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Textersetzung - „Wilfried Haslauer“ durch „Wilfried Haslauer (junior)
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Im Zuge der [[Flüchtlingsbewegung 2015]] begannen die deutschen Behörden wieder mit Grenzkontrollen zwischen [[Österreich]] und [[Deutschland]]. Nachdem anfangs mehr oder weniger alle Grenzübergänge kontrolliert wurden, reduzierten sich die Kontrollen im Laufe der Jahre auf den [[Grenzübergang Saalbrücke]] zwischen dem [[Salzburg]]er Stadtteil [[Liefering]] und dem [[Bayern|bayerischen]] [[Freilassing]] sowie am Autobahn-[[Grenzübergang Walserberg]].  
 
Im Zuge der [[Flüchtlingsbewegung 2015]] begannen die deutschen Behörden wieder mit Grenzkontrollen zwischen [[Österreich]] und [[Deutschland]]. Nachdem anfangs mehr oder weniger alle Grenzübergänge kontrolliert wurden, reduzierten sich die Kontrollen im Laufe der Jahre auf den [[Grenzübergang Saalbrücke]] zwischen dem [[Salzburg]]er Stadtteil [[Liefering]] und dem [[Bayern|bayerischen]] [[Freilassing]] sowie am Autobahn-[[Grenzübergang Walserberg]].  
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Letztlich führten die Grenzkontrollen am Autobahn-Grenzübergang zu umfangreichen Staus, vor allem an starken Reisewochenende. Diese brachten auch erhebliche Mehrkosten und Einbußen für Frächter beider Länder. Doch die deutschen Behörden blieben hart und kontrollierten vor allem am Autobahn-Grenzübergang. Dies führte im Frühjahr [[2019]] zu einem Gipfelgespräch von [[Landeshauptmann]] [[Wilfried Haslauer junior|Wilfried Haslauer]] und seinem bayerischen Amtskollegen. Es wurde der Bau einer dritte Kontrollspur am Autobahn-Grenzübergang vereinbart. Doch der Bau verzögerte sich.  
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Letztlich führten die Grenzkontrollen am Autobahn-Grenzübergang zu umfangreichen Staus, vor allem an starken Reisewochenende. Diese brachten auch erhebliche Mehrkosten und Einbußen für Frächter beider Länder. Doch die deutschen Behörden blieben hart und kontrollierten vor allem am Autobahn-Grenzübergang. Dies führte im Frühjahr [[2019]] zu einem Gipfelgespräch von [[Landeshauptmann]] [[Wilfried Haslauer (junior)]] und seinem bayerischen Amtskollegen. Es wurde der Bau einer dritte Kontrollspur am Autobahn-Grenzübergang vereinbart. Doch der Bau verzögerte sich.  
    
Daraufhin ergriffen zwei Gemeinden wie bereits im letzten Jahr ([[Wals-Siezenheim]], [[Grödig]]) zur Selbsthilfe und kündigten an, den Durchzugsverkehr zu blockieren. Denn mittels Navigationsgeräte wurden Pkw, ja sogar Reisebusse, über kleine Straßen, teilweise in Wäldern am Fuße des [[Untersberg]]es geführt. Nun folgte die Idee, alle Autobahnanschlussstellen entlang der Tauernautobahn zumindest an den Sommerreisewochenenden für die Abfahrt zu sperren. Jetzt drohten die Bayern, alle Fahrzeuge, die von Grödig nach [[Berchtesgaden]] abführen wieder nach Salzburg zurückzuschicken.
 
Daraufhin ergriffen zwei Gemeinden wie bereits im letzten Jahr ([[Wals-Siezenheim]], [[Grödig]]) zur Selbsthilfe und kündigten an, den Durchzugsverkehr zu blockieren. Denn mittels Navigationsgeräte wurden Pkw, ja sogar Reisebusse, über kleine Straßen, teilweise in Wäldern am Fuße des [[Untersberg]]es geführt. Nun folgte die Idee, alle Autobahnanschlussstellen entlang der Tauernautobahn zumindest an den Sommerreisewochenenden für die Abfahrt zu sperren. Jetzt drohten die Bayern, alle Fahrzeuge, die von Grödig nach [[Berchtesgaden]] abführen wieder nach Salzburg zurückzuschicken.

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