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Oskar Kokoschka schrieb wenig später:<br />  
 
Oskar Kokoschka schrieb wenig später:<br />  
„''Mein lieber Herr Dr. Steiner, die längste Zeit drängt es mich schon, Ihnen meinen herzlichsten Dank zu ihrer aufopfernden und künstlerisch so wertvollen Mitarbeit an dem großen Wagnis meiner Schule des Sehens in Salzburg auszusprechen. Niemand hatte mir in den ersten zwei Jahren so helfen können, dass trotz des Widerstandes von mancher Seite, des Unverständnisses der Öffentlichkeit ... ein so glänzender Erfolg zu verzeichnen ist. Sie sind nicht nur ein Künstler mit tiefem Gefühl sondern auch ein Lehrer, der sich mit Takt die Autorität in dieser bunt zusammengewürfelten Schar bald zu erwerben wusste ...''“.  
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„Mein lieber Herr Dr. Steiner, die längste Zeit drängt es mich schon, Ihnen meinen herzlichsten Dank zu ihrer aufopfernden und künstlerisch so wertvollen Mitarbeit an dem großen Wagnis meiner Schule des Sehens in Salzburg auszusprechen. Niemand hatte mir in den ersten zwei Jahren so helfen können, dass trotz des Widerstandes von mancher Seite, des Unverständnisses der Öffentlichkeit ... ein so glänzender Erfolg zu verzeichnen ist. Sie sind nicht nur ein Künstler mit tiefem Gefühl sondern auch ein Lehrer, der sich mit Takt die Autorität in dieser bunt zusammengewürfelten Schar bald zu erwerben wusste ...“.  
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Sepp Steiner lebte in der Stadt Salzburg. Im Mai 2008 verstarb er, 93-jährig, in Salzburg.  Seine Urne ist am [[Kommunalfriedhof]] Salzburg beigesetzt.
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Sepp Steiner lebte in der Stadt Salzburg, wo er 93-jährig verstarb.  Seine Urne ist am [[Kommunalfriedhof]] Salzburg beigesetzt.
    
==Künstlerische Tätigkeiten:==
 
==Künstlerische Tätigkeiten:==
Sepp Steiner war als Künstler ungemein vielseitig: von Bleistiftzeichnungen aus 1934, über Aquarelle bis zu den letzten Bildern des Jahres 2007, Öl- und Acrylarbeiten, Mischtechniken, Schüttbilder, kombinierten Techniken sowie Bleistift- und Farbzeichnungen aber auch - vorwiegend für öffentliche Gebäude - Farb- und Wandgestaltungen, Freskos, Scrafitti, [[Marmor]]<nowiki>intarsien</nowiki>, Mosaiken, Putzschnitte, Steinätzungen, Beton- und Glasmalerei, Metallplastiken, Kunstharzgüsse. Zeichenblock und Stifte waren stets griffbereit um vor Ort Stimmungen, Landschaften, fremde Kulturen, Menschen, Flora und Fauna festzuhalten, wodurch eine beeindruckende Sammlung aus europäischen Ländern, [[Nepal]], [[China]] und [[Japan]] entstand.  
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Sepp Steiner war als Künstler ungemein vielseitig: von Bleistiftzeichnungen aus [[1934]], über Aquarelle bis zu den letzten Bildern des Jahres [[2007]], Öl- und Acrylarbeiten, Mischtechniken, Schüttbilder, kombinierten Techniken sowie Bleistift- und Farbzeichnungen aber auch - vorwiegend für öffentliche Gebäude - Farb- und Wandgestaltungen, Freskos, Scrafitti, [[Marmor]]<nowiki>intarsien</nowiki>, Mosaiken, Putzschnitte, Steinätzungen, Beton- und Glasmalerei, Metallplastiken, Kunstharzgüsse. Zeichenblock und Stifte waren stets griffbereit um vor Ort Stimmungen, Landschaften, fremde Kulturen, Menschen, Flora und Fauna festzuhalten, wodurch eine beeindruckende Sammlung aus europäischen Ländern, [[Nepal]], [[China]] und [[Japan]] entstand.  
    
Während ihn die Aquarelltechnik lebenslang begleitete, lösten in den [[1970er]]-Jahren Acrylarbeiten die bisher verwendeten Ölfarben ab, wurden weiterentwickelt und durch verschiedenste Einschlüsse (Sand, Leinen, Gefäße, Metalle u.v.m.) strukturiert. In dieser Phase begann er auf der Basis von langjährigen Forschungen mit der Grundstoffindustrie mit großformatigen Kunstharzgüssen bzw. Kunstharzmalerei auf Folie, gleichsam eine transponierte Renaissance mittelalterlicher Glasmalerei. Mosaike legte er bis in die 1980er Jahre hinein, an Wandgestaltungen aus Marmor arbeitete er noch eine Dekade länger. Die Schüttbilder entstanden erst nach 2000 als Werke des damals bereits 85-jährigen Künstlers.  
 
Während ihn die Aquarelltechnik lebenslang begleitete, lösten in den [[1970er]]-Jahren Acrylarbeiten die bisher verwendeten Ölfarben ab, wurden weiterentwickelt und durch verschiedenste Einschlüsse (Sand, Leinen, Gefäße, Metalle u.v.m.) strukturiert. In dieser Phase begann er auf der Basis von langjährigen Forschungen mit der Grundstoffindustrie mit großformatigen Kunstharzgüssen bzw. Kunstharzmalerei auf Folie, gleichsam eine transponierte Renaissance mittelalterlicher Glasmalerei. Mosaike legte er bis in die 1980er Jahre hinein, an Wandgestaltungen aus Marmor arbeitete er noch eine Dekade länger. Die Schüttbilder entstanden erst nach 2000 als Werke des damals bereits 85-jährigen Künstlers.  
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== Ausstellungen (Auswahl) ==
 
== Ausstellungen (Auswahl) ==
 
[[München]], Städtisches Museum (Gemeinschaftsausstellung) (1937)<br />
 
[[München]], Städtisches Museum (Gemeinschaftsausstellung) (1937)<br />
Salzburg, [[Museumspavillon]] des [[Mirabellgarten]]s, [[Kulturamt der Stadt Salzburg]] (in Zusammenarbeit mit dem [[Salzburger Museum Carolino Augusteum|Museum Carolino Augusteum]]), 07. 02.–02. 03. 1975 (anlässlich des 60. Geburtstages des Künstlers)<br />
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Salzburg, im [[Museumspavillon]] im [[Mirabellgarten]], [[Kulturamt der Stadt Salzburg]] (in Zusammenarbeit mit dem [[Salzburger Museum Carolino Augusteum|Museum Carolino Augusteum]]), [[7. Februar]]–[[2. März]] [[1975]] (anlässlich des 60. Geburtstages des Künstlers)<br />
Kalmar, [[Schweden]], Volvo (15. 10. 1975 ff.)<br />
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Kalmar, [[Schweden]], Volvo ([[15. Oktober]] 1975 ff.)<br />
 
[[Hallein]], Borregaard<br />
 
[[Hallein]], Borregaard<br />
[[Zell am See]], Kulturamt (18. 08. 1977–15. 09. 1977)<br />
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[[Zell am See]], Kulturamt ([[18. August]]–[[15. September]] [[1977]])<br />
Gumpoldskirchen, Galerie Margaret Oegg (01. 02. 1982–28. 02. 1982)<br />
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Gumpoldskirchen, Galerie Margaret Oegg ([[1. Februar|1.]]–[[28. Februar]] [[1982]])<br />
 
Bad Kleinkirchheim, [[Kärnten]]<br />
 
Bad Kleinkirchheim, [[Kärnten]]<br />
Salzburg, [[Museumspavillon]] des Mirabellgartens, Kulturamt der Stadt Salzburg (in Zusammenarbeit mit dem Museum Carolino Augusteum), 28. 02.1985 ff.(anlässlich des 70. Geburtstages des Künstlers)<br />
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Salzburg, im Museumspavillon im Mirabellgarten, Kulturamt der Stadt Salzburg (in Zusammenarbeit mit dem Museum Carolino Augusteum), 28. Februar [[1985]] ff. (anlässlich des 70. Geburtstages des Künstlers)<br />
Salzburg, Iro & Partners mit Plansee Metall AG (18. 06. 1993–31. 07. 1993)<br />
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Salzburg, Iro & Partners mit Plansee Metall AG ([[18. Juni]]–[[31. Juli]] [[1993]])<br />
Gumpoldskirchen, Galerie Margaret Oegg (23. 09.–29. 10. 1994)<br />
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Gumpoldskirchen, Galerie Margaret Oegg ([[23. September]]–[[29. Oktober]] [[1994]])<br />
[[Großgmain]], Galerie im [[Wolf von Schilgen|Schilgenhaus]] (28. 09. 1997 ff.)<br />
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[[Großgmain]], Galerie im [[Wolf von Schilgen|Schilgenhaus]] ([[28. September]] [[1997]] ff.)<br />
Europäisches Kulturzentrum Galerie Rolandseck, Remagen, Deutschland (06. 0.–15. 06. 2003)<br />
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Europäisches Kulturzentrum Galerie Rolandseck, Remagen, Deutschland ([[6. April]]–[[15. Juni]] [[2003]])<br />
Bonn, Hardtberg, Rathaus, Kulturamt der Stadt Bonn (18. 11. 2003–24. 12. 2003)<br />
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Bonn, Hardtberg, Rathaus, Kulturamt der Stadt Bonn ([[18. November]]–[[24. Dezember]] [[2003]])<br />
Bonn, Theater in der Springmaus (25. 05.–31. 07. 2003)<br />
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Bonn, Theater in der Springmaus ([[25. Mai]]–[[31. Juli]] 2003)<br />
Bonn, Industrie- und Handelskammer (09. 09.–31. 10. 2003) <br />
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Bonn, Industrie- und Handelskammer ([[9. September]]–[[31. Oktober]] 2003) <br />
Geilenkirchen, Deutschland, (Kultur-)Haus Basten (05. 06.–31. 07. 2004)<br />
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Geilenkirchen, Deutschland, (Kultur-)Haus Basten ([[5. Juni]]–[[31. Juli]] [[2004]])<br />
Bonn, Colloquium Humanum, 06. 10. 2004<br />
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Bonn, Colloquium Humanum, [[6. Oktober]] 2004<br />
Großgmain, Galerie im Schilgenhaus (19. 11. 2004 ff.)(anlässlich des bevorstehenden 90. Geburtstages des Künstlers)<br />
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Großgmain, Galerie im Schilgenhaus ([[19. November]] 2004 ff.)(anlässlich des bevorstehenden 90. Geburtstages des Künstlers)<br />
Salzburg, Raiffeisen-Bank (20. 11. 2005–04. 01. 2006)<br />
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Salzburg, Raiffeisen-Bank ([[20. November]] [[2005]]–[[4. Jänner]] [[2006]])<br />
Design-Museum Nürnberg, mit Galerie Landskron Schneidzik (21. 11. 2005–23. 12. 2005)<br />
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Design-Museum Nürnberg, mit Galerie Landskron Schneidzik ([[21. November]]–[[23. Dezember]] 2005)<br />
Salzburg, Alt-Salzburg (18. 04. 2007–26. 02. 2008)<br />
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Salzburg, Alt-Salzburg ([[18. April]] [[2007]]–[[26. Februar]] [[2008]])<br />
Salzburg-München Bank, München (06. 06.–21. 06. 2007)<br />
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Salzburg-München Bank, München ([[6. Juni|6.]]–[[21. Juni]] 2007)<br />
München, Verband der Bayerischen Wirtschaft, „art meets business“, (18. 10.–21. 10. 2007)<br />
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München, Verband der Bayerischen Wirtschaft, „art meets business“, ([[18. Oktober|18.]]–[[21. Oktober]] 2007)<br />
Salzburg, Artport, 31. 01. 2008–15. 03. 2008<br />
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Salzburg, Artport, ([[31. Jänner]]–[[15. März]] [[2008]])<br />
Salzburg, Kulturamt der Stadt, "Rückblick - Überblick", Ausstellung anlässlich bevorstehenden 100. Geburtstages, Altes Rathaus, 09. 06.–11. 07 2014
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Salzburg, Kulturamt der Stadt, "Rückblick - Überblick", Ausstellung anlässlich bevorstehenden 100. Geburtstages, [[Rathaus (Stadt Salzburg)|Rathaus]], ([[9. Juni]]–[[11. Juli]] [[2014]])
    
==Farbenpsychologie - Institut für Farbenpsychologie und Ökopsychologie==
 
==Farbenpsychologie - Institut für Farbenpsychologie und Ökopsychologie==
Oskar Kokoschka hatte Steiner in der zweiten Hälfte der 50er Jahre eingeladen, mit ihm in den USA zu lehren, aber dieser lehnte ab, denn er hatte, aufbauend auf den Farberlebnissen als Wetterflieger die Farbenlehre zur Farbpsychologie und Ökopsychologie ausgebaut (das Institut für Farbenpsychologie wurde 1953 gegründet) und als Konsulent bedeutender internationaler Unternehmen, später als Honorarprofessor für die damals noch neue Fachrichtung Ökopsychologie und angewandte Farbpsychologie an der Universität Salzburg weiter vertieft. Die farbliche Gestaltung von Schulen, Altersheimen, Kindergärten, Brücken und Kraftwerksanlagen, der Salzburger [[Mönchsberggaragen]], Farbgestaltungen (Milieu-, Umwelts- und Arbeitsplatzgestaltungen, "Farbe am Arbeitsplatz") in Spitälern und Fabrikshallen, bahnbrechende Neuerungen im Bereich der Sicherheits-, Ordnungs- und Leitfarben auf der [[Tauernautobahn]] (bei der als erster Autobahn Europas farbpsychologische Richtlinien für die Erhöhung der Sicherheit eingesetzt wurden) sowie zahlreicher Tunnels (farbpsychologische Gestaltung der Beleuchtung sowie der Innenfarbgebung zur Vermeidung des "Schwarzlocheffekts") waren Resultat dieser Forschungen. Er gestaltete den Flughafen Klagenfurt, das Farbschema eines Kirchenbezirks, die "K" (Komfort) Waggons der [[Österreichische Bundesbahnen|ÖBB]], das Jugendstrafgefangenenhaus Gerasdorf, die Sparkassen in Salzburg und Wörgl, u.v.m. Er veranstaltete regelmäßig internationale Symposien über Farbe in Verkehr, Werbung, Mode und Wirtschaft, hat aber trotz dieser intensiven Beschäftigung mit der Wissenschaft die künstlerische Seite nie vernachlässigt. Seine Versuche mit polarisiertem Licht - das "Malen mit Licht" - (Colorluxarbeiten) können hier als Brückenschlag gedeutet werden.
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Oskar Kokoschka hatte Steiner in der zweiten Hälfte der [[1950er]]-Jahre eingeladen, mit ihm in den [[USA]] zu lehren. Steiner lehnte jedoch ab, denn er hatte, aufbauend auf den Farberlebnissen als Wetterflieger die Farbenlehre zur Farbpsychologie und Ökopsychologie ausgebaut (das Institut für Farbenpsychologie wurde [[1953]] gegründet). Als Konsulent bedeutender internationaler Unternehmen, später als Honorarprofessor für die damals noch neue Fachrichtung Ökopsychologie und angewandte Farbpsychologie an der Universität Salzburg vertiefte er diese Farblehre weiter. Die farbliche Gestaltung von Schulen, Altersheimen, Kindergärten, Brücken und Kraftwerksanlagen, der Salzburger [[Mönchsberggaragen]], Farbgestaltungen (Milieu-, Umwelt- und Arbeitsplatzgestaltungen, "Farbe am Arbeitsplatz") in Spitälern und Fabrikshallen, bahnbrechende Neuerungen im Bereich der Sicherheits-, Ordnungs- und Leitfarben auf der [[Tauernautobahn]] (bei der als erste Autobahn Europas farbpsychologische Richtlinien für die Erhöhung der Sicherheit eingesetzt wurden) sowie zahlreicher Tunnels (farbpsychologische Gestaltung der Beleuchtung sowie der Innenfarbgebung zur Vermeidung des "Schwarzlocheffekts") waren Resultate dieser Forschungen. Er gestaltete den Flughafen Klagenfurt, das Farbschema eines Kirchenbezirks, die "K" (Komfort)-Waggons der [[Österreichische Bundesbahnen|ÖBB]], das Jugendstrafgefangenenhaus Gerasdorf, die Sparkassen in Salzburg und [[Wörgl]], u.v.m. Er veranstaltete regelmäßig internationale Symposien über Farbe in Verkehr, Werbung, Mode und Wirtschaft, hat aber trotz dieser intensiven Beschäftigung mit der Wissenschaft die künstlerische Seite nie vernachlässigt. Seine Versuche mit polarisiertem Licht - das "Malen mit Licht" - (Colorluxarbeiten) können hier als Brückenschlag gedeutet werden.
    
== Ehrungen ==
 
== Ehrungen ==
Für seine Leistungen wurde Sepp Steiner u.a.  
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Für seine Leistungen wurde Sepp Steiner u. a.  
* 1981 mit dem Österreichischen Ehrenkreuz für Wissenschaft und Kunst I. Klasse,  
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* [[1981]] mit dem Österreichischen Ehrenkreuz für Wissenschaft und Kunst I. Klasse,  
 
* dem [[Bürgerbrief der Stadt Salzburg]],  
 
* dem [[Bürgerbrief der Stadt Salzburg]],  
* 1983 dem Silbernen [[Ehrenkreuz des Landes Salzburg]],  
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* [[1983]] dem Silbernen [[Ehrenzeichen des Landes Salzburg#Silbernes Ehrenzeichen des Landes Salzburg|Ehrenkreuz des Landes Salzburg]],  
* dem [[Ring der Stadt Salzburg]] (1969),  
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* dem [[Ring der Stadt Salzburg]] ([[1969]]),  
* zwei Mal mit dem Theodor-Körner Preis (1957 und 1959)  
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* zwei Mal mit dem "Theodor-Körner Preis" ([[1957]] und [[1959]])  
 
und sowie anderen hohen Auszeichnungen geehrt.  
 
und sowie anderen hohen Auszeichnungen geehrt.  
    
== Werke ==
 
== Werke ==
* [[Steinmosaik Vogelflug]], 1960, Salzburg-[[Lehen (Stadt Salzburg)|Lehen]]  
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* [[Steinmosaik Vogelflug]], [[1960]], Salzburg-[[Lehen (Stadt Salzburg)|Lehen]]  
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sowie siehe Bilder
    
== Bildergalerie ==
 
== Bildergalerie ==
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==Quellen:==
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==Quellen==
 
* Steiner, Sepp: ''Farbe meine Lebensphilosophie - 70 Jahre Wissenschaft und Kunst''. Eigenverlag, Salzburg 2004  
 
* Steiner, Sepp: ''Farbe meine Lebensphilosophie - 70 Jahre Wissenschaft und Kunst''. Eigenverlag, Salzburg 2004  
 
* ''Farbe im Leben'', in: Heraklit-Rundschau Heft 65 Dezember 1963, Seite 2 - 44. Radentheim 1963  
 
* ''Farbe im Leben'', in: Heraklit-Rundschau Heft 65 Dezember 1963, Seite 2 - 44. Radentheim 1963  
 
* IFP Salzburg: ''Die Problematik der Modefarbe'', Protokoll des internationalen Treffens im Zentralinstitut für Farbpsychologie Salzburg, März 1961, mit Beiträgen von H. Frieling, Sepp Steiner u.a.  
 
* IFP Salzburg: ''Die Problematik der Modefarbe'', Protokoll des internationalen Treffens im Zentralinstitut für Farbpsychologie Salzburg, März 1961, mit Beiträgen von H. Frieling, Sepp Steiner u.a.  
* Steiner Sepp: ''Skriptum der internationalen Farbberaterkurse des IFP Salzburg 1958 - 1962''  
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* Steiner, Sepp: ''Skriptum der internationalen Farbberaterkurse des IFP Salzburg 1958–1962''  
* Werner Wolff: ''Sepp Steiner als Künstler'', Begleittext zur Ausstellung des Kulturamtes der Stadt Salzburg 1975
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* Wolff, Werner: ''Sepp Steiner als Künstler'', Begleittext zur Ausstellung des Kulturamtes der Stadt Salzburg 1975
 
* ''Wirkungsvolle Gegenständlichkeit'', in: [[Salzburger Amtsblatt]] 1. März 1985
 
* ''Wirkungsvolle Gegenständlichkeit'', in: [[Salzburger Amtsblatt]] 1. März 1985
*Czobadi Peter: ''Einführung zu Ausstellung Sepp Steiner in Galerie [[Wolf von Schilgen|Baron von Schilgen]]'', 28. September 1997  
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* Czobadi, Peter: ''Einführung zu Ausstellung Sepp Steiner in Galerie [[Wolf von Schilgen|Baron von Schilgen]]'', 28. September 1997  
 
* Rodenstock, Randolph: ''Einführung zu "Art meets Business"'', München 2007
 
* Rodenstock, Randolph: ''Einführung zu "Art meets Business"'', München 2007
 
* ''73 Jahre passionierte Malerei'', in: [[Salzburger Nachrichten]], 31. Jänner 2008  
 
* ''73 Jahre passionierte Malerei'', in: [[Salzburger Nachrichten]], 31. Jänner 2008  

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