Änderungen

Zur Navigation springen Zur Suche springen
9 Bytes hinzugefügt ,  13:12, 22. Mär. 2021
K
Textersetzung - „Erzstift St. Peter“ durch „Benediktinerstift St. Peter“
Zeile 11: Zeile 11:  
Der Namensteil "Dachs" bzw. "Dax" lässt sich sehr gut von "Tax", dem dort seit langem verbreiteten wirtschaftlich wertvollen Nadelwaldanteilen des "St. Peter Holzes" ableiten (vgl "Taxen" = [[Fichte]]n oder [[Tanne]]<nowiki>nzweige</nowiki>, lat. "Taxus" = Eibe, vgl. aber auch den [[Salzburger Stadtteil]] [[Taxham]]). Der frühe Einzelhof Dax Lueg war seit der Bildung der Gemeinden um 1825 das höchst gelegene Bauerngut des Hallwanger Gemeindegebietes. Von der dortigen größeren Waldinsel aus kann man sehr gut das umliegende Gebiet überblicken.   
 
Der Namensteil "Dachs" bzw. "Dax" lässt sich sehr gut von "Tax", dem dort seit langem verbreiteten wirtschaftlich wertvollen Nadelwaldanteilen des "St. Peter Holzes" ableiten (vgl "Taxen" = [[Fichte]]n oder [[Tanne]]<nowiki>nzweige</nowiki>, lat. "Taxus" = Eibe, vgl. aber auch den [[Salzburger Stadtteil]] [[Taxham]]). Der frühe Einzelhof Dax Lueg war seit der Bildung der Gemeinden um 1825 das höchst gelegene Bauerngut des Hallwanger Gemeindegebietes. Von der dortigen größeren Waldinsel aus kann man sehr gut das umliegende Gebiet überblicken.   
   −
Erstmals erwähnt wird ''Dax Lueg'' am Heuberg im Jahre [[1350]] als "Dachslueg" bzw. "Dachs Lueg".  Im Jahre [[1565]] wurde das Gut Dax Lueg vom [[Benediktiner-Erzabtei St. Peter|Erzstift St. Peter]] unter [[Äbte von St. Peter|Abt]] [[Benedikt Obergasser]] angekauft bzw. im Tauschwege vom [[Erklärungen früherer Bezeichnungen und Ausdrücke#U|Urbar]] des [[Salzburger Erzbischof#Fürsterzbischöfe|Fürsterzbischof]]es erworben. Ein gewisser Hans [[Poschinger]] war zu dieser Zeit dort "Maier", also Bewirtschafter des Gutes.
+
Erstmals erwähnt wird ''Dax Lueg'' am Heuberg im Jahre [[1350]] als "Dachslueg" bzw. "Dachs Lueg".  Im Jahre [[1565]] wurde das Gut Dax Lueg vom [[Benediktiner-Erzabtei St. Peter|Benediktinerstift St. Peter]] unter [[Äbte von St. Peter|Abt]] [[Benedikt Obergasser]] angekauft bzw. im Tauschwege vom [[Erklärungen früherer Bezeichnungen und Ausdrücke#U|Urbar]] des [[Salzburger Erzbischof#Fürsterzbischöfe|Fürsterzbischof]]es erworben. Ein gewisser Hans [[Poschinger]] war zu dieser Zeit dort "Maier", also Bewirtschafter des Gutes.
    
Im Jahre [[1624]] wurde der St. Petrische Besitz ''Dax Lueg'' durch den Ankauf eines Waldstückes vergrößert. Im Jahre [[1669]] wurde dort ein bescheidenes  hölzernes Bauernhaus erbaut, das um 1830 samt Stall etwa 16 x 14 m Grundfläche besaß. Ein großer Umbau ist aus dem Jahre [[1928]] bekannt. Auf der ''Rupertusalm'', beim Bauernhof ''Taxluegg'' (so die Bezeichnungen und und Schreibweisen um 1900) wurden schon um 1900 Ausflügler mit einfacher Kost versorgt. Der Begriff "[[Alm]]" wurde vor 1900 dabei aus rein touristischen Gründen gewählt. Schon wenige Jahre später richtete Matthias Freundlinger dann eine richtige Gastwirtschaft ein. [[1926]] verschwand das Bauerngut und ein neues Restaurant mit Pension entstand unter den Pächtern Anna und Ferdinand Steinhuber.
 
Im Jahre [[1624]] wurde der St. Petrische Besitz ''Dax Lueg'' durch den Ankauf eines Waldstückes vergrößert. Im Jahre [[1669]] wurde dort ein bescheidenes  hölzernes Bauernhaus erbaut, das um 1830 samt Stall etwa 16 x 14 m Grundfläche besaß. Ein großer Umbau ist aus dem Jahre [[1928]] bekannt. Auf der ''Rupertusalm'', beim Bauernhof ''Taxluegg'' (so die Bezeichnungen und und Schreibweisen um 1900) wurden schon um 1900 Ausflügler mit einfacher Kost versorgt. Der Begriff "[[Alm]]" wurde vor 1900 dabei aus rein touristischen Gründen gewählt. Schon wenige Jahre später richtete Matthias Freundlinger dann eine richtige Gastwirtschaft ein. [[1926]] verschwand das Bauerngut und ein neues Restaurant mit Pension entstand unter den Pächtern Anna und Ferdinand Steinhuber.

Navigationsmenü