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Eva Maria Filzmoser studiert [[Rechtswissenschaftliche Fakultät an der Universität Salzburg|Jus]] in der [[Stadt Salzburg]], Wien, [[Spanien]] und [[Niederlande]]. Ihr Hauptwohnsitz ist aktuell (2011) die [[Belgien|belgische]] Hauptstadt Brüssel.
 
Eva Maria Filzmoser studiert [[Rechtswissenschaftliche Fakultät an der Universität Salzburg|Jus]] in der [[Stadt Salzburg]], Wien, [[Spanien]] und [[Niederlande]]. Ihr Hauptwohnsitz ist aktuell (2011) die [[Belgien|belgische]] Hauptstadt Brüssel.
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Es geht um Geld, um sehr viel Geld. Es geht um den Missbrauch von in der EU gehandelten CO<sub>2</sub>-Zertifikaten und um den Klimaschutz. Und es geht um eine Salzburgerin, die "ein großes Rad ins Rollen gebracht hat", wie sie sagt. Eva Maria Filzmoser hat mit ihrer Brüsseler NGO "CDM Watch" federführend dafür gesorgt, dass die Europäische Union sogenannte Schwindelzertifikate vor allem aus Indien und China ab [[2013]] vom Markt nimmt: Chemiefirmen produzieren das hochaggressive Klimagift HFC&nbsp;23, um es anschließend zu zerstören und sich dafür mit CO<sub>2</sub>-Zertifikaten belohnen zu lassen. EU-Industrien kaufen diese Zertifikate, um ihre eigenen Klimabilanzen aufzubessern. Für die Produzenten von HFC&nbsp;23, einem Abfallprodukt bei der Kühlmittelherstellung, fallen satte Gewinne an. Ein Emissionsgutschein für eine Tonne CO<sub>2</sub> bringt derzeit etwa zwölf Euro. Die entsprechende Entsorgung von HFC&nbsp;23 aber kostet nur 17 Cent. Allein China kassiert so rund 650 Millionen Dollar pro Jahr. Mehr als 60 Prozent aller [[2009]] in der EU gehandelten Zertifikate stammen aus HFC-23-Projekten.
 
Es geht um Geld, um sehr viel Geld. Es geht um den Missbrauch von in der EU gehandelten CO<sub>2</sub>-Zertifikaten und um den Klimaschutz. Und es geht um eine Salzburgerin, die "ein großes Rad ins Rollen gebracht hat", wie sie sagt. Eva Maria Filzmoser hat mit ihrer Brüsseler NGO "CDM Watch" federführend dafür gesorgt, dass die Europäische Union sogenannte Schwindelzertifikate vor allem aus Indien und China ab [[2013]] vom Markt nimmt: Chemiefirmen produzieren das hochaggressive Klimagift HFC&nbsp;23, um es anschließend zu zerstören und sich dafür mit CO<sub>2</sub>-Zertifikaten belohnen zu lassen. EU-Industrien kaufen diese Zertifikate, um ihre eigenen Klimabilanzen aufzubessern. Für die Produzenten von HFC&nbsp;23, einem Abfallprodukt bei der Kühlmittelherstellung, fallen satte Gewinne an. Ein Emissionsgutschein für eine Tonne CO<sub>2</sub> bringt derzeit etwa zwölf Euro. Die entsprechende Entsorgung von HFC&nbsp;23 aber kostet nur 17 Cent. Allein China kassiert so rund 650 Millionen Dollar pro Jahr. Mehr als 60 Prozent aller [[2009]] in der EU gehandelten Zertifikate stammen aus HFC-23-Projekten.
  

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