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[[Datei:Schloss Arenberg Ratzer 1.jpg|thumb|Schloss Arenberg]]  
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[[Datei:Schloss Arenberg 03.jpg|thumb|Das Schloss von der Seite des [[Milton and Roslyn Wolf-Park]]s.]]
 
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[[File:Schloss Arenberg-Innenansicht.jpg|thumb|Blick in das Schlossinnere]]
 
[[File:Schloss Arenberg-Innenansicht.jpg|thumb|Blick in das Schlossinnere]]
[[Datei:Schloss Arenberg 1924.jpg|thumb|Schloss Arenberg 1924.]]
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[[Datei:Schloss Arenberg 04.jpg|thumb|Eingang von der [[Arenbergstraße]]]]
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[[Datei:Schloss Arenberg 02.jpg|thumb|Ausgang aus dem Schloss in den [[Milton and Roslyn Wolf-Park]]]]
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[[Datei:Schloss Arenberg 01.jpg|thumb|Linker Gebäudeteil des Schlosses und Nebengebäude.]]
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[[Datei:Schloss Arenberg 05.jpg|thumb|Blick aus dem Park]]
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[[Datei:Schloss Arenberg 06.jpg|thumb|Blick von der [[Arenbergstraße]]]]
 
Das '''Schloss Arenberg''' ist ein [[Denkmalgeschützte Objekte in der Stadt Salzburg|denkmalgeschütztes Gebäude]] in der [[Stadt Salzburg]], das auf den Resten des bei einem Brand teilweise zerstörten [[Schloss Bürglstein|Schlosses Bürglstein]].
 
Das '''Schloss Arenberg''' ist ein [[Denkmalgeschützte Objekte in der Stadt Salzburg|denkmalgeschütztes Gebäude]] in der [[Stadt Salzburg]], das auf den Resten des bei einem Brand teilweise zerstörten [[Schloss Bürglstein|Schlosses Bürglstein]].
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== Einleitung ==
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== Geschichte ==
Das in Salzburg-[[Äußerer Stein]] an der [[Arenbergstraße]] 8/10 in der [[Altstadt (rechtes Salzachufer)|rechtsufrigen Altstadt]] stehende Gebäude stammt in seinen ältesten Bauteilen rund um das zentrale Stiegenhaus  aus dem [[14. Jahrhundert]].  
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Das in Salzburg-[[Äußerer Stein]] an der [[Arenbergstraße]] 8/10 in der [[Altstadt (rechtes Salzachufer)|rechtsufrigen Altstadt]] stehende Gebäude stammt in seinen ältesten Bauteilen rund um das zentrale Stiegenhaus  aus dem [[14. Jahrhundert]]. Den heutigen Namen erhielt das Schloss mit dem Erwerb und Ausbau von Prinzessin [[Sophie von Arenberg]] im Jahr [[1861]]. Bis dahin hieß es [[Bürglsteingut]]. Im Jahr [[1627]] wurde vom damaligen Eigentümer die nach ihm benannte [[Ritzenkapelle zu Unsere Lieben Frau von Bürglstein|Ritzenkapelle „Zu Unserer Lieben Frau von Bürglstein“]] im Südwesten an das Gebäude angebaut.
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==Geschichte==
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=== Sitz Pirglstein ===
Am [[22. August]] [[1814]] wurde das Schloss Bürglstein durch einen Brand in großen Teilen zerstört, jedoch in spät[[biedermeier]]lichem Stil wieder aufgebaut.  
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Im Lauf der Jahrhunderte gab es zahlreiche Eigentümerwechsel. Lediglich das [[18. Jahrhundert]] war in dieser Hinsicht stabil. [[1695]] verkaufte Ferdinand Paris Freiherr von [[Rehlingen]] seinen adeligen Sitz Pirglstein  an [[Fürsterzbischof]] [[Johann Ernst Graf von Thun und Hohenstein]].  Es wurde darin zunächst das [[Ursulinenkloster]] untergebracht und ab [[1698]] ein Waisenhaus. Später standen Park und Bürglstein dem [[Priesterseminar]] als Erholungsort für die Alumnen (Priesteramtskandidaten) zur Verfügung. [[1730]] ließ Fürsterzbischof [[Leopold Anton Freiherr von Firmian |Firmian]] auf dem [[Bürglstein]], im Süden des Objekts gelegen, eine Gloriette errichten. Bis zur [[Salzachregulierung]] in der zweiten Hälfte des [[19. Jahrhundert]]s reichte der Fluss bis an den südlichsten Stadtberg von Salzburg.  
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Dieser teilweise Neubau wurde später Schloss Arenberg genannt (siehe unten). Bemerkenswert ist eine Kassettendecke aus dem [[16. Jahrhundert]], die aus [[Schloss Tandalier]] ([[Radstadt]]) stammt, und der reizvolle Park.
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=== Bürglsteingut unter Josef Rosenegger ===
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Im Jahr [[1791]] verkaufte Fürsterzbischof [[Hieronymus Graf Colloredo]] das Anwesen, jedoch ohne die Kapelle, an den Kunstgärtner [[Josef Rosenegger]]. Dieser legte einen kultivierten Landschaftsgarten an, samt Grotte und Aussichtsterrassen, pflanzte Obstbäume und erwarb sieben Zwerge vom [[Zwergelgarten]] [[Schloss Mirabell]]. Zusammen mit einer Gaststätte wurde das Areal zu einer Attraktion für die Salzburger und Besucher von auswärts. An den Besuch von [[Maria Theresia]], Gattin von Kaiser [[Franz II./I.]] im Jahr [[1804]] erinnert ein von Rosenegger errichteter [[Gedenksäule auf dem Bürglstein für Maria Theresia von Neapel-Sizilien|Obelisk]]. Dieser steht heute auf dem von der Stadt kommenden Weg auf den Bürglstein.  
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Am [[3. Jänner]] [[1842]] kam [[Eberhard Fugger]], ein namhafter Geologe, späterer Direktor des [[Salzburger Museum Carolino Augusteum]] und ab [[1911]] [[Ehrenbürger der Stadt Salzburg|Ehrenbürger]] der Landeshauptstadt, auf dem damals noch genannt  ''Schloss Bürglstein'' zur Welt.
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Am [[22. August]] [[1814]] wurde das Schloss Bürglstein durch einen Brand in großen Teilen zerstört, jedoch in spät[[biedermeier]]lichem Stil wieder aufgebaut.  
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[[1862]] ging das Schloss in den Besitz von Fürstin [[Sophie von Arenberg]], eine geborene Prinzessin von [[Auersperg]] über. Sie verband die beiden je dreigeschossigen Bauten von [[Josef Rosenegger|Rosenegger]] durch einen Mitteltrakt. Von [[1912]] bis [[1922]] diente das Gebäude als Wohnhaus für den Schriftsteller und Philosophen [[Hermann Bahr]] und dessen Frau [[Anna Bahr-Mildenburg]], Opernsängerin und Mitbegründerin der [[Salzburger Festspiele]]. Das spätbiedermeierliche Schloss mit sechsachsigem, durchfensterten und übergiebelten Mittelrisalit ging [[1931]] in das Eigentum von Stadt und Land Salzburg und der [[Salzburger Sparkasse]] über.
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Am [[3. Jänner]] [[1842]] kam [[Eberhard Fugger]], ein namhafter Geologe, späterer Direktor des [[Salzburger Museum Carolino Augusteum]] und ab [[1911]] [[Ehrenbürger der Stadt Salzburg|Ehrenbürger]] der Landeshauptstadt, auf dem damals noch genannt ''Schloss Bürglstein'' zur Welt.
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Im Jahr 2001 kaufte die gemeinnützige ''Salzburg Stiftung'' der ''[[American Austrian Foundation]]'' Schloss Arenberg, um hier ein internationales Konferenzzentrum für Ärzte, Wissenschaftler und Künstler zu schaffen. Im Park des Schlosses sind zahlreiche bedeutende Skulpturen ausgestellt.
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=== Ära Arenberg ===
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[[1861]] wurde die Liegenschaft von Prinzessin Sophie von Arenberg, geborene von [[Auersperg]] (* [[8. Jänner]] [[1811]] in Prag; † [[15. Februar]] [[1901]] in der Stadt Salzburg, beigesetzt in der ''Eglise Saint Nicolas'' in Raismes, [[Frankreich]]) erworben und umgebaut. Sie war mit dem um 34 Jahre älteren Prinz Ernst von Arenberg verheiratet und zum Zeitpunkt des Erwerbs bereits vier Jahre Witwe. Das Bürglsteingut bestand damals aus zwei Gebäudeteilen wie auf dem Detail des Panoramas von [[Johann Michael Sattler]] aus dem Jahr [[1829]] gut erkennbar ist. Der Prinzessin verdanken wir das heutige Aussehen des Gebäudes mit dem Zubau des Mittelteiles samt gusseiserner Veranda und einem weiteren Zubau an der Ostseite des Gebäudes [[1874]]. Mit diesem zweiten Zubau wurde die Lücke zwischen Schloss und den zweigeschossigen Wirtschaftsgebäuden (Ställe, Remise, Glashaus) aus dem frühen [[17. Jahrhundert]] geschlossen. Für den Festsaal im 2. Obergeschoss erwarb sie die [[Renaissance]]-Kassettendecke und Türumrahmungen vom [[Schloss Tandalier]] in [[Radstadt]]. In der ostseitig gelegenen Türumrahmung ist die Jahreszahl [[1569]] erkennbar.
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[[1897]] übertrug Sophie das Schloss an ihr einziges Kind, Tochter Eleonore Ursula Prinzessin von Arenberg. Sie wohnte nicht selbst im Objekt und ließ nach dem Tod ihrer Mutter Mietwohnungen errichten. 
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=== Das Schloss im 20. Jahrhundert ===                                                   
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Der Schriftsteller [[Hermann Bahr]] und seine Frau, die Opernsängerin und Mitbegründerin der [[Salzburger Festspiele]], [[Anna Bahr-Mildenburg]] verbrachten hier zehn Jahre von [[1912]] bis [[1922]]. Sie machten das Schloss zu einem Treffpunkt von Künstlern und Intellektuellen.
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== Brände ==
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Nach dem [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] gab es Pläne zur Errichtung eines [[Mozart]]-[[Festspielhäuser|Festspielhauses]] auf dem Bürglstein.
Ein erstes Mal brannte das damalige Schloss Bürglstein 1814 ab.  
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[[1931]] wurde die Liegenschaft zu vier Fünftel von der [[Salzburger Sparkasse]] und zu einem Fünftel von der [[Stadtgemeinde Salzburg]] gekauft. Zu dieser Zeit hatten die [[Arenberggründe]] ein Ausmaß von 66 000 m² und reichten bis zum [[Äußerer Stein|Äußeren Stein]]. [[1932]] führte die Stadt einen großen Architektenwettbewerb durch mit dem Ziel eine bestmögliche Nutzung zu erreichen. Keines der eingereichten Projekte wurde weiterverfolgt. Ein erheblicher Teil der Fläche wurde dann in den Jahren [[1950]]-[[1953]] für den Bau des [[Unfallkrankenhaus Salzburg|Unfallkrankenhauses]] verwendet.
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Ein weiteres Mal wurde am [[20. April]] [[2009]] um 15:16 Uhr Brandalarm ausgelöst. Ein durch Schweißarbeiten ausgelöster Brand zerstörte den Dachstuhl des Schlosses. Dabei kam es zu einer beachtlichen Rauchentwicklung. Zwei Arbeiter erlitten eine leichte Rauchgasvergiftung, ein Feuerwehrmann kollabierte und fünf erlitten Rauchgasvergiftungen.  
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Am Ende des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]] trafen fünf [[Bomben auf die Stadt Salzburg|Fliegerbomben]] das Gelände. So auch die Ritzenkapelle, die auf dem Bürglstein errichtete Gloriette und das römische Gräberfeld. Von der Gloriette sind nur mehr die Grundmauern zu sehen und die im Eigentum des Priesterhausfonds stehende stark beschädigte Kapelle wurde im Jahr [[1951]] abgerissen. Seit September [[1945]] diente sie der Tischlerei Seidl als Lagerraum. 
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Von [[1968]] bis [[1995]] befand sich im Gebäude die [[Max Reinhardt Forschungs- und Gedenkstätte]]. Die Eröffnung fand am [[26. Juli]] [[1968]] durch Bundespräsident Franz Jonas in Anwesenheit der Witwe Helene Thiemig-Reinhardt statt.
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[[1989]] wurde das Schloss - ohne Park - vom [[Land Salzburg (Gebietskörperschaft)|Land Salzburg]] erworben und im Juli [[2001]] im Rahmen einer öffentlichen Feilbietung von der [[Salzburg Stiftung]] der [[American Austrian Foundation]] gemeinnützige Privatstiftung mit den Vorständen Dr. Wolfgang Aulitzky und Komm.-Rat [[Heinrich Spängler]] gekauft. Ende [[2002]] erwarb die Salzburg Stiftung den [[Milton and Roslyn Wolf-Park|Park]] im Ausmaß von 17 822 m² von der Salzburger Sparkasse (vier Fünftel) und der Stadt Salzburg (ein Fünftel).
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Es wurde versucht, so viele Kunstwerke wie möglich vor den Flammen zu retten. Die Löschmannschaften versuchten den Schaden durch Löschwasser und notwendigem Aufreißen des Daches so gering wie möglich zu halten. Trotzdem sprach man von einem Millionenschaden. Vor allem das extrem viel notwendige Löschwasser - bis zu 3 000 Liter pro Minute - zerstörte Stuck und und Dekor. Bis die Mauern der oberen Stockwerke wieder ganz trocken sind, wird es rund einen Monat dauern.
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Die „The American Austrian Foundation, Inc.” (AAF), New York, wurde im Jahr 1984 anlässlich des Staatsbesuchs des Österreichischen Bundespräsidenten  Dr. Rudolf Kirchschläger in den USA mit Unterstützung des ehemaligen US-Außenministers Cyrus Vance gegründet. Ziel war eine Verstärkung der bilateralen Kontakte zwischen Österreich und den Vereinigten Staaten auf dem Gebiet der medizinischen Wissenschaft und der Kultur.
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Das nahe gelegenen [[Unfallkrankenhaus Salzburg]] musste vorübergehend die Operationssäle schließen. Beißender Rauch drang über die Klimaanlage ins Spitalinnere.
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Nach den politischen und gesellschaftlichen Veränderungen in Mittel-und Osteuropa in den Jahren 1989/90 mit dem Fall des Eisernen Vorhangs war es das Bestreben des Westens, die Bevölkerung der Reformländer so rasch wie möglich an die westlichen Standards heranzuführen – so auch im Bereich der Medizin. In dieser Phase besann man sich der Brückenfunktion Österreichs zwischen Ost und West und wählte die AAF als Organisation und Salzburg als Standort für medizinische Fortbildungsseminare.
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13 Stunden kämpften rund 250 Mann der [[Feuerwehr]]en gegen den immer wieder in Glutnestern aufflackernden Brand, bis es erst am [[21. April]] um 4:17 Uhr ''Brand aus'' heißen konnte.
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Im November [[1993]] fand in Salzburg auf [[Schloss Leopoldskron]] das erste postgraduelle Wochenseminar zum Thema „Cardiology“ mit den Kursdirektoren Stephen Scheidt, New York und Max Pichler, Salzburg, statt. Im Jahr [[1994]] wurden sechs Wochenseminare durchgeführt, im Jahr darauf elf.
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Zur Schaffung der notwendigen organisatorischen Strukturen wurde am [[8. Mai]] [[1995]] die „Salzburg Stiftung der American Austrian Foundation gemeinnützige Privatstiftung“ gegründet. Stiftungszweck ist die Förderung der medizinischen Wissenschaften und die Förderung von Kunst und Kultur.
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=== Das Schloss im 21. Jahrhundert ===
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Die stark zunehmende Anzahl der medizinischen Wochenseminare führte zu Überlegungen, eigene Seminar-und Unterkunftsmöglichkeiten zu schaffen und in der Folge zum Erwerb von Schloss Arenberg. Das Gebäude befand sich in einem baulich desolaten Zustand sodass umfangreiche Umbau- und Sanierungsarbeiten nach Plänen der Architekten DI Hans Werner Scheicher und Mag. Reiner Kaschl erforderlich waren. Auf Grundlage der rechtskräftigen Baubewilligung vom [[13. August]] [[2002]] begannen die Bauarbeiten im September [[2003]] und dauerten eindreiviertel Jahre. Vom [[29. Mai]] bis [[4. Juni]] [[2005]] konnte das erste Seminar auf Schloss Arenberg „Infectious Diseases“ mit den Kursdirektoren Richard Roberts, ''Weill Cornell Medical College'' New York und Wolfgang Graninger, Universität [[Wien]], abgehalten werden.        
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Die ersten Schätzungen des Schadens auf rund sechs Millionen Euro mussten Tage später auf bis zu zehn Millionen erhöht werden. Nicht nur der Dachstuhl mit den historischen Tramdecken muss abgetragen und restauriert werden. Auch mindestens zwei weitere obere Geschosse müssen abtragen, restauriert und wieder errichtet werden: wertvolle Holzdecken, Wandverkleidungen, Flügeltüren, Kachelöfen u. a. müssen Stück für Stück vorsichtig heraus gelöst werden, bevor sie restauriert werden können.  
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Die Eröffnungsfeier (''Ribbon Cutting Ceremony'') von Schloss Arenberg fand am [[24. Juli|24.]] und [[25. Juli]] 2005 statt.  
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Als Brandursache wurden Lötarbeiten am Kupferdach des Schlosses ermittelt. Mitarbeiter der [[Altenmarkt]]er Firma Perwein, waren mit der Säuberung der Dachrinnen beauftragt gewesen. Dabei entdeckten sie einen kleinen Schaden  und versuchten diesen zu reparieren. Obwohl die Männer vorschriftsmäßig einen Feuerlöscher und Wasser dabei gehabt hatten, konnten sie die rasche Ausbreitung des Feuers nicht verhindern.
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Durch den [[Brand des Schlosses Arenberg 2009|Ausbruch eines Feuers]] bei Dachsanierungsarbeiten am [[20. April]] [[2009]] wurde das Dachgeschoß zerstört und der Rest des Hauses durch Wasserschäden stark in Mitleidenschaft gezogen. Insbesondere die aus dem [[16. Jahrhundert]] stammenden Renaissance-Holztäfelungen und Türumrahmungen im Festsaal waren stark gefährdet. Erfreulicherweise konnten Fachleute gefunden werden, denen eine Trocknung und Wiederherstellung dieser wertvollen Kulturzeugen gelang. Nach kurzer Vorbereitungszeit und nur elf Monaten Sanierungsarbeiten konnte das Gebäude am [[29. Mai]] [[2010]] wieder in Betrieb genommen werden. Das Haus verfügt nunmehr über 54 Zimmer (37 Einzelzimmer, sieben Doppelzimmer und zehn Suiten).  
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Bei den Aufbauarbeiten nach dem Brand 2009 kam es zu einem tödlichen Arbeitsunfall. Am [[19. August]] stürzten beim Aufbau eines Materialkrans ein Mann in Tod, ein zweiter wurde schwer verletzt.
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Seit Aufnahme der Seminartätigkeit in Salzburg im November 1993 wurden über 750 Wochenseminare in allen medizinischen Fachgebieten - von der Anästhesie über die Orthopädie bis zur Urologie - mit über 24 500 Fachärzten aus 128 Ländern abgehalten (Stand Juli 2021). Vortragende (''Faculty'') sind Mediziner der renommiertesten Universitätskliniken der USA wie ''Weill Cornell Medical College'' New York, ''Columbia University'' New York, ''The Children´s Hospital of Philadelphia'', ''Duke University'', etc., aber auch aus Europa, jeweils in Kooperation mit ihren Fachkollegen der österreichischen Universitätsspitäler Wien, Graz, Innsbruck, Salzburg. Besonders bemerkenswert ist die Bereitschaft der Vortragenden ihr im Verlauf ihres Berufslebens erworbenes Wissen unentgeltlich weiterzugeben. Durch die Weitergabe des letzten Standes des medizinischen Wissens an Fachärzte aus aller Welt findet eine Multiplikation dieses Wissens statt, das unmittelbar zum Wohl einer großen Zahl von Patienten eingesetzt werden kann.                                                                                
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Die Medizinseminare finden im Rahmen des ''Open Medical Institutes'', einem Programm der ''American Austrian Foundation'', statt. Medizinischer Direktor seit Anbeginn ist Univ.-Prof. Dr. Wolfgang Aulitzky. Während der Seminarpause im Sommer werden auf Schloss Arenberg ''Opern-camps'' für Kinder und Jugendliche unter der Leitung von Mitgliedern der Wiener Philharmoniker abgehalten.
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== Milton and Roslyn Wolf-Park ==
 
== Milton and Roslyn Wolf-Park ==
 
Im [[Milton and Roslyn Wolf-Park]] befinden sich die [[Würth Skulpturen Garten bei Schloss Arenberg|Würth Skulpturen]].
 
Im [[Milton and Roslyn Wolf-Park]] befinden sich die [[Würth Skulpturen Garten bei Schloss Arenberg|Würth Skulpturen]].
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== Quellen ==
 
== Quellen ==
 
* [http://www.salzburg-rundgang.at www.salzburg-rundgang.at]
 
* [http://www.salzburg-rundgang.at www.salzburg-rundgang.at]
* [[Salzburger Nachrichten]], 21. April 2009
   
* {{wikipedia-de|Schloss_Arenberg_(Salzburg)}}
 
* {{wikipedia-de|Schloss_Arenberg_(Salzburg)}}
 
: --> dortiger Autor [[Reinhard Medicus]]
 
: --> dortiger Autor [[Reinhard Medicus]]
 
* [http://www.burgen-austria.com/archive.php?id=1747 www.burgen-austria.com]
 
* [http://www.burgen-austria.com/archive.php?id=1747 www.burgen-austria.com]
 
* [http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=svb&datum=19410604&query=%22B%c3%bcrglstein%22&ref=anno-search&seite=3 ANNO], [[Salzburger Volksblatt]], Ausgabe vom 4. Juni 1941, Seite 3: Dr. [[Friedrich Breitinger]]: ''Bürglstein und Josef Rosenegger''
 
* [http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=svb&datum=19410604&query=%22B%c3%bcrglstein%22&ref=anno-search&seite=3 ANNO], [[Salzburger Volksblatt]], Ausgabe vom 4. Juni 1941, Seite 3: Dr. [[Friedrich Breitinger]]: ''Bürglstein und Josef Rosenegger''
 
+
* [[Rudolf Aichinger]] (18. Juli 2021, via E-Mail an Admin. [[Benutzer:Peter Krackowizer|Peter]])
    
{{SORTIERUNG: Arenberg, Schloss}}
 
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