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==Partymachen und keiner weiß warum==
 
==Partymachen und keiner weiß warum==
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Diesen treffenden Titel wählte Gudrun Doringer für den in den [[Salzburger Nachrichten]] am 30. Oktober 2010 erschienen Beitrag zu ''Helloween''. Darin zitiert sie die 16j-ährige Caroline Tschernutter aus [[Seekirchen]], die den Ursprung von ''Halloween'' im amerikanischen Erntedankfest sieht. Folglich wird sich die junge Salzburgerin an diesem Abend als ''Zahnpastatube'' (!)  verkleiden. Der Salzburger Hautarzt Dr. Gerald Eckstein erinnert sich gelesen zu haben, dass früher nach Katastrophen Kinder geopfert wurden. An ihrem letzten Lebensabend durften sie von Haus zu Haus gehen und wurden beschenkt. [[Stefan Moser|Mag. Stefan Moser]], Direktor des [[Keltenmuseum]]s in [[Hallein]] weist als Entstehungsmöglichkeit die [[Kelten]] entschieden zurück und ist der Überzeugung, dass es sich um ein christliches "Fest" handelt.  Dem widerspricht Lucy Cripps vom [[Anglistik-Institut der Universität Salzburg]]. Ihre Recherchen führen ''Halloween'' sehr wohl auf einen Brauch der Kelten zurück. Erst die Christen wären es gewesen, die Allerheiligen vom 1. Mai auf den 1. November verlegt hätten, um so das keltische Fest Samhain zu überlagern<ref>zur Erklärung: vielen christliche Feste wurden auf Daten heidischner Feste gelegt, um so die Bevölkerung zur "Bekehrung" zu zwingen; Gleiches geschah auch oft mit der Errichtung von Kirchen: diese entstanden oft über römischen Tempeln oder keltischen Heiligtümern, um so die Bevölkerung ihrer "Betstätten des Irrglaubens" zu berauben</ref>.
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Diesen treffenden Titel wählte Gudrun Doringer für den in den [[Salzburger Nachrichten]] am 30. Oktober 2010 erschienen Beitrag zu ''Halloween''. Darin zitiert sie die 16j-ährige Caroline Tschernutter aus [[Seekirchen]], die den Ursprung von ''Halloween'' im amerikanischen Erntedankfest sieht. Folglich wird sich die junge Salzburgerin an diesem Abend als ''Zahnpastatube'' (!)  verkleiden. Der Salzburger Hautarzt Dr. Gerald Eckstein erinnert sich gelesen zu haben, dass früher nach Katastrophen Kinder geopfert wurden. An ihrem letzten Lebensabend durften sie von Haus zu Haus gehen und wurden beschenkt. [[Stefan Moser|Mag. Stefan Moser]], Direktor des [[Keltenmuseum]]s in [[Hallein]] weist als Entstehungsmöglichkeit die [[Kelten]] entschieden zurück und ist der Überzeugung, dass es sich um ein christliches "Fest" handelt.  Dem widerspricht Lucy Cripps vom [[Anglistik-Institut der Universität Salzburg]]. Ihre Recherchen führen ''Halloween'' sehr wohl auf einen Brauch der Kelten zurück. Erst die Christen wären es gewesen, die Allerheiligen vom 1. Mai auf den 1. November verlegt hätten, um so das keltische Fest Samhain zu überlagern<ref>zur Erklärung: vielen christliche Feste wurden auf Daten heidischner Feste gelegt, um so die Bevölkerung zur "Bekehrung" zu zwingen; Gleiches geschah auch oft mit der Errichtung von Kirchen: diese entstanden oft über römischen Tempeln oder keltischen Heiligtümern, um so die Bevölkerung ihrer "Betstätten des Irrglaubens" zu berauben</ref>.
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Brian O'Connor, Eigentümer eines Salzburger ''Irish Pubs'', meint naturgemäß seiner Herkunft, es handle sich um einen irischen Brauch und seine Umsatz stärkste Nacht im Salzburger Pub.  
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Brian O'Connor, Eigentümer eines Salzburger ''Irish Pubs'', meint naturgemäß seiner Herkunft, es handle sich um einen irischen Brauch und seine Umsatz stärkste Nacht im Salzburger Pub.
    
==Quellen==
 
==Quellen==

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