Der einzige Nachweis von ''P. lautella'' aus Salzburg stammt aus der [[Stadt Salzburg]] vom 13.4.1966 durch Fritz Mairhuber (Zone Ia nach Embacher et al. 2011), allerdings ohne nähere Angabe zum genauen Fundort. Dementsprechend kann auch über die vertikale Verbreitung nur gemutmaßt werden: Sie dürfte ungefähr zwischen 420 und 560 m Höhe liegen. Über den natürlichen Lebensraum im Land und über die Generationsfolge liegen keinerlei Informationen vor (Kurz & Kurz 2021).
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Der einzige Nachweis von ''P. lautella'' aus [[Salzburg (Bundesland)|Salzburg]] stammt aus der [[Stadt Salzburg]] vom 13.4.1966 durch Fritz [[Friedrich Mairhuber|Mairhuber]] (Zone Ia nach Embacher et al. 2011), allerdings ohne nähere Angabe zum genauen Fundort. Dementsprechend kann auch über die vertikale Verbreitung nur gemutmaßt werden: Sie dürfte ungefähr zwischen 420 und 560 m Höhe liegen. Über den natürlichen Lebensraum im Land und über die Generationsfolge liegen keinerlei Informationen vor (Kurz & Kurz 2021).
==Biologie und Gefährdung==
==Biologie und Gefährdung==
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Die Biologie von ''P. lautella'' in Salzburg ist unbekannt. Die Raupen leben in Minen auf der Blattunterseite von Eichen-Arten, wobei kleine Schösslinge bevorzugt werden sollen. In Salzburg kommt als natürliche Nahrungspflanze der Tiere somit eigentlich nur ''[[Quercus robur]]'', die Stieleiche, in Betracht, doch liegen keine einschlägigen Funde vor. Da die Art seit mehr als 50 Jahren nicht mehr im Land nachgewiesen worden ist, muss sie zur Zeit als verschollen betrachtet werden.
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Die Biologie von ''P. lautella'' in Salzburg ist unbekannt. Die Raupen leben in Minen auf der Blattunterseite von [[Eiche]]n-Arten, wobei kleine Schösslinge bevorzugt werden sollen. In Salzburg kommt als natürliche Nahrungspflanze der Tiere somit eigentlich nur ''[[Quercus robur]]'', die Stieleiche, in Betracht, doch liegen keine einschlägigen Funde vor. Da die Art seit mehr als 50 Jahren nicht mehr im Land nachgewiesen worden ist, muss sie zur Zeit als verschollen betrachtet werden.