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Rudolf Graf von Lützow war der Sohn des Kommandanten der [[Festung Hohensalzburg]] und Landobersten [[Johann Gottfried Graf von Lützow]] (* 1742; † 1822) und seiner Frau Maria Antonia geborene Gräfin Czernin von und zu Chudenitz (* 1750; † 1801)<ref>[https://de.rodovid.org/wk/Person:1160279 de.rodovid.org]</ref>, einer Nichte des letzten regierenden Salzburger [[Fürsterzbischof]]s [[Hieronymus Graf Colloredo]]. Er wuchs im [[Schallmoos]]er [[Lützowhof]] auf, dem späteren ''Steigerhof''.
 
Rudolf Graf von Lützow war der Sohn des Kommandanten der [[Festung Hohensalzburg]] und Landobersten [[Johann Gottfried Graf von Lützow]] (* 1742; † 1822) und seiner Frau Maria Antonia geborene Gräfin Czernin von und zu Chudenitz (* 1750; † 1801)<ref>[https://de.rodovid.org/wk/Person:1160279 de.rodovid.org]</ref>, einer Nichte des letzten regierenden Salzburger [[Fürsterzbischof]]s [[Hieronymus Graf Colloredo]]. Er wuchs im [[Schallmoos]]er [[Lützowhof]] auf, dem späteren ''Steigerhof''.
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Sein Großonkel richtete [[1781]] für ihn ein [[Fideikomiss]] im Umfang von 9.000 [[Gulden|fl]] ein. Ab [[1790]] besuchte er die Militärakademie in Wiener Neustadt ([[Niederösterreich]]), dann schlug er die geistliche Laufbahn ein. Schließlich folgte er mit seinem Großonkel nach Wien und trat in den Diplomatischen Dienst. [[1804]] war er als Attaché der kaiserlichen Kommission am Reichstag in [[Regensburg]], [[1806]] als Legationssekretär in Stuttgart, [[1808]] in [[München]]. Am [[9. Oktober]] [[1812]] wurde er außerordentlicher Gesandter in [[Dänemark]], [[1814]] Gesandter in [[Württemberg]], [[1818]] Gesandter in Istanbul ([[Türkei|Osmanischen Reich]]) und [[1823]] in Turin ([[Italien|Sardinien-Piemont]]). Seit Ende Mai [[1827]] bis 1848 war Graf Lützow österreichischer Gesandter in Rom, trat anschließend in den Ruhestand und kehrte nach Österreich zurück.
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Sein Großonkel richtete [[1781]] für ihn ein [[Fideikommiss]] im Umfang von 9.000 [[Gulden|fl]] ein. Ab [[1790]] besuchte er die Militärakademie in Wiener Neustadt ([[Niederösterreich]]), dann schlug er die geistliche Laufbahn ein. Schließlich folgte er mit seinem Großonkel nach Wien und trat in den Diplomatischen Dienst. [[1804]] war er als Attaché der kaiserlichen Kommission am Reichstag in [[Regensburg]], [[1806]] als Legationssekretär in Stuttgart, [[1808]] in [[München]]. Am [[9. Oktober]] [[1812]] wurde er außerordentlicher Gesandter in [[Dänemark]], [[1814]] Gesandter in [[Württemberg]], [[1818]] Gesandter in Istanbul ([[Türkei|Osmanischen Reich]]) und [[1823]] in Turin ([[Italien|Sardinien-Piemont]]). Seit Ende Mai [[1827]] bis 1848 war Graf Lützow österreichischer Gesandter in Rom, trat anschließend in den Ruhestand und kehrte nach Österreich zurück.
    
Rudolf Graf von Lützow war ein kunst- und naturwissenschaftsinteressierter Mensch. Während seiner beruflichen Tätigkeit hatte er vielfältige Kontakte und korrespondierte mit zahlreichen Wissenschaftern und Künstlern.
 
Rudolf Graf von Lützow war ein kunst- und naturwissenschaftsinteressierter Mensch. Während seiner beruflichen Tätigkeit hatte er vielfältige Kontakte und korrespondierte mit zahlreichen Wissenschaftern und Künstlern.
1.808

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