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| 42 ||[[file:Lieferinger Kulturwanderweg - Tafel 42-1.jpg|thumb|180px]] || Klein-Amerika in Salzburg – Die [[USFA Wohnhaussiedlung General-Keyes-Straße in Salzburg|USFA Wohnhaussiedlung General-Keyes-Straße]] || Auf dem Grundstück [[General-Keyes-Straße]] 6 || Auf dem Gelände eines ehemaligen Arbeitsdienstlagers der [[Zwischenkriegszeit]] entstand um 1950 eine von der amerikanischen Besatzungsmacht errichtete Wohnsiedlung für die stationierten Armeeangehörigen. Die 272 Wohneinheiten umfassende Siedlung umfasste auch zwei Kaufhäuser, eine Tankstelle und eine Kfz-Werkstätte. Die großzügig angelegte Siedlung wurde von den Salzburgern als „Klein-Amerika“ bewundert. Benannt ist die Siedlung nach dem Oberbefehlshaber der US-Streitkräfte in Österreich [[Geoffrey Keyes]]. Nach dem Abzug der Amerikaner gingen die Wohnbauten in das Eigentum des Bundes über, der sie 2003 an private Investoren verkaufte.
 
| 42 ||[[file:Lieferinger Kulturwanderweg - Tafel 42-1.jpg|thumb|180px]] || Klein-Amerika in Salzburg – Die [[USFA Wohnhaussiedlung General-Keyes-Straße in Salzburg|USFA Wohnhaussiedlung General-Keyes-Straße]] || Auf dem Grundstück [[General-Keyes-Straße]] 6 || Auf dem Gelände eines ehemaligen Arbeitsdienstlagers der [[Zwischenkriegszeit]] entstand um 1950 eine von der amerikanischen Besatzungsmacht errichtete Wohnsiedlung für die stationierten Armeeangehörigen. Die 272 Wohneinheiten umfassende Siedlung umfasste auch zwei Kaufhäuser, eine Tankstelle und eine Kfz-Werkstätte. Die großzügig angelegte Siedlung wurde von den Salzburgern als „Klein-Amerika“ bewundert. Benannt ist die Siedlung nach dem Oberbefehlshaber der US-Streitkräfte in Österreich [[Geoffrey Keyes]]. Nach dem Abzug der Amerikaner gingen die Wohnbauten in das Eigentum des Bundes über, der sie 2003 an private Investoren verkaufte.
 
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| 43 || [[file:Lieferinger Kulturwanderweg - Tafel 43-1.jpg|thumb|180px]] || Die [[Südtirolersiedlung]] || [[Siebenbürgerstraße]] Ecke [[Gottscheerstraße]] || Nach dem [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] ging der [[Südtirol|südliche Teil]] [[Tirol]]s von [[Österreich]] an [[Italien]]. [[1939]] hatten [[Adolf Hitler|Hitler]] und Mussolini sich geeinigt, dass die sich als Deutsche bekennenden Südtiroler „heim ins Reich“ geholt werden sollten. Die 220 Kleinwohnungen umfassende Siedlung, errichtet von der Siedlungsgesellschaft „Neue Heimat“, entstand zu Beginn des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]] und war für deportierte Südtiroler vorgesehen. Nach Kriegsende wurden amerikanische Armeeangehörige untergebracht. Nach dem Abzug der amerikanischen Besatzung ging die Siedlung in das Eigentum des Bundes über; sie wird heute von der [[BUWOG]] verwaltet.
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| 43 || [[file:Lieferinger Kulturwanderweg - Tafel 43-1.jpg|thumb|180px]] || Die [[Südtirolersiedlung]] || [[Siebenbürgerstraße]] Ecke [[Gottscheerstraße]] || Nach dem [[Ersten Weltkrieg]] ging der [[Südtirol|südliche Teil]] [[Tirol]]s von [[Österreich]] an [[Italien]]. [[1939]] hatten [[Adolf Hitler|Hitler]] und Mussolini sich geeinigt, dass die sich als Deutsche bekennenden Südtiroler „heim ins Reich“ geholt werden sollten. Die 220 Kleinwohnungen umfassende Siedlung, errichtet von der Siedlungsgesellschaft „Neue Heimat“, entstand zu Beginn des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]] und war für deportierte Südtiroler vorgesehen. Nach Kriegsende wurden amerikanische Armeeangehörige untergebracht. Nach dem Abzug der amerikanischen Besatzung ging die Siedlung in das Eigentum des Bundes über; sie wird heute von der [[BUWOG]] verwaltet.
 
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| 44 || [[file:Lieferinger Kulturwanderweg - Tafel 44-1.jpg|thumb|180px]] || Die Siedlung am [[Lieferinger Spitz]] || Vor dem Haus Lieferinger Hauptstraße 152 || Die 1935 errichtete Siedlung an der Einmündung der Lieferinger Hauptstraße in die [[Münchner Bundesstraße]] umfasst zehn Einfamilienhäuser, die sich dadurch auszeichneten, dass sie mit einem gemeinsamen rund tausend Quadratmeter großen Grundstück versehen waren. Die Bewohner hatten die Auflage, mindestens vier Fünftel der Fläche für Obst- und Gemüseanbau für den Eigenbedarf und für den Verkauf zu verwenden. Außerdem war die Haltung von Nutzvieh wie Hühnern oder Schweinen vorgesehen, deren Stallungen sich im selben Haus wie die Wohnungen befanden.
 
| 44 || [[file:Lieferinger Kulturwanderweg - Tafel 44-1.jpg|thumb|180px]] || Die Siedlung am [[Lieferinger Spitz]] || Vor dem Haus Lieferinger Hauptstraße 152 || Die 1935 errichtete Siedlung an der Einmündung der Lieferinger Hauptstraße in die [[Münchner Bundesstraße]] umfasst zehn Einfamilienhäuser, die sich dadurch auszeichneten, dass sie mit einem gemeinsamen rund tausend Quadratmeter großen Grundstück versehen waren. Die Bewohner hatten die Auflage, mindestens vier Fünftel der Fläche für Obst- und Gemüseanbau für den Eigenbedarf und für den Verkauf zu verwenden. Außerdem war die Haltung von Nutzvieh wie Hühnern oder Schweinen vorgesehen, deren Stallungen sich im selben Haus wie die Wohnungen befanden.

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