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| | * nur an hohen Festtagen und beim Einzug des Erzbischofs in den Dom geläutet wird; | | * nur an hohen Festtagen und beim Einzug des Erzbischofs in den Dom geläutet wird; |
| | * an Sonn- und Feiertagen die Gläubigen zum Gebet ruft; | | * an Sonn- und Feiertagen die Gläubigen zum Gebet ruft; |
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| | + | ==== Ereignis ==== |
| | + | Am Mittwoch, den [[14. Juli]] [[2021]], schlug am Nachmittag während eines [[Gewitter]]s ein Blitz ein und beschädigte die Elektronik der Domglocken stark. Der Blitzschlag hatte auch Auswirkungen auf die Aufführung des "[[Jedermann (Salzburg)|Jedermann]]" auf dem [[Domplatz]]. Die Proben und die Premiere am Samstag, den [[17. Juli]] müssen wohl ohne die Domglocken, die in dem Stück eine Rolle spielen, auskommen. Sakristeidirektor Dietmar Koisser überlegte am Freitag noch, ob er die Glocken händisch in Bewegung setzen sollte. Denn die Reparatur wird Tage dauern. Die Ersatzteile für die seltenen Glocken müssen erst einmal geliefert werden - teilweise aus Deutschland, der Schweiz und Frankreich.<ref>[https://www.sn.at/salzburg/chronik/nach-blitzeinschlag-glocken-des-salzburger-doms-muessen-fuer-jedermann-premiere-haendisch-bedient-werden-106679539 www.sn.at], 16. Juli 2021</ref> |
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| | === Domorgel === | | === Domorgel === |
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| | [[Datei:Salzburger Dom Blick in die Kuppel.jpg|thumb|Blick in die Kuppel.]] | | [[Datei:Salzburger Dom Blick in die Kuppel.jpg|thumb|Blick in die Kuppel.]] |
| | [[Datei:Dom zu den Hll. Rupert und Virgil Kirchenbänke.jpg|thumb|Kirchenbänke im Dom.]] | | [[Datei:Dom zu den Hll. Rupert und Virgil Kirchenbänke.jpg|thumb|Kirchenbänke im Dom.]] |
| − | Der Dombesuch war bisher für alle Besucher gratis. Für den kostenpflichtigen Eintritt gäbe es zwei Gründe. Zum einen wolle man die Zahl der Touristen im Dom verringern. Neben einem oft hohen Lärmpegel bringe die hohe Besucheranzahl nämlich auch Müllprobleme mit sich. Der zweite Grund für die Einführung ist finanzieller Natur - es fehlt Geld für die Erhaltung. Die letzte Generalsanierung ist 60 Jahre her. Für Messebesucher und Leute, die zum Beten kommen wollen, wird der Dombesuch auch weiterhin kostenlos bleiben. Die Eintrittsgebühr werde nur für Touristen gelten.<ref name="SNJun21">[[Salzburger Nachrichten]] vom [https://www.sn.at/salzburg/chronik/eintritt-fuer-salzburger-dom-kommt-voraussichtlich-2020-74444305 6. August 2019]</ref> | + | Der Dombesuch war bisher für alle Besucher gratis. Für den kostenpflichtigen Eintritt gäbe es zwei Gründe. Zum einen wolle man die Zahl der Touristen im Dom verringern. Neben einem oft hohen Lärmpegel bringe die hohe Besucheranzahl nämlich auch Müllprobleme mit sich. Der zweite Grund für die Einführung ist finanzieller Natur - es fehlt Geld für die Erhaltung. Die letzte Generalsanierung ist 60 Jahre her. Für Messebesucher und Leute, die zum Beten kommen wollen, wird der Dombesuch auch weiterhin kostenlos bleiben. Die Eintrittsgebühr werde nur für Touristen gelten.<ref name="SNAug19">[[Salzburger Nachrichten]] vom [https://www.sn.at/salzburg/chronik/eintritt-fuer-salzburger-dom-kommt-voraussichtlich-2020-74444305 6. August 2019]</ref> |
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| | Rund 500.000 Euro laufende Kosten fallen jährlich im Salzburger Dom an. Wobei es sich dabei nur Sachaufwände handelt, Sanierungen sind da noch gar keine dabei, informierte Domkustos Prälat [[Johann Reißmeier]]. Nicht nur die ganz normale Alterung setzt dem Bauwerk zu sondern auch die rund zwei Millionen touristischen Besucher, die vor [[Corona]] jährlich den Dom besucht hatten. Der Feuchtigkeitseintrag an Tagen mit Regen oder Schnee bringe eine zu hohe Luftfeuchtigkeit mit sich - eine der Folgen davon war Schimmel in den Domorgeln. Daneben blieben aber auch allerhand andere Hinterlassenschaften im Dom, von der Getränkedose über Jausenpapier, Bierflaschen und Zigarettenstummel<ref name="SNAug19"></ref> bis zum Jausensackerl. Gleichzeitig sei die Spendenbereitschaft der Besucher gesunken. Vor allem die in den letzten Jahren verstärkt durch den Dom geschleusten asiatischen Reisegruppen würden - anders als viele Europäer - kein Kerzerl anzünden und eine kleine Spende dafür abgeben, berichtet Reißmeier.<ref name="SNJun21">[https://www.sn.at/salzburg/chronik/ab-23-oktober-zahlen-besucher-fuenf-euro-eintritt-fuer-den-salzburger-dom-105289411 www.sn.at], "Ab 23. Oktober zahlen Besucher fünf Euro Eintritt für den Salzburger Dom", 16. Juni 2021</ref> | | Rund 500.000 Euro laufende Kosten fallen jährlich im Salzburger Dom an. Wobei es sich dabei nur Sachaufwände handelt, Sanierungen sind da noch gar keine dabei, informierte Domkustos Prälat [[Johann Reißmeier]]. Nicht nur die ganz normale Alterung setzt dem Bauwerk zu sondern auch die rund zwei Millionen touristischen Besucher, die vor [[Corona]] jährlich den Dom besucht hatten. Der Feuchtigkeitseintrag an Tagen mit Regen oder Schnee bringe eine zu hohe Luftfeuchtigkeit mit sich - eine der Folgen davon war Schimmel in den Domorgeln. Daneben blieben aber auch allerhand andere Hinterlassenschaften im Dom, von der Getränkedose über Jausenpapier, Bierflaschen und Zigarettenstummel<ref name="SNAug19"></ref> bis zum Jausensackerl. Gleichzeitig sei die Spendenbereitschaft der Besucher gesunken. Vor allem die in den letzten Jahren verstärkt durch den Dom geschleusten asiatischen Reisegruppen würden - anders als viele Europäer - kein Kerzerl anzünden und eine kleine Spende dafür abgeben, berichtet Reißmeier.<ref name="SNJun21">[https://www.sn.at/salzburg/chronik/ab-23-oktober-zahlen-besucher-fuenf-euro-eintritt-fuer-den-salzburger-dom-105289411 www.sn.at], "Ab 23. Oktober zahlen Besucher fünf Euro Eintritt für den Salzburger Dom", 16. Juni 2021</ref> |