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Lammasch war juristischer Berater des Thronfolgers [[Franz Ferdinand von Österreich-Este]] und wurde [[1899]] von Kaiser [[Franz Joseph I.]] ins Herrenhaus des [[Reichsrat]]es berufen. Seine Bemühungen dort dienten insbesondere dem Ausbau des Völkerrechts und internationaler Institutionen. [[1911]] wurde er in den Europäischen Rat der Carnegie-Stiftung für den Internationalen Frieden berufen und war ab [[1914]] Ehrenpräsident des österreichischen Vereins ''Para Pacem'', der dieselben Ziele vertrat.
 
Lammasch war juristischer Berater des Thronfolgers [[Franz Ferdinand von Österreich-Este]] und wurde [[1899]] von Kaiser [[Franz Joseph I.]] ins Herrenhaus des [[Reichsrat]]es berufen. Seine Bemühungen dort dienten insbesondere dem Ausbau des Völkerrechts und internationaler Institutionen. [[1911]] wurde er in den Europäischen Rat der Carnegie-Stiftung für den Internationalen Frieden berufen und war ab [[1914]] Ehrenpräsident des österreichischen Vereins ''Para Pacem'', der dieselben Ziele vertrat.
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Bereits im Sommer 1914 warnte Lammasch vor der drohenden Eskalation zum [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] und warb während des Krieges für einen Verständigungsfrieden auf der Basis gegenseitiger Achtung der Nationen, was ihm zahlreiche Verleumdungen und Anfeindungen einbrachte. Als der letzte österreichische Kaiser Karl I. mit seiner Aufkündigung des Bündnisses mit [[Deutschland]] am [[26. Oktober]] [[1918]] die Niederlage der Monarchie im Ersten Weltkrieg anerkannte, ernannte er am folgenden Tag Heinrich Lammasch zum k. k. Ministerpräsidenten. Diesem blieb nur mehr die ''Liquidation'' Österreich-Ungarns.
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Bereits im Sommer 1914 warnte Lammasch vor der drohenden Eskalation zum [[Ersten Weltkrieg]] und warb während des Krieges für einen Verständigungsfrieden auf der Basis gegenseitiger Achtung der Nationen, was ihm zahlreiche Verleumdungen und Anfeindungen einbrachte. Als der letzte österreichische Kaiser Karl I. mit seiner Aufkündigung des Bündnisses mit [[Deutschland]] am [[26. Oktober]] [[1918]] die Niederlage der Monarchie im Ersten Weltkrieg anerkannte, ernannte er am folgenden Tag Heinrich Lammasch zum k. k. Ministerpräsidenten. Diesem blieb nur mehr die ''Liquidation'' Österreich-Ungarns.
    
Am [[30. Oktober]] 1918 übergab er die Regierungsgeschäfte in Deutschösterreich, also für die Kronländer mit deutschsprachiger Bevölkerungsmehrheit, an die Staatsregierung Dr. [[Karl Renner]] und bewegte Kaiser Karl I. am [[11. November]] 1918 zur Unterzeichnung der Verzichtserklärung. Damit endete sein Regierungsamt. Am folgenden Tag erfolgte die Ausrufung der Republik Deutsch-Österreich.
 
Am [[30. Oktober]] 1918 übergab er die Regierungsgeschäfte in Deutschösterreich, also für die Kronländer mit deutschsprachiger Bevölkerungsmehrheit, an die Staatsregierung Dr. [[Karl Renner]] und bewegte Kaiser Karl I. am [[11. November]] 1918 zur Unterzeichnung der Verzichtserklärung. Damit endete sein Regierungsamt. Am folgenden Tag erfolgte die Ausrufung der Republik Deutsch-Österreich.

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