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Dieser Artikel sammelt Informationen im Zusammenhang mit dem [[Bundesland Salzburg]] zum Thema '''Impfung gegen Corona'''.
== Übersicht ==
Neben diesem Artikel gibt es noch folgende Beiträge im [[Salzburgwiki]]:
* [[Das Für und Wider einer Impfung gegen Corona aus der Sicht Salzburger Mediziner]]
* [[Impfpflicht und indirekte Impfpflicht im Zusammenhang mit dem Coronavirus]]
== 2021: Chaos rund um Impfthemen ==
Die Diskussionen, wann welcher Impfstoff zur Verfügung stehen und wer in welcher Reihenfolge geimpft werden sollte, begann bereits im Dezember [[2020]]. Das [[Land Salzburg (Verwaltung)|Land Salzburg]] stellte im Februar dann sein geplantes Impfsystem um. Hintergrund waren Ende Jänner die chaotischen ersten Tage der Anmeldung für die Impfung und die Tatsache, dass ab [[8. Februar]] die ersten Impfdosen des Herstellers AstraZeneca erwartet werden.
Bei den Hausärzten waren am Wochenbeginn ab [[1. Februar]] die Telefonleitungen der Ordinationen heiß gelaufen, weil sich Risikopatienten nur dort zur Impfung anmelden konnten und nicht über die Plattform des [[Rotes Kreuz Salzburg|Roten Kreuzes]]. Nun soll es ab dem 15. Februar nur noch eine Anmeldeplattform für alle Salzburger ab 16 Jahren geben.<ref>www.salzburg-impft.at</ref>. Wer keine Möglichkeit hat, sich über das Internet anzumelden, kann dies telefonisch über 1450 tun. Bei den Hausärzten wird es keine Anmeldung mehr geben.
Salzburg ist das einzige Bundesland, in dem die Anmeldung zur Impfung für die gesamte Bevölkerung noch nicht möglich ist. Auch die SPÖ hatte in den vergangenen Wochen wiederholt eine Vormerkplattform für alle Salzburger gefordert.
Die Freischaltung für Personen unter 80 Jahren war auch nötig, weil das nationale Impfgremium den Impfstoff des Herstellers AstraZeneca nur für Personen unter 65 Jahren empfiehlt. Diese Empfehlung werde vom Bund per Erlass verbindlich gestellt, sagt [[LH-Stv]]. [[Christian Stöckl]] ([[ÖVP]]).
== 2021: Vorbehalte gegen AstraZeneca ==
Anfang Februar [[2021]] wurde eine zunächst nur intern unter Ärzten geführte Diskussion an die Öffentlichkeit getragen. Einige Mediziner hatten Vorbehalte, mit dem Impfstoff von AstraZeneca geimpft zu werden. Die Internistin Anita Preuss äußerte ihre Kritik auch in einem Schreiben an die Politik. Da die Ärzte einem sehr hohen Risiko ausgesetzt seien, sollen diese mit dem Wirkstoff des Herstellers Biontech/Pfizer geimpft werden, dem eine höhere Wirksamkeit bescheinigt werde.
Vonseiten der Salzburger Ärztekammer gab es für die Vorbehalte Verständnis. Anhand der aktuellen Datenlage kann man die Forderung nachvollziehen, aber seien neue Daten zu erwarten, die auch diesem Wirkstoff eine höhere Wirksamkeit bescheinigen würden. Jedoch hätten die Ärzte aber ohnehin keine, denn durch die Verbindlichkeit des Impfplans des Gesundheitsministeriums sind der Ärztekammer die Hände gebunden.
== Quelle ==
* [[Salzburger Nachrichten]], u. a. vom [https://www.sn.at/salzburg/chronik/vorbehalte-gegen-astrazeneca-aerzte-in-salzburg-wollen-anderen-impfstoff-99354145 5. Februar 2021]
{{coronavirus}}
[[Kategorie:Gesellschaft]]
[[Kategorie:Recht]]
[[Kategorie:Gesundheit]]