtlich ein Kind gebar, während die andere Tochter katholisch blieb und Salzburg nicht verließ. |
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| | == Ehrungen == | | == Ehrungen == |