| − | Oberbergrat '''Bartholomäus Hutter''' (* [[8. Mai]] [[1834]] in [[St. Johann im Pongau]]-[[Ginau]]<ref>[https://data.matricula-online.eu/de/oesterreich/salzburg/st-johann-im-pongau/TFBIX/?pg=188 Taufbuch der Pfarre St. Johann im Pongau, Band IX, S. 256.]</ref>; † [[27. Jänner]] [[1911]] in der [[Stadt Salzburg]])<ref>[https://data.matricula-online.eu/de/oesterreich/salzburg/salzburg-muelln/STB14/?pg=77 Sterbebuch der Pfarre Salzburg-Mülln, Band XIV, S. 75.]</ref> war Amtsvorstand der Salinenverwaltung in Hallstadt, [[Oberösterreich]]. | + | Oberbergrat '''Bartholomäus Hutter''' (* [[8. Mai]] [[1834]] in [[St. Johann im Pongau]]-[[Ginau]]<ref>[https://data.matricula-online.eu/de/oesterreich/salzburg/st-johann-im-pongau/TFBIX/?pg=188 Taufbuch der Pfarre St. Johann im Pongau, Band IX, S. 256.]</ref>; † [[27. Jänner]] [[1911]] in der [[Stadt Salzburg]])<ref>[https://data.matricula-online.eu/de/oesterreich/salzburg/salzburg-muelln/STB14/?pg=77 Sterbebuch der Pfarre Salzburg-Mülln, Band XIV, S. 75.]</ref> war Amtsvorstand der Salinenverwaltung in [[Hallstatt]], [[Oberösterreich]]. |
| − | Bartholomäus Hutter war der älteste Sohn der Sohn des gleichnamigen Zederbergbauern Bartholomäus Hutter und seiner Frau Anna Schwaiger. Er absolvierte [[1859]] das [[Akademisches Gymnasium Salzburg|k.k. Staatsgymnasium]] in der Stadt Salzburg, wurde anschließend ins [[Priesterhaus]] aufgenommen, verließ dieses jedoch nach wenigen Wochen wieder und ging an die Bergakademie nach Schemnitz, slowakisch ''Banská Štiavnica'', in [[Ungarn]]. Neben seinem Studium war er 1860 Praktikant der Münz- und Bergwesenshofbuchhaltung, ab [[27. Jänner]] [[1861]] der k. k. Montanhofbuchhaltung an der Berg- und Forstakademiedirektion in [[Wien]]. 1863 verließ er Schemnitz und wurde Ingrossist und schließlich Rechnungsoffizial III. Klasse in Wien. [[1865]] wechselte Hutter als Berg- und Salinenpraktikant nach Hall in [[Tirol]], [[1867]] als Bergschaffer zur k. k. [[Saline Hallein|Salinenverwaltung]] nach [[Dürnberg (Gemeinde)|Dürrnberg]] bei [[Hallein]]. [[1873]] wurde er Bergverwalter in [[Hallstatt]] ([[Oberösterreich]]). Er beteiligte er sich auch an den Ausgrabungen zur [[Kelten]]zeit und fand dort [[1874]] ein Schwert aus der [[La-Tène-Zeit]]. | + | Bartholomäus Hutter war der älteste Sohn der Sohn des gleichnamigen Zederbergbauern Bartholomäus Hutter und seiner Frau Anna Schwaiger. Er absolvierte [[1859]] das [[Akademisches Gymnasium Salzburg|k.k. Staatsgymnasium]] in der Stadt Salzburg, wurde anschließend ins [[Priesterhaus]] aufgenommen, verließ dieses jedoch nach wenigen Wochen wieder und ging an die Bergakademie nach Schemnitz, slowakisch ''Banská Štiavnica'', in [[Ungarn]]. Neben seinem Studium war er 1860 Praktikant der Münz- und Bergwesenshofbuchhaltung, ab [[27. Jänner]] [[1861]] der k. k. Montanhofbuchhaltung an der Berg- und Forstakademiedirektion in [[Wien]]. 1863 verließ er Schemnitz und wurde Ingrossist und schließlich Rechnungsoffizial III. Klasse in Wien. [[1865]] wechselte Hutter als Berg- und Salinenpraktikant nach Hall in [[Tirol]], [[1867]] als Bergschaffer zur k. k. [[Saline Hallein|Salinenverwaltung]] nach [[Dürnberg (Gemeinde)|Dürrnberg]] bei [[Hallein]]. [[1873]] wurde er Bergverwalter in Hallstatt. Er beteiligte er sich auch an den Ausgrabungen zur [[Kelten]]zeit und fand dort [[1874]] ein Schwert aus der [[La-Tène-Zeit]]. |
| | Außerdem engagierte er sich als Vorsitzender des Ortsschulrates und als Schulinspektor. [[1900]] trat er in den Ruhestand und übersiedelte nach Salzburg. | | Außerdem engagierte er sich als Vorsitzender des Ortsschulrates und als Schulinspektor. [[1900]] trat er in den Ruhestand und übersiedelte nach Salzburg. |