| − | Im Jahr 1924] gelang ihm gemeinsam mit dem [[München|Münchner]] Alpinisten [[Wilhelm Weizenbach]] die Erstbegehung der Nordwestwand des [[Großes Wiesbachhorn|Großen Wiesbachhorns]] ([[Glocknergruppe]]), wobei er erstmals Eishaken einsetzte.<ref name="ÖBL-Vierhaus"/> | + | Im Jahr [[1924]] gelang ihm gemeinsam mit dem [[München|Münchner]] Alpinisten [[Wilhelm Weizenbach]] die Erstbegehung der Nordwestwand des [[Großes Wiesbachhorn|Großen Wiesbachhorns]] ([[Glocknergruppe]]), wobei er erstmals Eishaken einsetzte.<ref name="ÖBL-Vierhaus"/> |
| | Am Beginn des Eishakeneinsatzes stand ein Missverständnis: Sein Tourenfreund Hermann Angerer hatte Rigele erzählt, dass er mit seiner Partie in einer Felswand in die Dunkelheit geraten sei und, um weiterhin ungehindert Stufen ins Eis schlagen zu können, die Laterne an eingetriebene Haken gehängt habe. Rigele war der Meinung, Angerer hätte diese Haken ins Eis geschlagen, in Wirklichkeit hatte er sie aber in Risse der flankierenden Felsen getrieben. Die Idee bewog Rigele, mit Eishaken zu experimentieren. Als er zusammen mit dem Skipionier [[Georg Bilgeri]] in den Eisbrüchen des [[Krimmler Kees]] Haken einschlug, froren diese fest, und die beiden Bergsteiger konnten sich sogar an ihnen abseilen.<ref name="Höfler">Höfler, Horst: [http://www.bergsteiger.de/zeitschriftenartikel-4098.html?nav=0&show=seite1 Fragwürdigkeiten im Alpinismus, Teil 7, S.1 bis 3]</ref> | | Am Beginn des Eishakeneinsatzes stand ein Missverständnis: Sein Tourenfreund Hermann Angerer hatte Rigele erzählt, dass er mit seiner Partie in einer Felswand in die Dunkelheit geraten sei und, um weiterhin ungehindert Stufen ins Eis schlagen zu können, die Laterne an eingetriebene Haken gehängt habe. Rigele war der Meinung, Angerer hätte diese Haken ins Eis geschlagen, in Wirklichkeit hatte er sie aber in Risse der flankierenden Felsen getrieben. Die Idee bewog Rigele, mit Eishaken zu experimentieren. Als er zusammen mit dem Skipionier [[Georg Bilgeri]] in den Eisbrüchen des [[Krimmler Kees]] Haken einschlug, froren diese fest, und die beiden Bergsteiger konnten sich sogar an ihnen abseilen.<ref name="Höfler">Höfler, Horst: [http://www.bergsteiger.de/zeitschriftenartikel-4098.html?nav=0&show=seite1 Fragwürdigkeiten im Alpinismus, Teil 7, S.1 bis 3]</ref> |