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Doch auch der Widerstand der [[Salzburger Schützen]] konnte die Eroberung von Salzburg nicht verhindern. Nach dem Scheitern des ersten Freiheitskampfes erpresste die französische Verwaltung unter Marschall Lefèbvre enorme Kontributionszahlungen aus dem völlig verarmten und verschuldeten Land.
 
Doch auch der Widerstand der [[Salzburger Schützen]] konnte die Eroberung von Salzburg nicht verhindern. Nach dem Scheitern des ersten Freiheitskampfes erpresste die französische Verwaltung unter Marschall Lefèbvre enorme Kontributionszahlungen aus dem völlig verarmten und verschuldeten Land.
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[[1809]]: Auf Initiative des kampferprobten Kapuzinerpaters [[Joachim Haspinger]], eines Gefährten des Tiroler Bauernführers [[Andreas Hofer]], griffen die Salzburger abermals zu den Waffen gegen die Franzosen und Bayern. In den Kämpfen um den [[Pass Lueg]] zeichneten sich [[Joseph Struber]], der Wirt vom [[Stegenwald]], [[Anton Wallner]] aus [[Krimml]] und [[Johann Panzl]] aus [[Mühlbach (Bramberg)|Mühlbach]] im [[Pinzgau]] mit ihren Schützen besonders aus.  
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[[1809]]: Auf Initiative des kampferprobten Kapuzinerpaters [[Joachim Haspinger]], eines Gefährten des Tiroler Bauernführers [[Andreas Hofer (Freiheitskämpfer)|Andreas Hofer]], griffen die Salzburger abermals zu den Waffen gegen die Franzosen und Bayern. In den Kämpfen um den [[Pass Lueg]] zeichneten sich [[Joseph Struber]], der Wirt vom [[Stegenwald]], [[Anton Wallner]] aus [[Krimml]] und [[Johann Panzl]] aus [[Mühlbach (Bramberg)|Mühlbach]] im [[Pinzgau]] mit ihren Schützen besonders aus.  
    
Neben dem Pass Strub wurde dann auch der [[Steinpass]] zu einem Schicksalsort in der Salzburger Geschichte. Da Reichenhall zu einer starken bayrischen Festung ausgebaut wurde, blieb den Schützenverbänden zunächst nichts anderes übrig, als Reichenhall zu belagern, um später zur [[Stadt Salzburg]] vorstoßen zu können. Als einige Sturmangriffe auf Reichenhall scheiterten und es nicht mehr möglich war, die enorme Schützenstreitmacht zu verpflegen und zu entlohnen, sank die  Moral der Männer. Die  abnehmende Zahl der Freiheitskämpfer blieb den Bayern nicht  verborgen, die ihrerseits Truppenverstärkung erhielten. Die Bayern  gingen zum Gegenangriff über und die Tiroler und Salzburger Schützen  mussten sich hinter Schneizlreuth zurückziehen. Die  Versorgungslage der Tiroler und Salzburger wurde immer verzweifelter.  Denn die Bayern hatten im Hinterland alles Vieh geschlachtet, das Getreide vernichtet und die Unterkünfte verbrannt.
 
Neben dem Pass Strub wurde dann auch der [[Steinpass]] zu einem Schicksalsort in der Salzburger Geschichte. Da Reichenhall zu einer starken bayrischen Festung ausgebaut wurde, blieb den Schützenverbänden zunächst nichts anderes übrig, als Reichenhall zu belagern, um später zur [[Stadt Salzburg]] vorstoßen zu können. Als einige Sturmangriffe auf Reichenhall scheiterten und es nicht mehr möglich war, die enorme Schützenstreitmacht zu verpflegen und zu entlohnen, sank die  Moral der Männer. Die  abnehmende Zahl der Freiheitskämpfer blieb den Bayern nicht  verborgen, die ihrerseits Truppenverstärkung erhielten. Die Bayern  gingen zum Gegenangriff über und die Tiroler und Salzburger Schützen  mussten sich hinter Schneizlreuth zurückziehen. Die  Versorgungslage der Tiroler und Salzburger wurde immer verzweifelter.  Denn die Bayern hatten im Hinterland alles Vieh geschlachtet, das Getreide vernichtet und die Unterkünfte verbrannt.
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Im Zuge Kampfhandlungen kam es in [[Taxenbach]] zum Kampf an der  [[Halbstundenbrücke]], wo Anton Wallner mit 400 Pinzgauern eine  zwanzigfache Übermacht sieben Stunden aufhalten konnte.
 
Im Zuge Kampfhandlungen kam es in [[Taxenbach]] zum Kampf an der  [[Halbstundenbrücke]], wo Anton Wallner mit 400 Pinzgauern eine  zwanzigfache Übermacht sieben Stunden aufhalten konnte.
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==Siehe auch==
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== Siehe auch ==
 
* [[Befreiungskrieg 1809]]
 
* [[Befreiungskrieg 1809]]
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==Quellen und Literatur==
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== Quellen und Literatur ==
 
{{Quelle Geschichte Salzburg}}
 
{{Quelle Geschichte Salzburg}}
 
* Salzburgwiki
 
* Salzburgwiki
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