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| | == Überblick == | | == Überblick == |
| − | Das Unternehmen wurde [[1880]] gegründet und zählte bis zu seinem Konkurs [[1987]] zu den größten europäischen Betrieben im Bereich Hoch-, Tief- und Ingenieurbau. Neben Niederlassungen in [[München]], Köln, Dortmund, Hannover, Hamburg, Berlin, [[Salzburg]], [[Wien]], Bagdad, Abu Dhabi, Riad und Muscat bestanden Beteiligungen in den [[USA]], [[Griechenland]] und Nigeria. Langjährige Vorstandsvorsitzende von Polensky & Zöllner waren der Brückenkonstrukteur Hans Wittfoht sowie der Bauingenieur Hermann Brunner. Einzelne Standorte wurden unter der Bezeichnung Polensky & Zöllner fortgeführt, so besteht heute noch eine Gesellschaft in Abu Dhabi. | + | Das Unternehmen wurde [[1880]] gegründet und zählte bis zu seinem Konkurs [[1987]] zu den größten europäischen Betrieben im Bereich Hoch-, Tief- und Ingenieurbau. Neben Niederlassungen in [[München]], Köln, Dortmund, Hannover, Hamburg, Berlin, Salzburg, [[Wien]], Bagdad, Abu Dhabi, Riad und Muscat bestanden Beteiligungen in den [[USA]], [[Griechenland]] und Nigeria. Langjährige Vorstandsvorsitzende von Polensky & Zöllner waren der Brückenkonstrukteur Hans Wittfoht sowie der Bauingenieur Hermann Brunner. Einzelne Standorte wurden unter der Bezeichnung Polensky & Zöllner fortgeführt, so besteht heute noch eine Gesellschaft in Abu Dhabi. |
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| | == Salzburgbezüge == | | == Salzburgbezüge == |
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| | Am [[4. September]] 1935 kam es zu einem Absturz einer Straßenwalze der Firma. Der Walzenführer Ludwig Weinzierl und der Schlosser Karl Fink waren mit der zwölftonnigen Straßenwalze der Firma auf der Glocknerstraße vom [[Mittertörl]] kommend talwärts gegen [[Ferleiten]] unterwegs. Da eine Kuppelung versagte, fuhr die Walze in der [[Großglockner Hochalpenstraße die Kehren|dritten Kehre]] über den Straßenrand hinaus und stürzte sieben Meter tief über die Böschung, worauf sie, mit den Rädern nach oben, liegen blieb. Weinzierl und Fink konnten sich rechtzeitig durch Abspringen in Sicherheit bringen.<ref>[https://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=sch&datum=19350906&query=%22Polensky%22+%22Z%c3%b6llner%22&ref=anno-search&seite=5 ANNO], [[Salzburger Chronik]], Ausgabe vom 6. September 1935, Seite 5</ref> | | Am [[4. September]] 1935 kam es zu einem Absturz einer Straßenwalze der Firma. Der Walzenführer Ludwig Weinzierl und der Schlosser Karl Fink waren mit der zwölftonnigen Straßenwalze der Firma auf der Glocknerstraße vom [[Mittertörl]] kommend talwärts gegen [[Ferleiten]] unterwegs. Da eine Kuppelung versagte, fuhr die Walze in der [[Großglockner Hochalpenstraße die Kehren|dritten Kehre]] über den Straßenrand hinaus und stürzte sieben Meter tief über die Böschung, worauf sie, mit den Rädern nach oben, liegen blieb. Weinzierl und Fink konnten sich rechtzeitig durch Abspringen in Sicherheit bringen.<ref>[https://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=sch&datum=19350906&query=%22Polensky%22+%22Z%c3%b6llner%22&ref=anno-search&seite=5 ANNO], [[Salzburger Chronik]], Ausgabe vom 6. September 1935, Seite 5</ref> |
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| − | Im Sommer [[1938]] begann Polensky &Zöllner den sogenannten [[Hohlwegen]], eine Enge im Norden des [[Saalfeldener Becken]]s mit 240 Arbeitern zu einer kreigstauglichen Straßenverbindung auszubauen.<ref>[https://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=svb&datum=19380708&query=%22Polensky%22+%22Z%c3%b6llner%22&ref=anno-search&seite=10 ANNO], [[Salzburger Volksblatt]], Ausgabe vom 8. Juli 1938, Seite 10</ref> | + | Im Sommer [[1938]] begann Polensky & Zöllner den sogenannten [[Hohlwegen (Tal)|Hohlwegen]], eine Enge im Norden des [[Saalfeldener Becken]]s mit 240 Arbeitern zu einer kreigstauglichen Straßenverbindung auszubauen.<ref>[https://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=svb&datum=19380708&query=%22Polensky%22+%22Z%c3%b6llner%22&ref=anno-search&seite=10 ANNO], [[Salzburger Volksblatt]], Ausgabe vom 8. Juli 1938, Seite 10</ref> |
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| | Beim Bau der [[Reichsautobahn]] hatte die Firma das Baulos vom "Salzach-Bad und dem Reichsautobahn-Brückenübergang".<ref>[https://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=svb&datum=19400725&query=%22Polensky%22+%22Z%c3%b6llner%22&ref=anno-search&seite=7 ANNO], Salzburger Volksblatt, Ausgabe vom 25. Juli 1940, Seite 7</ref> | | Beim Bau der [[Reichsautobahn]] hatte die Firma das Baulos vom "Salzach-Bad und dem Reichsautobahn-Brückenübergang".<ref>[https://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=svb&datum=19400725&query=%22Polensky%22+%22Z%c3%b6llner%22&ref=anno-search&seite=7 ANNO], Salzburger Volksblatt, Ausgabe vom 25. Juli 1940, Seite 7</ref> |
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| | In der [[Baugeschichte Tauernkraftwerke Kaprun]] war das Unternehmen in der Bauzeit von 1938 bis [[1945]] bei der stellvertretend für das Deutsche Reich Alpen-Elektrowerke (AEW), oberster Bauherr und Auftraggeber, bei der "Arge Tauernsperre" eine beteiligte Baufirma. Nach Kriegsende begannen am [[2. Mai]] [[1946]] wieder die Bauarbeiten. Die neue Arbeitsgemeinschaft bestand aus den Firmen: H. Rella & Co., Polensky & Zöllner, Hinteregger & Fischer und Union-Baugesellschaft.<ref>[https://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=svz&datum=19460513&query=%22Polensky%22+%22Z%c3%b6llner%22&ref=anno-search&seite=4 ANNO], Salzburger Volksblatt, Ausgabe vom 13. Mai 1946, Seite 4</ref> | | In der [[Baugeschichte Tauernkraftwerke Kaprun]] war das Unternehmen in der Bauzeit von 1938 bis [[1945]] bei der stellvertretend für das Deutsche Reich Alpen-Elektrowerke (AEW), oberster Bauherr und Auftraggeber, bei der "Arge Tauernsperre" eine beteiligte Baufirma. Nach Kriegsende begannen am [[2. Mai]] [[1946]] wieder die Bauarbeiten. Die neue Arbeitsgemeinschaft bestand aus den Firmen: H. Rella & Co., Polensky & Zöllner, Hinteregger & Fischer und Union-Baugesellschaft.<ref>[https://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=svz&datum=19460513&query=%22Polensky%22+%22Z%c3%b6llner%22&ref=anno-search&seite=4 ANNO], Salzburger Volksblatt, Ausgabe vom 13. Mai 1946, Seite 4</ref> |
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| − | Im Jänner [[1947]] wurde die "Kommanditgesellschaft Polensky und Zöllner" im Handelsregister in [[Salzburg]] mit Adresse [[Neutorstraße]] 17 eingetragen. Die Gesellschafter waren: Dr. Ing. Fritz Polensky, Regierungsbaumeister a. D. in Köln, Dipl.-Ing. Dr. Günther Werner-Ehrenfeucht, Regierungsbaumelster a D. in Berlin-Charlottonburg, Dipl.-Ing. Ernst Schmid, Regierungshaumeister a. D. in Köln-Bayenthal, Dipl.-Ing. Karl Mtlller-Bader, Regierungsbaumeister a. D. in Dresden und Dr. Emil Heitkamp, Berlin-Charlottenhurg. Durch die Militärregierung zum Verwalter bestellt wurde Oheringenieur Hans Lang in [[Neumarkt am Wallersee|Neumarkt]].<ref>[https://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=svz&datum=19470131&query=%22Polensky%22+%22Z%c3%b6llner%22&ref=anno-search&seite=3 ANNO], [[Salzburger Volkszeitung]], Ausgabe vom 31. Jänner 1947, Seite 3</ref> | + | Im Jänner [[1947]] wurde die "Kommanditgesellschaft Polensky und Zöllner" im Handelsregister in der [[Stadt Salzburg]] mit Adresse [[Neutorstraße]] 17 eingetragen. Die Gesellschafter waren: Dr. Ing. Fritz Polensky, Regierungsbaumeister a. D. in Köln, Dipl.-Ing. Dr. Günther Werner-Ehrenfeucht, Regierungsbaumelster a D. in Berlin-Charlottonburg, Dipl.-Ing. Ernst Schmid, Regierungshaumeister a. D. in Köln-Bayenthal, Dipl.-Ing. Karl Mtlller-Bader, Regierungsbaumeister a. D. in Dresden und Dr. Emil Heitkamp, Berlin-Charlottenhurg. Durch die Militärregierung zum Verwalter bestellt wurde Oheringenieur Hans Lang in [[Neumarkt am Wallersee|Neumarkt]].<ref>[https://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=svz&datum=19470131&query=%22Polensky%22+%22Z%c3%b6llner%22&ref=anno-search&seite=3 ANNO], [[Salzburger Volkszeitung]], Ausgabe vom 31. Jänner 1947, Seite 3</ref> |
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| | Bei der Errichtung des [[Parkhaus Freiwandeck|Parkhauses Freiwandeck]] auf der [[Kaiser-Franz-Josefs-Höhe]] von [[1959]] bis [[1963]] war das Unternehmen neuerlich für die [[Großglockner Hochalpenstraßen AG]] tätig. | | Bei der Errichtung des [[Parkhaus Freiwandeck|Parkhauses Freiwandeck]] auf der [[Kaiser-Franz-Josefs-Höhe]] von [[1959]] bis [[1963]] war das Unternehmen neuerlich für die [[Großglockner Hochalpenstraßen AG]] tätig. |
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