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Von März bis April [[1932]] entstand am [[Platzl]] Nr. 5 ein Riesen-Sgraffito Reisenbichlers mit der "Geschichte der Deutschen", das dem Künstler den Vorwurf "wimmelndes Bilderbuch" von [[Georg Jung]] eintrug. Auch dieser finanziell völlig unabhängige Salzburger Maler befasste sich mit der Fresko- und Sgraffitotechnik und farbtheoretischen Spekulationen.
 
Von März bis April [[1932]] entstand am [[Platzl]] Nr. 5 ein Riesen-Sgraffito Reisenbichlers mit der "Geschichte der Deutschen", das dem Künstler den Vorwurf "wimmelndes Bilderbuch" von [[Georg Jung]] eintrug. Auch dieser finanziell völlig unabhängige Salzburger Maler befasste sich mit der Fresko- und Sgraffitotechnik und farbtheoretischen Spekulationen.
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Mit sehr großem Aufwand, Können und Genauigkeit wurde [[1933]] der naturgetreuen Darstellung des [[Salzburger Verlagshaus Kiesel|Verlagshauses Kiesel]], <br/>welches die einzelnen Berufsabläufe schildert, gelebt. Des Verlagsleiters [[Hans Glaser]], porträthafter Darstellungen der Chefredakteure, des Wegs des Satzes und des Druckes wird in besonderer Weise gedacht. Beim Umbau zum Magistratsgebäude wurde das Neo-Sgraffito in fünf Platten zerlegt abgetragen. Im Neubau der [[Höhere Technische Bundeslehranstalt Salzburg|HTL]] in der [[Itzlinger Hauptstraße]] ist es gelagert.     
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Mit sehr großem Aufwand, Können und Genauigkeit wurde [[1933]] der naturgetreuen Darstellung des [[Salzburger Verlagshaus Kiesel|Verlagshauses Kiesel]], <br/>welches die einzelnen Berufsabläufe schildert, gelebt. Des Verlagsleiters [[Hans Glaser senior]], porträthafter Darstellungen der Chefredakteure, des Wegs des Satzes und des Druckes wird in besonderer Weise gedacht. Beim Umbau zum Magistratsgebäude wurde das Neo-Sgraffito in fünf Platten zerlegt abgetragen. Im Neubau der [[Höhere Technische Bundeslehranstalt Salzburg|HTL]] in der [[Itzlinger Hauptstraße]] ist es gelagert.     
    
Im [[Salzburg Museum]] liegen seit [[1939]] zwei große Sgraffito-Entwürfe in Rotbraun, Grau und Weiß, für die Offiziersbauten in der [[Reichenhaller Straße]] 17–19, signiert mit ''K. Reisenbichler'', auf. Als Spruchband: ''Was durch die Reichenhallerstraße kommt und geht.''" Ausgeführt wurde nur das Neosgraffito auf dem Hause Reichenhallerstraße 19, signiert ''Karl Reisenbichler 1940, Mitarbeiter: [[Leonhard Stemeseder|L.Stemeseder]]''. Das großzügig ausgeführte Sgraffito ist eine Fundgrube heimatlichen Brauchtums. Bäuerinnen in Salzburger [[Dirndl]]tracht mit dem großen schwarzseidenen Kopftuch, Marktfieranten, Handwerker und Fuhrleute bringen volle Wagenladungen Lebensmittel zur Stadt. Kraut, "Milchpitschen" auf zweirädrigen Handkarren, Leiterwagerl von großen Bernhardinern gezogen, Schweinehirten, Kühe und Pferde ziehen hier durch die Reichenhaller Straße Richtung Stadt.
 
Im [[Salzburg Museum]] liegen seit [[1939]] zwei große Sgraffito-Entwürfe in Rotbraun, Grau und Weiß, für die Offiziersbauten in der [[Reichenhaller Straße]] 17–19, signiert mit ''K. Reisenbichler'', auf. Als Spruchband: ''Was durch die Reichenhallerstraße kommt und geht.''" Ausgeführt wurde nur das Neosgraffito auf dem Hause Reichenhallerstraße 19, signiert ''Karl Reisenbichler 1940, Mitarbeiter: [[Leonhard Stemeseder|L.Stemeseder]]''. Das großzügig ausgeführte Sgraffito ist eine Fundgrube heimatlichen Brauchtums. Bäuerinnen in Salzburger [[Dirndl]]tracht mit dem großen schwarzseidenen Kopftuch, Marktfieranten, Handwerker und Fuhrleute bringen volle Wagenladungen Lebensmittel zur Stadt. Kraut, "Milchpitschen" auf zweirädrigen Handkarren, Leiterwagerl von großen Bernhardinern gezogen, Schweinehirten, Kühe und Pferde ziehen hier durch die Reichenhaller Straße Richtung Stadt.
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* ''Die Österreichische Malerei der Zwischenkriegszeit'' OE. NB
 
* ''Die Österreichische Malerei der Zwischenkriegszeit'' OE. NB
 
* [[Christian Fuchs|Fuchs, Christian M.]]: ''Das Mozart Wörterbuch: Von Amadé bis Zungenspiel''
 
* [[Christian Fuchs|Fuchs, Christian M.]]: ''Das Mozart Wörterbuch: Von Amadé bis Zungenspiel''
   
==== Einzelnachweise ====
 
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[[Kategorie:Oberösterreich]]
 
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