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Die Kirche besaß ein [[Marmor]]<nowiki>portal</nowiki> mit dem Wappen von Fürsterzbischof Markus Sittikus sowie einen hohen Kirchengiebel, der von einer kleinen Kuppel mit Kreuz gekrönt war. Am [[6. März]] 1619 war Fürstin Anna Sidonia, geborene Herzogin zu Teschen und Großgloggau, vermählte Gräfin von Hohenembs, Balera und Vadzu, gestorben und in der St. Salvator-Kirche begraben worden.
 
Die Kirche besaß ein [[Marmor]]<nowiki>portal</nowiki> mit dem Wappen von Fürsterzbischof Markus Sittikus sowie einen hohen Kirchengiebel, der von einer kleinen Kuppel mit Kreuz gekrönt war. Am [[6. März]] 1619 war Fürstin Anna Sidonia, geborene Herzogin zu Teschen und Großgloggau, vermählte Gräfin von Hohenembs, Balera und Vadzu, gestorben und in der St. Salvator-Kirche begraben worden.
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Unter dem Maurermeister [[Johann Georg Laschensky]] wurde die Kirche 1788 zuletzt noch einmal von Hofmaurermeister [[Georg Laschensky (Baumeister)|Georg Laschensky]] renoviert. Dann aber wurde sie 1805 als Kirche endgültig aufgelassen, nachdem sie schon kurz nach [[1800]] in der [[Salzburg unter Napoleon|französischen Besatzungszeit]] kurzzeitig als Binderwerkstätte gedient hatte. Der Kirchgiebel wurde zwischen [[1890]] und [[1895]] entfernt und durch ein neues Walmdach ersetzt.  
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Unter dem Maurermeister [[Johann Georg Laschensky]] wurde die Kirche 1788 zuletzt noch einmal von Hofmaurermeister [[Georg Laschensky (Baumeister)|Georg Laschensky]] renoviert. Dann aber wurde sie 1805/07  als Kirche endgültig aufgelassen, nachdem sie schon kurz nach [[1800]] in der [[Salzburg unter Napoleon|französischen Besatzungszeit]] kurzzeitig als Binderwerkstätte gedient hatte. Der Kirchgiebel wurde zwischen [[1890]] und [[1895]] entfernt und durch ein neues Walmdach ersetzt. Der neuerliche Koalitionskrieg Napoleons 1805 verbunden mit dem Abzug Kurfürst Ferdinands aus Salzburg, die neuerliche französische Besatzung ab Oktober und die folgernde Nutzung der Kirche als Pferdestall für die Besatzung verbesserte die Lage nicht. Die restriktive Kirchenpolitik der österreichischen Bürokratie zwischen 1806 und 1809, die auf die Bevölkerung keine Rücksicht nahmm, brachte die Kirche endgültig um ihre ursprüngliche Bestimmung. Die Kirche wurde geräumt.
 
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Die dort in der Zeit der Gegenreformation beheimatete namhafte religiöse Laien-Bruderschaft Corpus Christi war wegen ihrer rot-purpurnen Gewänder auch Rote Bruderschaft genannt.
Die dort in der Zeit der Gegenreformation beheimatete namhafte religiöse Laien-Bruderschaft Corpus Christi war wegen ihrer rot-purpurnen Gewänder auch Rote Bruderschaft genannt.  
      
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