Im [[Schloss Hellbrunn]] ließ Fürsterzbischof Markus Sittikus von Hohenems durch den Servitenpriester und Maler [[Donato Arsenio Mascagni]] (* 1579; † 1636) einen Festsaal und eine Turmzimmer (Oktogon) nach dem in der [[Renaissance]] entwickelten Konzept der idealen Stadt mit Fresken ausgestalten, die Gesellschaftsszenen und Allegorien in Tiefen-Perspektive in den Arkaden rund um einen Stadtplatz zeigen. Über dem Zugangsportal angebracht ist ein Wappenemblem mit dem persönlichen Wahlspruch von Fürsterzbischof Markus Sittikus: "''Numen vel dissita jungit''" - ''Göttliche Macht verbindet sogar das Entgegengesetzte''. Zu sehen sind auch seine beiden Wappentiere, der Löwe und der Steinbock. | Im [[Schloss Hellbrunn]] ließ Fürsterzbischof Markus Sittikus von Hohenems durch den Servitenpriester und Maler [[Donato Arsenio Mascagni]] (* 1579; † 1636) einen Festsaal und eine Turmzimmer (Oktogon) nach dem in der [[Renaissance]] entwickelten Konzept der idealen Stadt mit Fresken ausgestalten, die Gesellschaftsszenen und Allegorien in Tiefen-Perspektive in den Arkaden rund um einen Stadtplatz zeigen. Über dem Zugangsportal angebracht ist ein Wappenemblem mit dem persönlichen Wahlspruch von Fürsterzbischof Markus Sittikus: "''Numen vel dissita jungit''" - ''Göttliche Macht verbindet sogar das Entgegengesetzte''. Zu sehen sind auch seine beiden Wappentiere, der Löwe und der Steinbock. |