| − | Die Arbeiten wurden unter der Leitung des Architekten Gangl an folgende Firmen vergeben: Baumeister [[Valentin Ceconi & Sohn|Ceconi]] und [[Franz Wagner (senior)|Franz Wagner]] für Beton- und Pflasterarbeiten, ferner Stadtzimmermeister I. Bachinger, Salzburg, [[Fürstenweg (Salzburg)|Fürstenweg]], und [[Heuberger]], [[Thalgau]], und Stadtzimmermeister M. Kirschbichler, [[Oberndorf]]; namens der übrigen Salzburger Zimmermeister und Unternehmer Pürmoser aus [[Kufstein]]. Für die Errichtung wurde durch die [[Salzburger Eisenbahn- und Tramwaygesellschaft]] ein Industriegleis dorthin gelegt. Die Errichtung war für 150 Arbeiter eine lohnende Beschäftigung. Zum sofortigen Antritt wurden 150 Erdarbeiter, Maurer, Schlosser, Spengler, Zimmerer etc. um guten Lohn gesucht. Das Gefangenenlager musste eine kleine Stadt werden, mussten doch 144 Baracken und drei Hütten für die Wachmannschaft erbaut werden. Einzelne Baracken boten für 300, ein Teil der Baracken für 400 Männer Platz. Der Bezug der Anlage war für Anfang Februar [[1915]] festgesetzt. Für die Errichtung wurde durch die Salzburger Eisenbahn- und Tramwaygesellschaft ein Industriegleis dorthin gelegt.<ref>[http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=vfr&datum=19150102&query=%22Barackenbauten%22+%22Heuberger%22&seite=7 ANNO], [[Volksfreund]], 2. Jänner 1915, Seite 7]</ref><ref>[http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=svb&datum=19141226&query=%22Baracken%22+%22Gr%c3%b6dig%22&seite=4 ANNO], [[Salzburger Volksblatt]], 26. Dezember 1914, Seite 4]</ref><ref>[http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=svb&datum=19141228&query=%22Baracken%22+%22Gr%c3%b6dig%22&seite=7 ANNO], Salzburger Volksblatt, 28. Dezember 1914, Seite 7]</ref><ref>[http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=sch&datum=19141229&query=%22Baracken%22+%22Gr%c3%b6dig%22&seite=5 ANNO], [[Salzburger Chronik]], 29. Dezember 1914, Seite 5]</ref><ref>[http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=sbw&datum=19150113&query=%22Gefangenenlager%22+%22Gr%c3%b6dig%22&seite=5 ANNO], Salzburger Wacht, 13. Jänner 1915, Seite 5]</ref> | + | Die Arbeiten wurden unter der Leitung des Architekten Gangl an folgende Firmen vergeben: Baumeister [[Valentin Ceconi & Sohn|Ceconi]] und [[Franz Wagner senior]] für Beton- und Pflasterarbeiten, ferner Stadtzimmermeister I. Bachinger, Salzburg, [[Fürstenweg (Salzburg)|Fürstenweg]], und [[Heuberger]], [[Thalgau]], und Stadtzimmermeister M. Kirschbichler, [[Oberndorf]]; namens der übrigen Salzburger Zimmermeister und Unternehmer Pürmoser aus [[Kufstein]]. Für die Errichtung wurde durch die [[Salzburger Eisenbahn- und Tramwaygesellschaft]] ein Industriegleis dorthin gelegt. Die Errichtung war für 150 Arbeiter eine lohnende Beschäftigung. Zum sofortigen Antritt wurden 150 Erdarbeiter, Maurer, Schlosser, Spengler, Zimmerer etc. um guten Lohn gesucht. Das Gefangenenlager musste eine kleine Stadt werden, mussten doch 144 Baracken und drei Hütten für die Wachmannschaft erbaut werden. Einzelne Baracken boten für 300, ein Teil der Baracken für 400 Männer Platz. Der Bezug der Anlage war für Anfang Februar [[1915]] festgesetzt. Für die Errichtung wurde durch die Salzburger Eisenbahn- und Tramwaygesellschaft ein Industriegleis dorthin gelegt.<ref>[http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=vfr&datum=19150102&query=%22Barackenbauten%22+%22Heuberger%22&seite=7 ANNO], [[Volksfreund]], 2. Jänner 1915, Seite 7]</ref><ref>[http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=svb&datum=19141226&query=%22Baracken%22+%22Gr%c3%b6dig%22&seite=4 ANNO], [[Salzburger Volksblatt]], 26. Dezember 1914, Seite 4]</ref><ref>[http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=svb&datum=19141228&query=%22Baracken%22+%22Gr%c3%b6dig%22&seite=7 ANNO], Salzburger Volksblatt, 28. Dezember 1914, Seite 7]</ref><ref>[http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=sch&datum=19141229&query=%22Baracken%22+%22Gr%c3%b6dig%22&seite=5 ANNO], [[Salzburger Chronik]], 29. Dezember 1914, Seite 5]</ref><ref>[http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=sbw&datum=19150113&query=%22Gefangenenlager%22+%22Gr%c3%b6dig%22&seite=5 ANNO], Salzburger Wacht, 13. Jänner 1915, Seite 5]</ref> |
| | Die meisten Gefangenen und Internierten waren [[Russland|Russen]], weshalb bald die Bezeichnung ''Russenlager'' aufkam. Davon abgeleitet ist wiederum der Beiname ''Russenfriedhof'' für den [[Lagerfriedhof Grödig|Lagerfriedhof]]. Neben Menschen aus dem Osten, waren auch [[Serbien|Serben]] vom Balkan und später auch [[Italien]]er inhaftiert. | | Die meisten Gefangenen und Internierten waren [[Russland|Russen]], weshalb bald die Bezeichnung ''Russenlager'' aufkam. Davon abgeleitet ist wiederum der Beiname ''Russenfriedhof'' für den [[Lagerfriedhof Grödig|Lagerfriedhof]]. Neben Menschen aus dem Osten, waren auch [[Serbien|Serben]] vom Balkan und später auch [[Italien]]er inhaftiert. |