| − | Das Reifenstul'sche Haus wurde im [[15. Jahrhundert|15.]]/[[16. Jahrhundert]] erbaut. Die Fassade zum Universitätsplatz mit seinem Segmentbogenportal stammt aus der Zeit um 1800. Das Haus besitzt im Innenhof an der Süd- und Ostseite typische Arkaden auf. Teilweise besitzt das Haus alte steinerne Fenstergewände. Vom alten Haus sind allerdings fast nur Außenmauern und Fassaden erhalten. Das Gebäude wurde ansonsten "entkernt". Ältester bekannter Besitzer des Hauses war [[1408]]–[[1434]] [[Bürgermeister der Stadt Salzburg|Bürgermeister]] [[Peter Feiertag]]. [[1892]] wurden der Eisenhändler [[Michael Roittner junior senior|Michael Roittner junior]] und dessen Ehefrau Hedwig Eigentümer. Nach [[1930]] eröffneten die [[Gebrüder Roittner]] in der nördlichen Häuserzeile der Getreidegasse (Haus Nr. 8) ein neues Geschäft. Im Innenhof der Passage befanden sich das Eisenwarenlager und die Installationswerkstätte. Von dieser Familie leitet sich auch die Bezeichnung dieses alten Durchhauses ab. | + | Das Reifenstul'sche Haus wurde im [[15. Jahrhundert|15.]]/[[16. Jahrhundert]] erbaut. Die Fassade zum Universitätsplatz mit seinem Segmentbogenportal stammt aus der Zeit um 1800. Das Haus besitzt im Innenhof an der Süd- und Ostseite typische Arkaden auf. Teilweise besitzt das Haus alte steinerne Fenstergewände. Vom alten Haus sind allerdings fast nur Außenmauern und Fassaden erhalten. Das Gebäude wurde ansonsten "entkernt". Ältester bekannter Besitzer des Hauses war [[1408]]–[[1434]] [[Bürgermeister der Stadt Salzburg|Bürgermeister]] [[Peter Feiertag]]. [[1892]] wurden der Eisenhändler [[Michael Roittner senior|Michael Roittner junior]] und dessen Ehefrau Hedwig Eigentümer. Nach [[1930]] eröffneten die [[Gebrüder Roittner]] in der nördlichen Häuserzeile der Getreidegasse (Haus Nr. 8) ein neues Geschäft. Im Innenhof der Passage befanden sich das Eisenwarenlager und die Installationswerkstätte. Von dieser Familie leitet sich auch die Bezeichnung dieses alten Durchhauses ab. |
| | Von den [[1970er]]- bis in die [[1990er]]-Jahre befand sich im Haus Nr. 7 an der Roittner-Passage das beliebte Kaufhaus [[Textilhaus Thalhammer|Thalhammer-U]]. | | Von den [[1970er]]- bis in die [[1990er]]-Jahre befand sich im Haus Nr. 7 an der Roittner-Passage das beliebte Kaufhaus [[Textilhaus Thalhammer|Thalhammer-U]]. |
| − | An die rege handwerkliche Geschäftigkeit früherer Tage in diesem Durchhaus erinnert heute nichts mehr. Der kleine Innenhof, mit den zweigeschoßigen, offenen Arkaden und den viergeschoßigen Arkaden im Westen, auf einem Rundbogengewölbe und auf Rundsäulen aus [[Konglomerat]] stehend, beherbergt heute ein gemütliches Café und mehrere Souvenir-Geschäfte. Viele [[Fremdenführer]] führen die Touristen durch diese Passage, gilt sie doch als Inbegriff des Strukturwandels von Gewerbe, Handel und Wohnen in der Salzburger Innenstadt. | + | An die rege handwerkliche Geschäftigkeit früherer Tage in diesem Durchhaus erinnert heute nichts mehr. Der kleine Innenhof, mit den zweigeschoßigen, offenen Arkaden und den viergeschoßigen Arkaden im Westen, auf einem Rundbogengewölbe und auf Rundsäulen aus [[Konglomerat]] stehend, beherbergt heute ein gemütliches Café und mehrere Souvenir-Geschäfte. Viele [[Fremdenführer]] führen die Touristen durch diese Passage, gilt sie doch als Inbegriff des Strukturwandels von Gewerbe, Handel und Wohnen in der Salzburger [[Innenstadt]]. |