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, 12:08, 24. Nov. 2010
Das '''Montanmuseum Altböckstein''' ist im "Salzstadl" untergebracht, er ist Teil einer in [[Böckstein]] stehenden geschlossenen, barocken Wohn- und Werkssiedlung aus dem frühen [[18. Jahrhundert]].
Sie beherbergte einstmals die Aufbereitungsanlagen der im [[Radhausberg-Revier]] gewonnenen Gold- und Silbererze.
[[1977]] konnte sie vor dem Abriss bewahrt werden und wurde völlig restauriert.
Der baufällige "Salzstadl" wurde [[1979]]/[[1980]] vom Verein Montandenkmal
Altböckstein instandgesetzt und zu einem Bergbaumuseum umgestaltet.
===Inhalt des Museum===
* ein Schaustollen
* Arbeitsgeräte des Bergmanns
* Bohrtechnik einst und jetzt
* Lade- und Fördermittel
* Brauchtum und Tracht sowie zahlreiche Bilder und Karten über das bergmännische Geschehen in diesem Raum.
Die Erzaufbereitungsanlage im umgebauten "Säumerstall" wurde im Herbst [[1993]] eröffnet.
Mit Plänen die aus dem [[19. Jahrhundert]], wurde eine funktionstüchtige Anlage mit Wasserrad - Pocher - Stoßherd und
Amalgamierwerk (Goldmühle) errichtet, sie soll vermitteln, wie einstmals in Altböckstein die Erze zerkleinert und konzentriert wurden.
Wie die Erzgewinnung nach dem Verfahren der Schwimmaufbereitung (Flotation) funktioniert, zeigen zwei Flotationszellen.
In den Vitrinen wird Anschauungsmaterial und bergbaubezogene Bodenfunde zur Geschichte des
Gasteiner Bergbaus von [[1749]]-[[1944]] geboten. Utensilien der Saumtierhaltung sind im Stiegenhaus aufgestellt.
Außerdem gibt es eine über 1000 Bände umfassende Museumsbibliothek, mit Büchern über Montangeschichte und Edelmetallbergbau.
Eine Anschlussmöglickeit zum internationalen Leihverkehr ist gegeben.
Der 5½-stündige Peter-Sika-Weg vom hinteren Nassfeld über Schiedeck und Hieronymus-Haus zur Mautstelle der Gasteiner
Alpenstraße, der vorbei an montanhistorischen Baulichkeiten verläuft wird vom Verein instandgehalten.
[[Kategorie:Museum]]
[[Kategorie:Pongau]]
[[Katgeorie:Bergbau]]