Änderungen

Zur Navigation springen Zur Suche springen
- Aigen, Schloss, Bildergröße korr.
Zeile 1: Zeile 1: −
[[Bild:Kircheschlossaigen.JPG|thumb|250px]]
+
[[Bild:Kircheschlossaigen.JPG|thumb|Blick auf das Schloss und die [[Aigner Kirche]]]]
[[Bild:Aigen_Ansicht.jpg|thumb|250px|Schloss Aigen und die [[Aigner Kirche]] am Fuße des [[Gaisberg]]s]]
+
[[Bild:Aigen_Ansicht.jpg|thumb|Schloss Aigen und die [[Aigner Kirche]] am Fuße des [[Gaisberg]]s]]
 
'''Schloss Aigen''' ist ein ehemaliger Adelssitz im Süden der Stadt [[Salzburg]] und Namensgeber für den Stadtteil [[Aigen]].  
 
'''Schloss Aigen''' ist ein ehemaliger Adelssitz im Süden der Stadt [[Salzburg]] und Namensgeber für den Stadtteil [[Aigen]].  
   Zeile 8: Zeile 8:     
==Geschichte==
 
==Geschichte==
Das Schloss ging aus einem herrschaftlichen Gutshof hervor und wurde erstmals [[1402]] als „freies Eigen“ im Besitz des [[Salzburger Domkapitel|Domkapitels]] erwähnt. Die Herkunft des Namens könnte sich aber auch vom keltischen Wort "aighe" für "Hügel" ableiten.<sup>([[#1|1]])</sup>  
+
Das Schloss ging aus einem herrschaftlichen Gutshof hervor und wurde erstmals [[1402]] als „freies Eigen“ im Besitz des [[Salzburger Domkapitel|Domkapitels]] erwähnt. Die Herkunft des Namens könnte sich aber auch vom keltischen Wort "aighe" für "Hügel" ableiten<ref>Heimatkunde Stadt Salzburg, zusammengestellt von einer  Lehrerarbeitsgemeinschaft am Pädagogischen Institut Salzburg unter der  Leitung von [[Josef Hübl]], [[Salzburger Druckerei]], Salzburg 1965]]</ref>.
   −
[[Bild:Aigen_Schloss.jpg|thumb|250px|Schloss Aigen]]
+
[[Bild:Aigen_Schloss.jpg|thumb|Schloss Aigen]]
 
[[Datei:Ausblick von der Waldbühne zum Schloss Aigen und zum Untersberg.jpg|thumb|Ausblick von der Waldbühne zum Schloss Aigen und zum Untersberg]]
 
[[Datei:Ausblick von der Waldbühne zum Schloss Aigen und zum Untersberg.jpg|thumb|Ausblick von der Waldbühne zum Schloss Aigen und zum Untersberg]]
 
Das dazugehörige Wildbad wurde erstmals im [[16. Jahrhundert]] erwähnt und war aufgrund seines Heilwassers bis ins frühe [[17. Jahrhundert]] ebenso bekannt wie das [[Bad Gastein|Wildbad Gastein]].  
 
Das dazugehörige Wildbad wurde erstmals im [[16. Jahrhundert]] erwähnt und war aufgrund seines Heilwassers bis ins frühe [[17. Jahrhundert]] ebenso bekannt wie das [[Bad Gastein|Wildbad Gastein]].  
Zeile 29: Zeile 29:  
Am nördlichen Rundbogentor findet sich seit [[1921]] das marmorne Wappen der [[Revertera]] und der [[Schwarzenberg, Fürsten|Schwarzenberg]]. Am nördlichen Wirtschaftsgebäude sind vier Marmorplatten mit Totenköpfen mit je vier Fledermausflügeln aus dem [[17. Jahrhundert]] eingemauert. Südlich des Hauptgebäudes wurde [[1920]] ein Anbau errichtet, in dessen ovaler Halle die im 17. Jahrhundert aus Carrara-Marmor angefertigte Büste des Kardinals Ippolito Aldobrandini, des späteren Papstes Clemens VIII. steht. Die ehemaligen Wirtschaftsgebäude gegenüber des Ansitzes stammen aus der zweiten Hälfte des [[19. Jahrhundert]]s. In ihnen befindet sich der [[Gasthof Schloss Aigen]]. Die einstige prachtvolle Parkanlage mitsamt dem Wildbad ist nicht mehr erhalten.
 
Am nördlichen Rundbogentor findet sich seit [[1921]] das marmorne Wappen der [[Revertera]] und der [[Schwarzenberg, Fürsten|Schwarzenberg]]. Am nördlichen Wirtschaftsgebäude sind vier Marmorplatten mit Totenköpfen mit je vier Fledermausflügeln aus dem [[17. Jahrhundert]] eingemauert. Südlich des Hauptgebäudes wurde [[1920]] ein Anbau errichtet, in dessen ovaler Halle die im 17. Jahrhundert aus Carrara-Marmor angefertigte Büste des Kardinals Ippolito Aldobrandini, des späteren Papstes Clemens VIII. steht. Die ehemaligen Wirtschaftsgebäude gegenüber des Ansitzes stammen aus der zweiten Hälfte des [[19. Jahrhundert]]s. In ihnen befindet sich der [[Gasthof Schloss Aigen]]. Die einstige prachtvolle Parkanlage mitsamt dem Wildbad ist nicht mehr erhalten.
   −
==Literatur==
+
==Quellen==
 
* ''Die Habsburger in Salzburg'', Gabriele Praschl-Bichler, Stocker-Verlag 1999, ISBN 370200842X
 
* ''Die Habsburger in Salzburg'', Gabriele Praschl-Bichler, Stocker-Verlag 1999, ISBN 370200842X
 
* ''Salzburg - Anmut und Macht'', [[Karl Heinz Ritschel]], Neuauflage von 1974, Müller (Otto), Salzburg 2005, ISBN 370131098X
 
* ''Salzburg - Anmut und Macht'', [[Karl Heinz Ritschel]], Neuauflage von 1974, Müller (Otto), Salzburg 2005, ISBN 370131098X
Zeile 38: Zeile 38:     
==Fußnoten==
 
==Fußnoten==
<div id="1"><sup>1</sup>Heimatkunde Stadt Salzburg, zusammengestellt von einer Lehrerarbeitsgemeinschaft am Pädagogischen Institut Salzburg unter der Leitung von [[Josef Hübl]]. [[Salzburger Druckerei]]. Salzburg 1965.
+
<references/>
 +
 
   −
[[Kategorie:Salzburg|Aigen, Schloss]]
   
[[Kategorie:Stadt Salzburg|Aigen, Schloss]]
 
[[Kategorie:Stadt Salzburg|Aigen, Schloss]]
 
[[Kategorie:Aigen|Aigen, Schloss]]
 
[[Kategorie:Aigen|Aigen, Schloss]]

Navigationsmenü