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Textersetzung - „Erzstifts St. Peter“ durch „Benediktinerstifts St. Peter“
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Eine neue Wasserleitung wurde dann nach dem großen Stadtbrand von [[1127]] und einem katastrophalen [[Bergsturz]] im Jahr [[1130]] unbedingt notwendig. Der Bergsturz dürfte durch übermäßigen Abbau von Baumaterial zur Behebung der Brandschäden ausgelöst worden sein. Dies lässt sich beispielsweise im sogenannten "Ankerhaus" [[Waagplatz 1]] feststellen. Dort wurde über einem Brandhorizont auf [[Dachsteinkalk]] Mauerwerk mit Konglomerat saniert. Der Bergsturz ist heute noch im Bereich des [[Petersfriedhof|Petersfriedhofes]] erkennbar.
 
Eine neue Wasserleitung wurde dann nach dem großen Stadtbrand von [[1127]] und einem katastrophalen [[Bergsturz]] im Jahr [[1130]] unbedingt notwendig. Der Bergsturz dürfte durch übermäßigen Abbau von Baumaterial zur Behebung der Brandschäden ausgelöst worden sein. Dies lässt sich beispielsweise im sogenannten "Ankerhaus" [[Waagplatz 1]] feststellen. Dort wurde über einem Brandhorizont auf [[Dachsteinkalk]] Mauerwerk mit Konglomerat saniert. Der Bergsturz ist heute noch im Bereich des [[Petersfriedhof|Petersfriedhofes]] erkennbar.
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Dieser Bergsturz war der Auslöser zur Errichtung des Almkanals. [[1136]] wurde dann an der Grenze des harten [[Dolomitstein|Hauptdomolit]] des [[Festungsberg]]es zum weichen Gosausandstein ein neuer Stollen in Richtung Riedenburg angefahren. Es war auch die Grenze des Erzstifts St. Peter zum [[Domkapitel]].
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Dieser Bergsturz war der Auslöser zur Errichtung des Almkanals. [[1136]] wurde dann an der Grenze des harten [[Dolomitstein|Hauptdomolit]] des [[Festungsberg]]es zum weichen Gosausandstein ein neuer Stollen in Richtung Riedenburg angefahren. Es war auch die Grenze des Benediktinerstifts St. Peter zum [[Domkapitel]].
    
Es wurden zunächst nur sechs Meter aus dem Sandstein gebohrt. Da der Versuch erfolgreich verlief, reisten die Betreiber im Jänner [[1137]] nach [[Admont]], wo sich [[Erzbischof]] [[Konrad I. von Abenberg]] im [[Benediktinerstift Admont|Benediktinerstift]] aufhielt. Er unterzeichnete am [[27. Februar]] 1137 den Bauvertrag.
 
Es wurden zunächst nur sechs Meter aus dem Sandstein gebohrt. Da der Versuch erfolgreich verlief, reisten die Betreiber im Jänner [[1137]] nach [[Admont]], wo sich [[Erzbischof]] [[Konrad I. von Abenberg]] im [[Benediktinerstift Admont|Benediktinerstift]] aufhielt. Er unterzeichnete am [[27. Februar]] 1137 den Bauvertrag.

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