| | [[Gottfried von Einem]] war, als er dem [[Direktorium der Salzburger Festspiele]] angehörte, hier zu Gast. Kurzfristig hat [[1948]] hier auch [[Bertolt Brecht]] gewohnt und an dem Stück „[[Salzburger Totentanz |Salzburger Totentanz]]“ gearbeitet. Die geplante Mitwirkung Brechts an den Festspielen wurde vor allem von den [[Salzburger Nachrichten]] gehässig kommentiert. | | [[Gottfried von Einem]] war, als er dem [[Direktorium der Salzburger Festspiele]] angehörte, hier zu Gast. Kurzfristig hat [[1948]] hier auch [[Bertolt Brecht]] gewohnt und an dem Stück „[[Salzburger Totentanz |Salzburger Totentanz]]“ gearbeitet. Die geplante Mitwirkung Brechts an den Festspielen wurde vor allem von den [[Salzburger Nachrichten]] gehässig kommentiert. |
| − | Bekannt ist das Kupelwieserschlössl auch, da hier zwischen [[1979]] und [[1988]] [[Peter Handke]] wohnte. Er beschrieb seine Spaziergänge auf dem Mönchsberg in „''Nachmittag eines Schriftstellers''“. Auch ein Teil seines Frühwerkes („''Die Wiederholung''“, „''Die Abwesenheit''“, „''Über die Dörfer''“) und zahlreiche Übersetzungen (William Adonis, Aischylos, Jean Genet, Shakespeare oder Sophokles) verfasste Handke hier. Hier entstanden auch Werke wie „''Die Lehre der Sainte Victoire''“ ([[1980]]), „''Kindergeschichte''“ ([[1981]]), „''Der Chinese des Schmerzes''“ ([[1983]]), „''Nachmittag eines Schriftstellers''“ ([[1987]]), „''Die Wiederholung''“ ([[1986]]) und „''Die Abwesenheit''“ ([[1987]]). In dem Band „''Am Felsfenster morgens''“ ([[1998]]) verarbeitete er ebenfalls Erinnerungen an Salzburg. Sein Gastgeber, Jugendfreund und Landsmann Widrich baute eine umfangreiche Handke-Sammlung auf, die er der Österreichischen Nationalbibliothek als Dauerleihgabe überließ. Weitere handgeschriebene Manuskripte einiger Handke-Texte befinden sich im Salzburger Literaturarchiv. | + | Bekannt ist das Kupelwieserschlössl auch, da hier zwischen [[1979]] und [[1988]] [[Peter Handke]] wohnte. Er beschrieb seine Spaziergänge auf dem Mönchsberg in „''Nachmittag eines Schriftstellers''“. Auch ein Teil seines Frühwerkes („''Die Wiederholung''“, „''Die Abwesenheit''“, „''Über die Dörfer''“) und zahlreiche Übersetzungen (William Adonis, Aischylos, Jean Genet, Shakespeare oder Sophokles) verfasste Handke hier. Hier entstanden auch Werke wie „''Die Lehre der Sainte Victoire''“ ([[1980]]), „''Kindergeschichte''“ ([[1981]]), „''Der Chinese des Schmerzes''“ ([[1983]]), „''Nachmittag eines Schriftstellers''“ ([[1987]]), „''Die Wiederholung''“ ([[1986]]) und „''Die Abwesenheit''“ ([[1987]]). In dem Band „''Am Felsfenster morgens''“ ([[1998]]) verarbeitete er ebenfalls Erinnerungen an Salzburg. Sein Gastgeber, Jugendfreund und Landsmann Widrich baute eine umfangreiche Handke-Sammlung auf, die er der Österreichischen Nationalbibliothek als Dauerleihgabe überließ. Weitere handgeschriebene Manuskripte einiger Handke-Texte befinden sich im [[Salzburger Literaturarchiv]]. |
| | Die an die Mauer zur Richterhöhe angebaute Keramikwerkstätte wurde an den Architekten [[Koloman Lenk]] verkauft, der hier eine Atelierwohnung einrichtete. | | Die an die Mauer zur Richterhöhe angebaute Keramikwerkstätte wurde an den Architekten [[Koloman Lenk]] verkauft, der hier eine Atelierwohnung einrichtete. |