| − | Im April 1809 erklärte das Kaisertum Österreich Frankreich und dessen Verbündeten, dem Königreich Bayern, den Krieg. In Folge kam es zu verschiedenen kriegerischen Auseinandersetzungen, unter anderem zur Schlacht am Bergisel bei Innsbruck, bei der die Franzosen vor [[Andreas Hofer]] kapitulierten. Doch im Verlauf des Jahres gelangen [[Napoleon]] immer mehr militärische Erfolge und drang weiter ostwärts vor. Im September 1809 marschierten dann etwa 8 000 Tiroler Schützen über den [[Pass Strub]], den [[Gerlospass]] und den [[Grießenpass]] in den [[Pinzgau]] ein, wo sie sich mit Major [[Anton Wallner]], dem Oberbefehlshaber der Pinzgauer und [[Pongau]]er Schützenkompanien, vereinigten. Zusammen stellten sie eine Schützenstreitmacht von etwa 16 000 Mann. Man wollte die Bayern, die [[Tirol]] und Salzburg beherrschten, vertreiben. | + | Im April 1809 erklärte das Kaisertum Österreich Frankreich und dessen Verbündeten, dem Königreich Bayern, den Krieg. In Folge kam es zu verschiedenen kriegerischen Auseinandersetzungen, unter anderem zur Schlacht am Bergisel bei Innsbruck, bei der die Franzosen vor [[Andreas Hofer (Freiheitskämpfer)|Andreas Hofer]] kapitulierten. Doch im Verlauf des Jahres gelangen [[Napoleon]] immer mehr militärische Erfolge und drang weiter ostwärts vor. Im September 1809 marschierten dann etwa 8 000 Tiroler Schützen über den [[Pass Strub]], den [[Gerlospass]] und den [[Grießenpass]] in den [[Pinzgau]] ein, wo sie sich mit Major [[Anton Wallner]], dem Oberbefehlshaber der Pinzgauer und [[Pongau]]er Schützenkompanien, vereinigten. Zusammen stellten sie eine Schützenstreitmacht von etwa 16 000 Mann. Man wollte die Bayern, die [[Tirol]] und Salzburg beherrschten, vertreiben. |
| | Die gesamte Beamtenschaft stellten sich jedoch auf die Seite der Bayern. Es wurden die meisten [[Pfleger]] (Verwalter) ihres Amtes enthoben ([[Lofer]]) und die Amtskassen konfisziert ([[Berchtesgaden]]). Allerdings zogen sich die bayerischen Besatzer zunächst Angesichts der Übermacht der Freiheitskämpfer nach [[Bad Reichenhall|Reichenhall]] zurück. | | Die gesamte Beamtenschaft stellten sich jedoch auf die Seite der Bayern. Es wurden die meisten [[Pfleger]] (Verwalter) ihres Amtes enthoben ([[Lofer]]) und die Amtskassen konfisziert ([[Berchtesgaden]]). Allerdings zogen sich die bayerischen Besatzer zunächst Angesichts der Übermacht der Freiheitskämpfer nach [[Bad Reichenhall|Reichenhall]] zurück. |