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| | Funde im Raum der Gemeinde Maxglan sind aus der Steinzeit, der Bronzezeit und der Hallstattzeit gefunden worden. Aus römischer Zeit sind Grabfunde bekannt. Im Frühmittelalter hieß der Ort nach dem Fluss [[Glan]]. Der Name Glan war damals auch Bezeichnung für eine Ortschaft und nicht nur für den dortigen Bachlauf. Wohl seit dem [[15. Jahrhundert]] hieß der Ort nach dem Kirchenpatron auch St. Maximilian. Der Name St. Maximilian (auch Maximilian an der Glan) wurde später auf Maxlan verkürzt und im 19. Jahrhundert zu Maxglan. Der Ort war dank seiner fruchtbaren Ackerböden lange ein recht wohlhabendes Bauerndorf. Hier lebten aber auch Wäscher und Handwerker. [[1935]] wurde vom [[Salzburger Landtag]] die Erweiterung des Gebietes der Landeshauptstadt [[Salzburg]] beschlossen. Am [[1. Juli]] dieses Jahres kam darauf der Großteil der Gemeinde Maxglan zur Stadt Salzburg. | | Funde im Raum der Gemeinde Maxglan sind aus der Steinzeit, der Bronzezeit und der Hallstattzeit gefunden worden. Aus römischer Zeit sind Grabfunde bekannt. Im Frühmittelalter hieß der Ort nach dem Fluss [[Glan]]. Der Name Glan war damals auch Bezeichnung für eine Ortschaft und nicht nur für den dortigen Bachlauf. Wohl seit dem [[15. Jahrhundert]] hieß der Ort nach dem Kirchenpatron auch St. Maximilian. Der Name St. Maximilian (auch Maximilian an der Glan) wurde später auf Maxlan verkürzt und im 19. Jahrhundert zu Maxglan. Der Ort war dank seiner fruchtbaren Ackerböden lange ein recht wohlhabendes Bauerndorf. Hier lebten aber auch Wäscher und Handwerker. [[1935]] wurde vom [[Salzburger Landtag]] die Erweiterung des Gebietes der Landeshauptstadt [[Salzburg]] beschlossen. Am [[1. Juli]] dieses Jahres kam darauf der Großteil der Gemeinde Maxglan zur Stadt Salzburg. |
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| − | == Die Pfarrkirche St. Maximilian == | + | |
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| | + | == Maxglan und seine Teile == |
| | + | === Altmaxglan und das alte Kirchenviertel === |
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| | + | Maxglan war im frühen Mittelalter ein Bauerndorf, das sich um die Kirche St. Maximilian herum entwickelte. Ein hier gefundener und in der Südwand eingebauter Radlstein, Teil eines verloren gegangenen antik-römischen Reliefs belegt die alte Geschichte. Im nächsten Nahbereich finden sich aber auch bronzezeitliche und eisenzeitliche Funde. |
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| | + | ==== Die Pfarrkirche St. Maximilian ==== |
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| | Urkundlich ist die Kirche seit [[1323]] erwähnt, die zuerst eine Filiale der Dompfarre war. [[1516]] - [[1519]] entstand dann der erste größere Kirchenbau unter Erzbischof [[Leonhard von Keutschach]]. In der Barockzeit wurde die Kirche mehrfach umgestaltet. Seit [[1906]] ist die Kirche Pfarrkirche. Die Uneinigkeit ob Neumaxlan eine eigene Kirche erhalten oder die alte Kirche erweitert werden sollte verhinderte etliche Jahrzehnte eine bauliche Erweiterung. [[1952]] - [[1956]] konnte der heutige Zubau vorgenommen werden. | | Urkundlich ist die Kirche seit [[1323]] erwähnt, die zuerst eine Filiale der Dompfarre war. [[1516]] - [[1519]] entstand dann der erste größere Kirchenbau unter Erzbischof [[Leonhard von Keutschach]]. In der Barockzeit wurde die Kirche mehrfach umgestaltet. Seit [[1906]] ist die Kirche Pfarrkirche. Die Uneinigkeit ob Neumaxlan eine eigene Kirche erhalten oder die alte Kirche erweitert werden sollte verhinderte etliche Jahrzehnte eine bauliche Erweiterung. [[1952]] - [[1956]] konnte der heutige Zubau vorgenommen werden. |
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| − | == Der Maxglaner Friedhof == | + | ==== Der Maxglaner Friedhof ==== |
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| | Der Friedhof stammt in seinen Ursprüngen vermutlich aus dem 14. Jahrhundert und wurde [[1519]] gemeinsam mit der damals neu erbauten Kirche geweiht. [[1883]] und [[1901]] erfolgten Vergrößerungen des zuvor kleinen Dorffriedhofes Friedhofes. Beim Neubau der Kirche mussten etliche Gräber umgebettet werden. 1958 wurde anstelle des im zweiten Weltkrieg durch Fliegerbomben zerstörten Karlbauerngutes das Kriegerdenkmal errichtet. Damals war der Friedhof wieder zu klein geworden. [[1969]] erfolgte daher auf einem Grundstück. Die letzte Friedhofserweiterung fand nach [[1990]] statt. | | Der Friedhof stammt in seinen Ursprüngen vermutlich aus dem 14. Jahrhundert und wurde [[1519]] gemeinsam mit der damals neu erbauten Kirche geweiht. [[1883]] und [[1901]] erfolgten Vergrößerungen des zuvor kleinen Dorffriedhofes Friedhofes. Beim Neubau der Kirche mussten etliche Gräber umgebettet werden. 1958 wurde anstelle des im zweiten Weltkrieg durch Fliegerbomben zerstörten Karlbauerngutes das Kriegerdenkmal errichtet. Damals war der Friedhof wieder zu klein geworden. [[1969]] erfolgte daher auf einem Grundstück. Die letzte Friedhofserweiterung fand nach [[1990]] statt. |
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| − | == Maxglan und seine Teile ==
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| − | === Altmaxglan und das alte Kirchenviertel ===
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| − | Maxglan war im frühen Mittelalter ein Bauerndorf, das sich um die Kirche St. Maximilian herum entwickelte. Ein hier gefundener und in der Südwand eingebauter Radlstein, Teil eines verloren gegangenen antik-römischen Reliefs belegt die alte Geschichte. Im nächsten Nahbereich finden sich aber auch bronzezeitliche und eisenzeitliche Funde.
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| | === Burgfried === | | === Burgfried === |