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| | Musik gehört zum Leben des engagierten Naturkundlers und Museumsdirektors. Er hat am [[Mozarteum]] in Salzburg Trompete, Klavier und Orgel studiert, er spielt die Volksinstrumente von der Gitarre bis zur Harfe. | | Musik gehört zum Leben des engagierten Naturkundlers und Museumsdirektors. Er hat am [[Mozarteum]] in Salzburg Trompete, Klavier und Orgel studiert, er spielt die Volksinstrumente von der Gitarre bis zur Harfe. |
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| − | Als ehemaligen Musikerzieher am Salzburger "Haus der Jugend" holte Landesschulinspektor [[Mathias Laireiter]] 1950 den jungen Eberhard an die damalige [[Salzburger Lehrerbildungsanstalt]]. | + | Als ehemaligen Musikerzieher am Salzburger "Haus der Jugend" holte Landesschulinspektor [[Matthias Laireiter]] 1950 den jungen Eberhard an die damalige [[Salzburger Lehrerbildungsanstalt]]. |
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| | "Zuerst als Musikpädagoge", erinnert sich Stüber, "dann unterrichtete ich aber doch meine Fächer." Das waren Naturkunde und Geografie, vorrangig aber Naturkunde. Der gebürtige Wagrainer hatte an der Universität Innsbruck Zoologie, Botanik, Geologie, Mineralogie und Geografie studiert. Rückblickend betont der rüstige Jubilar: "Ich wollte nicht in der Wissenschaft tätig bleiben, sondern die Jugend von der Notwendigkeit des Naturschutzes überzeugen." | | "Zuerst als Musikpädagoge", erinnert sich Stüber, "dann unterrichtete ich aber doch meine Fächer." Das waren Naturkunde und Geografie, vorrangig aber Naturkunde. Der gebürtige Wagrainer hatte an der Universität Innsbruck Zoologie, Botanik, Geologie, Mineralogie und Geografie studiert. Rückblickend betont der rüstige Jubilar: "Ich wollte nicht in der Wissenschaft tätig bleiben, sondern die Jugend von der Notwendigkeit des Naturschutzes überzeugen." |
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| | Inzwischen gibt es im Land wohl keinen Bereich in Sachen Naturschutz, der nicht mit Eberhard Stüber in Verbindung steht. | | Inzwischen gibt es im Land wohl keinen Bereich in Sachen Naturschutz, der nicht mit Eberhard Stüber in Verbindung steht. |
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| − | Der Kämpfer für die Natur und spätere erste Landesumweltanwalt Salzburgs hat maßgeblichen Anteil am Werden des Nationalparks Hohe Tauern, es gelang ihm, Biotope und Bergseen zu erhalten, Flussregulierungen rückgängig zu machen, die Nutzung vieler Gebirgsbäche für Energiezwecke zu verhindern und vieles andere mehr. Ohne ihn wären die Krimmler Wasserfälle nie ein geschütztes Naturdenkmal geworden, ist der Umweltaktivist überzeugt. | + | Der Kämpfer für die Natur und spätere erste [[Landesumweltanwalt]] Salzburgs hat maßgeblichen Anteil am Werden des [[Nationalpark Hohe Tauern|Nationalparks Hohe Tauern]], es gelang ihm, Biotope und Bergseen zu erhalten, Flussregulierungen rückgängig zu machen, die Nutzung vieler Gebirgsbäche für Energiezwecke zu verhindern und vieles andere mehr. Ohne ihn wären die Krimmler Wasserfälle nie ein geschütztes Naturdenkmal geworden, ist der Umweltaktivist überzeugt. |
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| | Stüber im Rückblick. "Ich hab mich stets bemüht, mit Argumenten zu überzeugen. Mit vielen Kompromissen kann man heute gut leben." Er fühle sich nicht als fanatischer Verhinderer. | | Stüber im Rückblick. "Ich hab mich stets bemüht, mit Argumenten zu überzeugen. Mit vielen Kompromissen kann man heute gut leben." Er fühle sich nicht als fanatischer Verhinderer. |