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em.O. Univ.-[[Professor|Prof.]] Dr. phil. '''Helmut Zehetmair''' (* [[16. Juni]] [[1935]] in Attnang-Puchheim, [[OÖ]]; † [[19. Juli]] [[2021]] in [[Hallein]]-[[Rif]])<ref>[https://jung.gemeinsam-trauern.net/Begleiten/helmut-zehetmair Parte]</ref> war ein österreichischer Musiker und Musikpädagoge an der [[Universität Mozarteum]] in [[Salzburg]].

== Leben ==
Helmut Zehetmair maturierte [[1954]] an der Staatlichen Lehrerbildungsanstalt in [[Linz]] und studierte anschließend an der [[Universität Mozarteum|Musikhochschule Mozarteum]] in Salzburg Instrumentalmusik bei [[Cesar Bresgen]] (Diplom [[1956]]), Violine bei Filiberto Estrela und [[Franz Samohyl]] (Diplom [[1957]]) sowie Schulmusikerziehung bei [[Franz Hörburger]], [[Eberhard Preußner]], [[Anton Dawidowicz]] und [[Friedrich Neumann]] (Diplom [[1958]]).

Von 1954 bis 1960 war Helmut Zehetmair Primgeiger in der [[Camerata Academica]] des Mozarteums unter [[Bernhard Paumgartner]] und [[Antonio Janigro]]. [[1960]] wurde er Mitglied des [[Mozarteumorchester Salzburg|Mozarteumorchesters Salzburg]].

Von [[1961]] bis 1973 war er als Musikprofessor an Gymnasien und an der [[Pädagogische Hochschule Salzburg Stefan Zweig|Pädagogischen Akademie des Bundes]] in Salzburg.
In dieser Zeit spielte er von als Bratschist im ''Salzburger Streichquartett'' mit [[Sándor Végh]] und verfasste Schulfunkreihen für den [[ORF]].

[[1965]] promovierte er in Musikwissenschaft an der Universität Innsbruck mit einer Arbeit über ''[[Johann Michael Haydn]]s Kammermusikwerke á quattro und á cinque''.

Von [[1974]] bis zu seiner Emeritierung [[2003]] war Helmut Zehetmair Universitätsprofessor für Violine, Viola und Kammermusik an der Universität in Salzburg. Unter seinen ehemaligen Schülern befinden sich bekannte Musiker wie sein Sohn [[Thomas Zehetmaier]], [[Lukas Hagen]], [[Veronika Hagen]], Lena Neudauer, [[Eva Steinschaden-Vavtar|Eva Steinschaden]] und [[Oswald Sallaberger]].

Von [[1973]] bis 1979 war er Leiter des Instituts für Vergleichende Musikpädagogik an der Universität Mozarteum, ab 1974 war er Dozent bei der [[Internationale Sommerakademie am Mozarteum|Internationalen Sommerakademie am Mozarteum]] in Salzburg und anderen Musikveranstaltungen. [[1988]] begründete er die ''Altensteiger Sommermusik''.

[[1979]] war er Gründer und bis [[1990]] Leiter der ''Salzburger Musici''.

Von [[1996]] bis [[2000]] unterrichtete er als Gastprofessor an der Kunstuniversität in Graz.

Nach seiner Emeritierung übte er ''Professor emeritus venia docendi'' weiter Lehr- und Forschungstätigkeiten aus.

== Publikationen (Auswahl) ==
* ''Johann Michael Haydns Kammermusikwerke a quattro u. a cinque'', Diss. Universität Innsbruck (1964);
* ''Zur Praxis koordinierter und kooperativer Musikerziehung'' (1976);
* ''Spezielle Aufgaben der Gehörbildung im Violinunterricht'' (1978);
* ''Hören und Geigen nach Suzuki'' (1982).

== Auszeichnungen ==
* 1992: Großes Silbernes Ehrenzeichen für Verdienste um die Republik Österreich
* 2007: ''Kulturpreis der Stadt Altensteig''

== Quellen ==
* {{Homepage|http://www.helmut-zehetmair.at/}}
* [https://www.musiklexikon.ac.at/ml/musik_Z/Zehetmair_Familie.xml Rausch, Alexander: ''Zehetmair, Familie'', in: Oesterreichisches Musiklexikon online], abgerufen am 25.07.2021
* [http://www.moz.ac.at/content.php?id=123 Homepage der Universität Mozarteum], abgerufen am 25.07.2021
== Einzelnachweise ==
<references />

{{SORTIERUNG:Zehetmair, Helmut}}
[[Kategorie:Person]]
[[Kategorie:Person (Geschichte)]]
[[Kategorie:Person (Hallein)]]
[[Kategorie:Bildung]]
[[Kategorie:Person (Bildung)]]
[[Kategorie:Person (Musik)]]
[[Kategorie:Musik]]
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[[Kategorie:Lehrer]]
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[[Kategorie:Universitätsprofessor]]
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[[Kategorie:Geboren 1935]]
[[Kategorie:Gestorben 2021]]
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