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[[1930]] erwarb ein Tochterunternehmen der Österreichisch-Amerikanischen Magnesit AG, die Alpenminen AG, die Abbaurechte auf der Entacheralm sowie am Berghamerwald im [[Jetzbachtal]] in der KG Aberg in der Gemeinde Maria Alm. Geplant war, mit den Aufschlussarbeiten [[1940]] zu beginnen. Das Vorhaben konnte kriegsbedingt aber erst im Jahr [[1943]] gestartet werden.  
 
[[1930]] erwarb ein Tochterunternehmen der Österreichisch-Amerikanischen Magnesit AG, die Alpenminen AG, die Abbaurechte auf der Entacheralm sowie am Berghamerwald im [[Jetzbachtal]] in der KG Aberg in der Gemeinde Maria Alm. Geplant war, mit den Aufschlussarbeiten [[1940]] zu beginnen. Das Vorhaben konnte kriegsbedingt aber erst im Jahr [[1943]] gestartet werden.  
 
=====Bauvorhaben=====
 
=====Bauvorhaben=====
Es war der Bau einer elf Kilometer langen Materialseilbahn vom Bahnhof Saalfelden über 26 Seilbahnstützen zu den beiden Rohmagnesitlagerstätten vorgesehen. Weiters der Ausbau der bereits bestehenden 16 Kilometer langen Zufahrtsstraße, die bereits von Saalfelden durch das Urslautal nach Hinterthal führte. Zusätzliche Vorhaben waren der Bau einer acht Kilometer langen Hochspannungsleitung und die Einrichtung von Barackenlagern im Bereich des Bahnhofes Saalfelden und in Maria Alm. Diese Lager sollten 180 bis 190, bzw. 210 bis 220 Gefolgschaftsmitgliedern Platz bieten. Weiters waren die Errichtung einer Brecheranlage mit Schrägaufzug auf der Entacheralm und im Bahnhofsbereich von Saalfelden die Aufstellung von Siloanlagen  vorgesehen.  
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Es war der Bau einer elf Kilometer langen Materialseilbahn vom Bahnhof Saalfelden über 26 Seilbahnstützen zu den beiden Rohmagnesitlagerstätten vorgesehen. Weiters der Ausbau der bereits bestehenden 16 Kilometer langen Zufahrtsstraße, die von Saalfelden durch das Urslautal nach Hinterthal führte. Zusätzliche Vorhaben waren der Bau einer acht Kilometer langen Hochspannungsleitung und die Einrichtung von Barackenlagern im Bereich des Bahnhofes Saalfelden und in Maria Alm. Diese Lager sollten 180 bis 190, bzw. 210 bis 220 Gefolgschaftsmitgliedern Platz bieten. Weiters waren die Errichtung einer Brecheranlage mit Schrägaufzug auf der Entacheralm und im Bahnhofsbereich von Saalfelden die Aufstellung von Siloanlagen  vorgesehen.
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=====Baubeginn=====
 
=====Baubeginn=====
 
Im Jahr 1943 starteten die Baumaßnahmen mit der Errichtung der Siloanlage im Bahnhofsgelände in  Saalfelden. Es waren 87 Mann im Einsatz, darunter mehrere englische, italienische und russische Kriegsgefangene. Weitere 64 Mann waren beim  Ausbau der Straße, dem Aufschluss der Rohmagnesitlagerstätte und dem Bau der Materialseilbahn tätig.  Die aufgrund ihrer Beschäftigungspolitik in der NS-Zeit traurig berühmt gewordene I.G. Farbenindustrie in München plante mit den Rohmagnesitsteinen aus Hinterthal die kriegswichtige Magnesiumherstellung in Moosbirbaum in Niederdonau zu betreiben.  
 
Im Jahr 1943 starteten die Baumaßnahmen mit der Errichtung der Siloanlage im Bahnhofsgelände in  Saalfelden. Es waren 87 Mann im Einsatz, darunter mehrere englische, italienische und russische Kriegsgefangene. Weitere 64 Mann waren beim  Ausbau der Straße, dem Aufschluss der Rohmagnesitlagerstätte und dem Bau der Materialseilbahn tätig.  Die aufgrund ihrer Beschäftigungspolitik in der NS-Zeit traurig berühmt gewordene I.G. Farbenindustrie in München plante mit den Rohmagnesitsteinen aus Hinterthal die kriegswichtige Magnesiumherstellung in Moosbirbaum in Niederdonau zu betreiben.  
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