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Der '''Schloßwirt Anif''' in der [[Flachgau]]er Gemeinde [[Anif]] (noch immer mit ß auf dem Hotelschild) erhielt schon [[1607]] das Schankrecht.
 
Der '''Schloßwirt Anif''' in der [[Flachgau]]er Gemeinde [[Anif]] (noch immer mit ß auf dem Hotelschild) erhielt schon [[1607]] das Schankrecht.
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==Geschichte==
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== Geschichte ==
 
Sieben Kilometer vom Stadtzentrum [[Salzburg]] entfernt liegt das weithin bekannte Hotel vor den Toren der Stadt in der Gemeinde [[Anif]]. Es war ursprünglich ein den [[Salzburger Erzbischöfe|Salzburger Erzbischöfen]] gehörendes Bauerngut. Die Namen aller Erbrechtsinhaber dieses Gutes sind seit etwa [[1380]] bekannt.  
 
Sieben Kilometer vom Stadtzentrum [[Salzburg]] entfernt liegt das weithin bekannte Hotel vor den Toren der Stadt in der Gemeinde [[Anif]]. Es war ursprünglich ein den [[Salzburger Erzbischöfe|Salzburger Erzbischöfen]] gehörendes Bauerngut. Die Namen aller Erbrechtsinhaber dieses Gutes sind seit etwa [[1380]] bekannt.  
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Der Besitzer des [[Wasserschloss Anif|Wasserschloss Anif]], [[Alois Graf von Arco-Steppberg]] kaufte [[1843]] den Gasthof.  Er war der Bruder des legendenumwobenen "Adlerjägers", dem Ludwig Ganghofer in seinem Roman "Schloß Hubertus" (mit ''scharfen ß'') ein Denkmal setzte.  
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Der Besitzer des [[Wasserschloss Anif|Wasserschloss Anif]], [[Alois Graf von Arco-Stepperg]] kaufte [[1843]] den Gasthof.  Er war der Bruder des legendenumwobenen "Adlerjägers", dem Ludwig Ganghofer in seinem Roman "Schloß Hubertus" (mit ''scharfen ß'') ein Denkmal setzte.  
    
Schließlich erwarb Dr. [[Johannes Graf von Moy]] [[1966]] noch das dem Gasthof gegenüber liegende Gebäude, das [[Kramergütl]] und baute ihn in ein Gästehaus um. Eine wahre Institution wurden dann das Pächterehepaar [[Heimo Graf|Heimo]] und Hannelore Graf, deren Speisenkarten stets Schmankerl versprachen: Altsalzburger Knoblauchsuppe, hausgemachte Leberpastete, steirisches Schöpsernes, Zander in Krenrahmsauce, Schloßwirts Himbeernockerl und anderes. Darüber hinaus unterhielt Heimo Graf seine Gäste stets mit launischen Erzählungen aus der Geschichte Salzburgs und seines Hauses. Er hatte vom [[1. Dezember]] [[1964]] bis Dezember [[1997]] den Schloßwirt gepachtet.
 
Schließlich erwarb Dr. [[Johannes Graf von Moy]] [[1966]] noch das dem Gasthof gegenüber liegende Gebäude, das [[Kramergütl]] und baute ihn in ein Gästehaus um. Eine wahre Institution wurden dann das Pächterehepaar [[Heimo Graf|Heimo]] und Hannelore Graf, deren Speisenkarten stets Schmankerl versprachen: Altsalzburger Knoblauchsuppe, hausgemachte Leberpastete, steirisches Schöpsernes, Zander in Krenrahmsauce, Schloßwirts Himbeernockerl und anderes. Darüber hinaus unterhielt Heimo Graf seine Gäste stets mit launischen Erzählungen aus der Geschichte Salzburgs und seines Hauses. Er hatte vom [[1. Dezember]] [[1964]] bis Dezember [[1997]] den Schloßwirt gepachtet.
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* Der „Schloßwirt“ wurde bei einer Ausschreibung von Betrieben, die älter als 200 Jahre sind, mit der „Goldenen Ehrenscheibe“ ausgezeichnet. Diese ziert nach wie vor den Eingangsbereich.
 
* Der „Schloßwirt“ wurde bei einer Ausschreibung von Betrieben, die älter als 200 Jahre sind, mit der „Goldenen Ehrenscheibe“ ausgezeichnet. Diese ziert nach wie vor den Eingangsbereich.
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==Quellen==
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== Quellen ==
 
{{Quelle 900 Jahre Festung Hohensalzburg}}
 
{{Quelle 900 Jahre Festung Hohensalzburg}}
 
* [[Salzburger Nachrichten]], Kleinteil, 14. Juli 2008 "Es war eine sehr freundliche Übernahme"
 
* [[Salzburger Nachrichten]], Kleinteil, 14. Juli 2008 "Es war eine sehr freundliche Übernahme"
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{{Quelle Anif Geschichte}}
 
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{{SORTIERUNG: Anif, Schloßwirt}}
 
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[[Kategorie:Tourismus]]
 
[[Kategorie:Tourismus]]
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