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=====Abbaurechte, Bergrechte, Betriebsorganisation, Beginn des Bergbaus=====
 
=====Abbaurechte, Bergrechte, Betriebsorganisation, Beginn des Bergbaus=====
Die Abbaurechte auf der Inschlagalpe sicherte sich das Bergbauunternehmen Ing. Adolf Reitsch und Josef Weilguny aus [[Mühlbach im Pinzgau]]. Stille Teilhaber waren Ing. Alfons Mauser und Ing. Karl Krieger aus der [[Stadt Salzburg]]. Es wurde 50-Jahres-Pachtverträge mit den Grundbesitzern abgeschlossen und die magnesithöffigen Bereiche durch Freischürfe bergrechtlich gesichert. Eine Expertise aus den Jahren [[1924]] und [[1925]] sah die Errichtung diverser bergbaulicher Anlagen wie ein  Magnesitwerk samt Brennöfen und Ziegelei, sowie Wasserkraftanlagen zur Energieversorgung vor. Es folgten personelle Veränderungen bei den Bergrechten und Geschäftsanteilen. [[1936]] verpachtete man die Abbaurechte an Hans Brabec und nun wurde von der Salzburger Montangesellschaft Brabec&Co.KG auf der Inschlagalpe mit dem Rohmagnesitbergbau begonnen.
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Die Abbaurechte auf der Inschlagalpe sicherte sich das Bergbauunternehmen Ing. Adolf Reitsch und Josef Weilguny aus [[Mühlbach im Pinzgau]]. Stille Teilhaber waren Ing. Alfons Mauser und Ing. Karl Krieger aus der [[Stadt Salzburg]]. Es wurde 50-Jahres-Pachtverträge mit den Grundbesitzern abgeschlossen und die magnesithöffigen Bereiche durch Freischürfe bergrechtlich gesichert. Eine Expertise aus den Jahren [[1924]] und [[1925]] sah die Errichtung diverser bergbaulicher Anlagen wie ein  Magnesitwerk samt Brennöfen und Ziegelei, sowie Wasserkraftanlagen zur Energieversorgung vor. Es folgten personelle Veränderungen bei den Bergrechten und Geschäftsanteilen. [[1936]] verpachtete man die Abbaurechte an Hans Brabec und nun wurde von der Salzburger Montangesellschaft Brabec&Co.KG auf der Inschlagalpe mit dem Rohmagnesitbergbau begonnen. Das Hauwerk wurde mittels eiserner Muldenkipper  im Handbetrieb auf Feldbahngeleisen zur Seilschwebebahn gebracht, umgeladen und mit der Seilbahn zum Verladebahnhof Leogang transportiert.
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=====Betriebsperiode 1936 bis 1939=====
 
=====Betriebsperiode 1936 bis 1939=====
 
Die Firma Jordan aus Villach in [[Kärnten]] errichtete eine 5,4 km lange Seilschwebebahn, die 400 Höhenmeter überwinden musste. Sie verfügte über eine Verlade-, Zwischen- und Entladestation samt Schleppbahngeleisen am Verladebahnhof Leogang. Auf der Inschlagalpe wurde zur selben Zeit eine Betriebsbaracke samt Mannschaftsunterkunft erbaut. Im Nahbereich der Verladestation entstand eine Schmiede- und Werkzeughütte.
 
Die Firma Jordan aus Villach in [[Kärnten]] errichtete eine 5,4 km lange Seilschwebebahn, die 400 Höhenmeter überwinden musste. Sie verfügte über eine Verlade-, Zwischen- und Entladestation samt Schleppbahngeleisen am Verladebahnhof Leogang. Auf der Inschlagalpe wurde zur selben Zeit eine Betriebsbaracke samt Mannschaftsunterkunft erbaut. Im Nahbereich der Verladestation entstand eine Schmiede- und Werkzeughütte.
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