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Textersetzung - „Hohen Tauern“ durch „Hohen Tauern
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Am [[29. April]] [[2012]] muss der Pilot eines Knaus-Hubschrauber wegen  heftigem [[Föhn]]wind und Turbulenzen im Gebiet des [[Großvenediger]]s (im Bereich der [[Zentralalpen]] der [[Hohe Tauern|Hohen Tauern]])  das Tragseil in etwa zehn Meter Höhe ausklinken. Die drei Bergretter,  die daran hingen und zu einem Bergeeinsatz unterwegs waren, stürzen auf  den [[Gletscher]], der Chef der Alpinpolizei Lienz zieht sich dabei  tödliche Verletzungen zu.
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Am [[29. April]] [[2012]] muss der Pilot eines Knaus-Hubschrauber wegen  heftigem [[Föhn]]wind und Turbulenzen im Gebiet des [[Großvenediger]]s (im Bereich der [[Zentralalpen]] der [[Hohen Tauern]])  das Tragseil in etwa zehn Meter Höhe ausklinken. Die drei Bergretter,  die daran hingen und zu einem Bergeeinsatz unterwegs waren, stürzen auf  den [[Gletscher]], der Chef der Alpinpolizei Lienz zieht sich dabei  tödliche Verletzungen zu.
    
Im Einsatzgebiet herrschten am Sonntag Vormittag (29. April) sehr widrige Umstände mit starkem Wind. Unter dem Druck, einen abgestürzten slowakischen Bergsteiger aus einer Gletscherspalte zu bergen, wurden Flüge in das Einsatzgebiet durchgeführt. ''Martin 4'' führte insgesamt drei Transporte durch. Der erste Flug war ein Transport von Rettungskräften, der zweite ein Materialtransport und der dritte wieder ein Personentransport. Beim dritten Flug wurden drei Personen transportiert, wobei der tödlich verunglückte Alpinpolizist den gleichen Vornamen hatte, wie ein Flugretter von ''Martin 4''. Der Pilot hat nach eigenen Angaben angenommen, dass der begleitende Flugretter der betriebseigene ist. Beim Anflug auf den Gletscher soll der Pilot eine Höhenangabe vom Flugretter bekommen haben. Gleichzeitig soll der Hubschrauber in eine Nebelbank geraten sein<ref>Pressemeldung von Heli Austria [http://www.heli-austria.at/upload/3745824-3744417-HP-Martin4-300412.pdf www.heli-austria.at], abgefragt am 2. Mai 2012</ref>.
 
Im Einsatzgebiet herrschten am Sonntag Vormittag (29. April) sehr widrige Umstände mit starkem Wind. Unter dem Druck, einen abgestürzten slowakischen Bergsteiger aus einer Gletscherspalte zu bergen, wurden Flüge in das Einsatzgebiet durchgeführt. ''Martin 4'' führte insgesamt drei Transporte durch. Der erste Flug war ein Transport von Rettungskräften, der zweite ein Materialtransport und der dritte wieder ein Personentransport. Beim dritten Flug wurden drei Personen transportiert, wobei der tödlich verunglückte Alpinpolizist den gleichen Vornamen hatte, wie ein Flugretter von ''Martin 4''. Der Pilot hat nach eigenen Angaben angenommen, dass der begleitende Flugretter der betriebseigene ist. Beim Anflug auf den Gletscher soll der Pilot eine Höhenangabe vom Flugretter bekommen haben. Gleichzeitig soll der Hubschrauber in eine Nebelbank geraten sein<ref>Pressemeldung von Heli Austria [http://www.heli-austria.at/upload/3745824-3744417-HP-Martin4-300412.pdf www.heli-austria.at], abgefragt am 2. Mai 2012</ref>.