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[[Bild:Kaiserbuche_02.jpg|thumb|Das Denkmal neben der Kapelle]]
 
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[[Bild:Kaiserbuche_01.jpg|thumb|Die junge Kaiserbuche 2004, links ein Rest der alten Kaiserbuche]]
 
[[Bild:Kaiserbuche_01.jpg|thumb|Die junge Kaiserbuche 2004, links ein Rest der alten Kaiserbuche]]
Die '''Kaiserbuche''' in der Gemeinde [[Obertrum]] im nördlichen [[Flachgau]] war eines der ältesten [[Naturdenkmäler]] des [[Bundesland Salzburg|Bundeslandes Salzburg]]. Sie wurde [[1779]] gepflanzt und stand 225 Jahre lang als naturkundliches Wahrzeichen Obertrums, etwa sechs Kilometer südwestlich des Ortes auf 766 [[m ü. A.]], am Kamm des [[Haunsberg]]es, bevor sie [[2004]] einem Sturm zum Opfer fiel. An Stelle des alten Baumes wurde [[2005]] eine Neupflanzung vorgenommen.  
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Die '''Kaiserbuche''' in der Gemeinde [[Obertrum]] im nördlichen [[Flachgau]] war eines der ältesten [[Naturdenkmäler]] des [[Bundesland Salzburg|Bundeslandes Salzburg]]. Sie wurde [[1779]] gepflanzt und stand 225 Jahre lang als naturkundliches Wahrzeichen Obertrums, etwa sechs Kilometer südwestlich des Ortes auf 766 [[m ü. A.]], am Kamm des [[Haunsberg]]es, bevor sie [[2004]] einem Sturm zum Opfer fiel. Sie hatte zuletzt einen Umfang von gut sechseinhalb Metern. An Stelle des alten Baumes wurde [[2005]] eine Neupflanzung vorgenommen.  
    
==Geschichte==
 
==Geschichte==
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Der Baum wurde anlässlich des inoffiziellen Besuches des damals noch eigenständigen [[Erzbistum (Überblick)|Erzstiftes]] durch den österreichischen Kaiser Josef II. am [[28. Oktober]] [[1779]] gepflanzt. Der Kaiser soll der Überlieferung nach von der Anhöhe des Haunsbergs aus das für die Habsburger von den [[Bayern]] neu erworbene und dem ''Herzogthum Österreich ob der Enns'' zugeschlagene [[Innviertel]] besichtigt haben.  
 
Der Baum wurde anlässlich des inoffiziellen Besuches des damals noch eigenständigen [[Erzbistum (Überblick)|Erzstiftes]] durch den österreichischen Kaiser Josef II. am [[28. Oktober]] [[1779]] gepflanzt. Der Kaiser soll der Überlieferung nach von der Anhöhe des Haunsbergs aus das für die Habsburger von den [[Bayern]] neu erworbene und dem ''Herzogthum Österreich ob der Enns'' zugeschlagene [[Innviertel]] besichtigt haben.  
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Zum 20-jährigen Regierungsjubiläum [[Kaiser Franz Joseph I.|Kaiser Franz Josephs I.]] wurde am [[29. August]] [[1868]] – Salzburg war inzwischen ein Teil k.u.k. Österreichs – neben der Kaiserbuche auf dem Haunsberg eine Kapelle errichtet.  
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Zum 50-jährigen Regierungsjubiläum [[Kaiser Franz Joseph I.|Kaiser Franz Josephs I.]] wurde am [[18. August]] [[1898]] – Salzburg war inzwischen ein Teil k.u.k. Österreichs – neben der Kaiserbuche auf dem Haunsberg eine [[Kaiser-Franz-Josef-Jubiläums-Kapelle|Gedächtniskapelle]] eingeweiht.  
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Am [[12. August]] [[2004]] wurde das altehrwürdige, mittlerweile aus Altersgründen geschwächte und durch Pilzbefall beeinträchtigte Naturdenkmal durch einen Sturm umgerissen. Dabei wurde auch die sich unter Panzerglas auf dem Obelisken befindliche, zum Gedenken an den Besuch Kaiser Josephs II. vergoldete Krone komplett zerstört und die erst ein Jahr zuvor aufwändig renovierte [[Kaiser-Franz-Josef-Jubiläums-Kapelle]] beschädigt. Einzelne Baumscheiben des einst zu den ältesten Naturdenkmälern des gesamten Bundeslandes zählenden Wahrzeichens wurden der Gemeinde Obertrum und dessen [[Museum im Einlegerhaus|Heimatmuseum]] überlassen.  
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Am [[12. August]] [[2004]] wurde das altehrwürdige, mittlerweile aus Altersgründen geschwächte und durch Pilzbefall beeinträchtigte Naturdenkmal durch einen Sturm umgerissen. Dabei wurde auch die sich unter Panzerglas auf dem Obelisken befindliche, zum Gedenken an den Besuch Kaiser Josephs II. vergoldete Krone komplett zerstört und die erst ein Jahr zuvor aufwändig renovierte Kapelle beschädigt. Einzelne Baumscheiben des einst zu den ältesten Naturdenkmälern des gesamten Bundeslandes zählenden Wahrzeichens wurden der Gemeinde Obertrum und dessen [[Museum im Einlegerhaus|Heimatmuseum]] überlassen.  
    
Im Rahmen einer Rettungsaktion für die kranke Kaiserbuche wurden in der Landesgärtnerei genetische Erben des wohl berühmtesten Salzburger Baumes gezogen. Am [[1. Mai]] [[2005]] pflanzte Otto von Habsburg, der Sohn des letzten österreichischen Kaisers Karl I., einen dieser Ableger anstelle der alten Kaiserbuche und wurde damit Zeuge und Geburtshelfer eines künftigen neuen Naturdenkmals. Die junge Kaiserbuche fiel aber bereits am Abend des [[24. Februar]] [[2008]] einem Vandalenakt zum Opfer: ein betrunkener Arbeitsloser aus [[Salzburg]] hatte den Stamm der 2,50 Meter hohen Rotbuche mit den Händen an zwei Stellen abgebrochen. [[2009]] wurde ein weiterer Setzling aus dem Erbe der alten Kaiserbuche mit einem meterhohen Metallzaun umgeben, um weitere Vandalenakte zu verhindern.
 
Im Rahmen einer Rettungsaktion für die kranke Kaiserbuche wurden in der Landesgärtnerei genetische Erben des wohl berühmtesten Salzburger Baumes gezogen. Am [[1. Mai]] [[2005]] pflanzte Otto von Habsburg, der Sohn des letzten österreichischen Kaisers Karl I., einen dieser Ableger anstelle der alten Kaiserbuche und wurde damit Zeuge und Geburtshelfer eines künftigen neuen Naturdenkmals. Die junge Kaiserbuche fiel aber bereits am Abend des [[24. Februar]] [[2008]] einem Vandalenakt zum Opfer: ein betrunkener Arbeitsloser aus [[Salzburg]] hatte den Stamm der 2,50 Meter hohen Rotbuche mit den Händen an zwei Stellen abgebrochen. [[2009]] wurde ein weiterer Setzling aus dem Erbe der alten Kaiserbuche mit einem meterhohen Metallzaun umgeben, um weitere Vandalenakte zu verhindern.

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