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Im [[Ständestaat]] hatte die Heimwehr zunächst mit den Posten des Vizekanzlers, des Innenministers und anderer Minister wichtige Positionen inne, zeitweise war Ernst Rüdiger Fürst Starhemberg auch Bundesführer der [[Vaterländische Front|Vaterländischen Front]] (VF).  
 
Im [[Ständestaat]] hatte die Heimwehr zunächst mit den Posten des Vizekanzlers, des Innenministers und anderer Minister wichtige Positionen inne, zeitweise war Ernst Rüdiger Fürst Starhemberg auch Bundesführer der [[Vaterländische Front|Vaterländischen Front]] (VF).  
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Zwischen [[12. Februar|12.]] und [[15. Februar]] [[1934]] versuchten die Sozialdemokraten den Vormarsch des autoritär-faschistischen [[Ständestaat]] unter [[Engelbert Dollfuß]] mit Waffengewalt aufzuhalten. Es kam zu bürgerkriegsähnlichen Kämpfen zwischen Heimwehr, Militär, Polizei und Arbeitern.  
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Zwischen [[12. Februar|12.]] und [[15. Februar]] [[1934]] ("[[Februaraufstand]]") versuchten die Sozialdemokraten den Vormarsch des autoritär-faschistischen [[Ständestaat]] unter [[Engelbert Dollfuß]] mit Waffengewalt aufzuhalten. Es kam zu bürgerkriegsähnlichen Kämpfen zwischen Heimwehr, Militär, Polizei und Arbeitern.  
    
Als er im Jänner [[1935]] eine Auseinandersetzung der Heimwehr mit Bundeskanzler [[Kurt Schuschnigg]] ankündigte, kam es zum Machtkampf, in dem sich Schuschnigg, der im Mai 1936 Starhembergs Rücktritt verlangte und nach dem im Oktober [[1936]] erfolgten Sturz Starhembergs im November 1936 eine Regierung ohne Beteiligung der Heimwehr bildete, durchsetzen konnte. Die Heimwehr wurde aufgelöst, ihre Wehrverbände wurden als „Frontmiliz" in die VF eingegliedert.  
 
Als er im Jänner [[1935]] eine Auseinandersetzung der Heimwehr mit Bundeskanzler [[Kurt Schuschnigg]] ankündigte, kam es zum Machtkampf, in dem sich Schuschnigg, der im Mai 1936 Starhembergs Rücktritt verlangte und nach dem im Oktober [[1936]] erfolgten Sturz Starhembergs im November 1936 eine Regierung ohne Beteiligung der Heimwehr bildete, durchsetzen konnte. Die Heimwehr wurde aufgelöst, ihre Wehrverbände wurden als „Frontmiliz" in die VF eingegliedert.  
    
== Die Heimwehr und Salzburg ==
 
== Die Heimwehr und Salzburg ==
Als am 12. Februar 1934 die Sozialdemokraten den Generalstreik ausriefen, folgten diesem Aufruf Arbeiter der [[Brauerei Kaltenhausen]], der [[Halleiner Zigarren- und Tabakfabrik]], des Landeswasserbaus, der [[Halleiner Papierfabrik]], der [[Saline Hallein] und von [[Solvay]]. Es gab Protestaktionen in [[Mühlbach am Hochkönig]] sowie einzelne Sabotageakte wie die Sprengung einer Weiche in der Nähe von [[Oberndorf]], eines Gleises der [[Ischlerbahn]] bei [[Hallwang]] und zur Verlegung der Gleise der [[Pinzgauer Lokalbahn]] in [[Uttendorf]].
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Als am 12. Februar 1934 die Sozialdemokraten den Generalstreik ausriefen, folgten diesem Aufruf Arbeiter der [[Brauerei Kaltenhausen]], der [[Halleiner Zigarren- und Tabakfabrik]], des Landeswasserbaus, der [[Halleiner Papierfabrik]], der [[Saline Hallein] und von [[Solvay]]. Es gab Protestaktionen in [[Mühlbach am Hochkönig]] sowie einzelne Sabotageakte wie die Sprengung einer Weiche in der Nähe von [[Oberndorf]], eines Gleises der [[Ischlerbahn]] bei [[Hallwang]] und zur Verlegung der Gleise der [[Pinzgauer Lokalbahn]] in [[Uttendorf]]. [[Bürgermeister der Stadt Saalfelden am Steinernen Meer|Bürgermeister der Marktgemeinde Saalfelden]] [[Josef Riedler (Saalfelden)|Josef Riedler]] wurde am [[13. Februar]] [[1934]] von der Heimwehr am Betreten des Gemeindeamtes gehindert und in der Folge seines Amtes enthoben.
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Beim [[Juliputsch]] 1934 wurden in der Nacht des [[27. Juli]] anrückende Einheiten der Heimwehr auf das von [[Nationalsozialisten]] eingenommene [[Lamprechtshausen]] mit einem Feuerüberfall empfangen
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Beim [[Juliputsch]] 1934 wurden in der Nacht des [[27. Juli]] anrückende Einheiten der Heimwehr auf das von [[Nationalsozialisten]] eingenommene [[Lamprechtshausen]] mit einem Feuerüberfall empfangen ([[Putsch von Lamprechtshausen]]).
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Im Sommer 1938 wurde die Fußballmannschaft der Salzburger Heimwehr, [[SV Grün-Weiß Salzburg]], aufgelöst.
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== Personen ==
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Dr. [[Sigismund IV. von Waitz|Sigismund Waitz]], Salzburger [[Erzbischof]] von [[1921]] bis [[1938]], war nach dem Untergang der Monarchie politisch sehr rührig und wird als einer der Väter des autoritären christlichen Ständestaates (Austrofaschismus) bezeichnet. Als Gegenpol zu dem paramilitärischen republikanischen Schutzbund regte er schon früh die Schaffung einer ebenfalls paramilitärischen christlichsozialen "Heimwehr" an. Er war der Regierung Dollfuß wohlgesonnen. 
    
Der späterer [[Landeshauptmann-Stellvertreter]] von [[Landeshauptmann]] Dr. [[Franz Rehrl]], Dr. [[Alois Wagenbichler]], trat [[1929]] der Heimwehr bei, wurde Bezirksführer der Heimwehr im [[Gasteinertal]], stellvertretender Landesführer der Heimwehr und stellvertretender Landesleiter der ([[1933]] als Einheitspartei des [[Engelbert Dollfuß|Dollfuß]]-Regimes gegründeten) Vaterländischen Front.
 
Der späterer [[Landeshauptmann-Stellvertreter]] von [[Landeshauptmann]] Dr. [[Franz Rehrl]], Dr. [[Alois Wagenbichler]], trat [[1929]] der Heimwehr bei, wurde Bezirksführer der Heimwehr im [[Gasteinertal]], stellvertretender Landesführer der Heimwehr und stellvertretender Landesleiter der ([[1933]] als Einheitspartei des [[Engelbert Dollfuß|Dollfuß]]-Regimes gegründeten) Vaterländischen Front.
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Von [[1921]] bis [[1932]] war [[Josef Ziller (Aigen)|Josef Ziller]] Gauführer der Salzburger [[Heimwehr]] im [[Flachgau]], wurde 1932 zweiter Landesführer der Salzburger Heimwehr und ab [[1933]] geschäftsführender Landesführer der Salzburger Heimwehr.
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[[Erich Aschauer-Lichtenthurn]] war ab 1929 war er stellvertretender Gauführer der Heimwehr im [[Pongau]].
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[[Anton Christoph]] war von [[1921]] bis [[1924]] Landesführer der Salzburger Heimwehr.
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[[August Elshuber]] war einer der Gründer der Salzburger Heimwehr.
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[[Franz Hueber]] war einer der Gründer der Heimwehr im [[Pinzgau]] und bekleidete von [[1925]] an die Funktion deren Zweiten Landesführers.
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== Notizen ==
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Am  [[25. April]] [[1920]] fand in [[Oberalm]] eine Versammlung zur Werbung für die Heimwehr statt.
    
== Quellen ==
 
== Quellen ==

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