Die Salzburg Biennale vereint alle wichtigen lokalen Veranstalter zeitgenössischer Musik in einer gemeinsamen Plattform. Schauplätze sind das [[Solitär]] und das [[Großes Studio der Universität Mozarteum|Große Studio]] in der [[Universität Mozarteum]], der [[Großer Saal der Stiftung Mozarteum|Große Saal]] der [[Internationale Stiftung Mozarteum|Stiftung Mozarteum]] und das [[republic]] der [[Szene Salzburg]].
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Nach der sehr erfolgreichen Premiere im Jahr 2009 findet die Salzburg Biennale im März 2011 zum zweiten Mal statt. Ziel des Festivals ist es, aktuelle Entwicklungen in der Neuen Musik im musikhistorischen Kontext zu spiegeln und dabei sowohl österreichische als auch internationale Komponisten einzubeziehen.
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In der Salzburg Biennale sind viele Salzburger Kulturinstitutionen gebündelt. So hat etwa die Stiftung Mozarteum einen Teil ihres Dialoge-Festivals in die Biennale eingebracht, die Veranstalter von zeitgenössischer Musik wie [[Aspekte Salzburg|Aspekte]], [[StART-Festival]] oder das [[Musikfest Salzburg]] haben ihre Aktivitäten an die Biennale angepasst.
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Die Salzburg Biennale präsentiert bedeutende Persönlichkeiten der Neuen Musik, konfrontiert Neues mit Werken der Tradition, stellt unterschiedliche Genres und verschiedene ästhetische Positionen nebeneinander und möchte nicht zuletzt durch die Verknüpfung mit anderen Kunstformen ein breites Publikum ansprechen und einladen, die faszinierende Musik unserer Zeit zu entdecken.
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Für das erste Festival stand ein Budget von einer Million Euro zur Verfügung. In puncto finanzieller Unterstützung durch Stadt und [[Land Salzburg]] ist die Biennale die Fortführung des [[Kontra.com|Kontracom-Festival]]s, das im [[Wolfgang Amadeus Mozart|Mozartjahr]] [[2006]] mit 10 Kunstwerken im öffentlichen Raum - unter anderem einem umgedrehten Hubschrauber am [[Residenzplatz]] - für Aufregung sorgte, und von dessen geplanter Wiederauflage alle zwei Jahre die Politik daher Abstand nahm.