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Am [[5. Juli]] 1909 erfolgte die Inbetriebnahme der Südrampe - einschließlich des 8&nbsp;551 m langen, zweigleisigen [[Tauerntunnel (Bahn)|Tauerntunnel]]s - nach Spittal an der Drau, Kärnten. Der Tunnel war zu Beginn der einzige Bauabschnitt der Tauernbahn, der zweigleisig ausgelegt war. Beim Bau des Tauerntunnels hat sich  Dipl. Ing. [[Karl Imhof]] besondere Verdienste erworben, für die er von Kaiser Franz Joseph I. ausgezeichnet wurde. Bei der Ankunft des Kaisers in Badgastein war der zwölfjährige "Karl der Große", wie [[Karl Heinrich Waggerl]] von seinem Vater stets genannt wurde, ausersehen, dem Kaiser einen Vers aufzusagen.<ref>Quelle [http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=svb&datum=19090705&seite=7&zoom=33&query=%22Tauernbahn%22&ref=anno-search ANNO], [[Salzburger Volkszeitung]], Ausgabe vom 5. Juli 1909, Seite 7f</ref>
 
Am [[5. Juli]] 1909 erfolgte die Inbetriebnahme der Südrampe - einschließlich des 8&nbsp;551 m langen, zweigleisigen [[Tauerntunnel (Bahn)|Tauerntunnel]]s - nach Spittal an der Drau, Kärnten. Der Tunnel war zu Beginn der einzige Bauabschnitt der Tauernbahn, der zweigleisig ausgelegt war. Beim Bau des Tauerntunnels hat sich  Dipl. Ing. [[Karl Imhof]] besondere Verdienste erworben, für die er von Kaiser Franz Joseph I. ausgezeichnet wurde. Bei der Ankunft des Kaisers in Badgastein war der zwölfjährige "Karl der Große", wie [[Karl Heinrich Waggerl]] von seinem Vater stets genannt wurde, ausersehen, dem Kaiser einen Vers aufzusagen.<ref>Quelle [http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=svb&datum=19090705&seite=7&zoom=33&query=%22Tauernbahn%22&ref=anno-search ANNO], [[Salzburger Volkszeitung]], Ausgabe vom 5. Juli 1909, Seite 7f</ref>
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Seite [[1920]] ist die [[Tauernschleuse|Autoschleuse]] in Betrieb.
    
Die Nordrampe der Tauernbahn von Schwarzach bis [[Mallnitz]] konnte ab [[1. Dezember]] [[1933]] elektrisch befahren werden, die Südrampe bis Spital ab [[26. April]] [[1935]].
 
Die Nordrampe der Tauernbahn von Schwarzach bis [[Mallnitz]] konnte ab [[1. Dezember]] [[1933]] elektrisch befahren werden, die Südrampe bis Spital ab [[26. April]] [[1935]].
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=== Zeitungsnotiz ===
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In der Ausgabe des [[Salzburger Volksblatt]]s vom [[13. August]] [[1920]] steht:<ref>[https://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=svb&datum=19200813&query=%22Tauernbahn%22&ref=anno-search&seite=4  ANNO], Salzburger Volksblatt, Ausgabe vom 13. August 1920, Seite 4</ref><blockquote>'''''Sauwirtschaft'''. Es wird uns geschrieben: Bei den gemischten Zügen, die aus der Tauernbahn verkehren, kommt es zu wiederholten Malen vor, daß die Reisenden in Waggons befördert werden, die keine Fenster haben. So war dies beispielsweise beim Zug Rr. 772 am Sonntag den 8. d. M. der Fall. Der Waggon trug die Nummer 8825. Daß derartige Rücksichtslosigkeiten vorkommen, hat seinen Grund wohl auch zum großen Teile darin, daß das Publikum sie widerspruchslos hinnimmt. Das Vergnügen, auf der Tauernbahn in einem fensterlosen Wagen befördert zu werden, ist jedenfalls mit dem heutigen Fahrpreis noch zu wenig bezahlt. Geduld ist ja eine schöne Sache, aber zuviel Geduld wird an gewissen Stellen anders ausgelegt.''</blockquote>
 
===Ausbau zur zweigleisigen Strecke===
 
===Ausbau zur zweigleisigen Strecke===
 
Zur Zeit (2018) sind noch 21 Kilometer der Tauernbahn - also rund ein Viertel der Gesamtstrecke - eingleisig.
 
Zur Zeit (2018) sind noch 21 Kilometer der Tauernbahn - also rund ein Viertel der Gesamtstrecke - eingleisig.

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